„Ein Scherz hat oft gefruchtet, wo der Ernst nur Widerstand hervorzurufen pflegte.“

Berengar. Aus: Werke. Bd. 3. Stuttgart und Tübingen: Cotta. 1847. S. 125

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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deutscher Dichter 1796 - 1835

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„Es gibt Dinge, die so ernst sind, daß man darüber nur scherzen kann.“

—  Niels Bohr dänischer Physiker des 20. Jahrhunderts 1885 - 1962

Mitgeteilt von Victor F. Weisskopf im Vorwort zu Wolfgang Pauli: Wissenschaftlicher Briefwechsel mit Bohr, Einstein, Heisenberg, u.a., Band 1, S. VI books.google.de http://books.google.de/books?id=MbdFYf8oSxEC&pg=PR

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„Scherze nie mit Leuten, wenn du siehst, dass sie gerade ernst und nachdenklich sind.“

—  Philip Stanhope Chesterfield britischer Diplomat 1694 - 1773

Briefe über die anstrengenden Kunst, ein Gentleman zu werden

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„In der Liebe wird der Ernst der Jungfrau bezaubern; in der Ehe, die selber ein langer Ernst ist, möchte leichtes Scherzen und Bescherzen der Welt besser einschlagen.“

—  Jean Paul deutscher Schriftsteller 1763 - 1825

Bemerkungen über den Menschen, 6. Band, August 1811
Bemerkungen über den Menschen

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„Wir werden immer gut thun, Vorwürfe, die uns wie nur im Scherz gemacht wurden, getrost als im Ernst gemeint hinzunehmen.“

—  Karl Gutzkow deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Journalist 1811 - 1878

Vom Baum der Erkenntnis, Denksprüche von Karl Gutzkow, Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, Stuttgart 1868, Das innere Gesetz, S.45,

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„Spiel und Scherz darf man genießen, aber gleichsam wie den Schlaf und die übrigen Erholungen dann, wenn wir bedeutende und ernste Dinge genug getan haben.“

—  Cícero, De officiis

De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln) I, 103
Original lat.: "ludo autem et ioco uti illo quidem licet, sed sicut somno et quietibus ceteris tum, cum gravibus seriisque rebus satis fecerimus."
De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln)

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„Einstein pflegte so oft von Gott zu reden, daß ich beinahe vermute, er sei ein verkappter Theologe gewesen.“

—  Friedrich Dürrenmatt, Die Physiker

"Albert Einstein", Vortrag an der Technischen Hochschule Zürich (ETH), 24. Februar 1979
Die Panne (Komödie 1979), Die Physiker, "Albert Einstein", Vortrag an der Technischen Hochschule Zürich (ETH), 24. Februar 1979

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„Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand, - ist ein alter Scherz, den man wohl in unsern Zeiten nicht gar für Ernst wird behaupten wollen.“

—  Georg Wilhelm Friedrich Hegel, buch Grundlinien der Philosophie des Rechts

Grundlinien der Philosophie des Rechts, Berlin 1821. Vorrede S. XVI books.google.de http://books.google.de/books?id=H7NDAAAAcAAJ&pg=PR16
Grundlinien der Philosophie des Rechts

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„Heute erscheint es mir wichtig, die Fähigkeit für die Utopie zu besitzen, auch die Fähigkeit zur Utopie nach rückwärts. Ich scherze mitunter: Es bleibt alles so, wie es niemals war - und meine es ernst.“

—  Werner Tübke deutscher Maler 1929 - 2004

1978
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/malerei-werner-tuebke-ist-tot-1160784-p2.html

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„Mit Frauen soll man sich nie unterstehn zu scherzen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 3160 / Mephistopheles
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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„Keiner dieser Anklagepunkte betrifft mich im geringsten. – Ein amerikanischer Scherz!“

—  Karl Dönitz deutscher Großadmiral und Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg; letzter deutscher Reichsprä… 1891 - 1980

Gustave Mark Gilbert: Nürnberger Tagebuch, Aus dem Amerikanischen übertragen von Margarete Carroux, Karin Krauskopf und Lis Leonard, Fischer Bücherei, Frankfurt am Main 1962, S. 12 books.google https://books.google.de/books?hl=de&id=RYYZAAAAIAAJ&dq=%22Keiner+dieser%22. Der Internationale Militärgerichtshof konnte Dönitz jedoch in den Anklagepunkten II (Verbrechen gegen den Frieden) und III (Kriegsverbrechen) Schuld nachweisen.
Original engl.: „None of these indictment counts concerns me in the least.- Typical American humour.“ - G.M. Gilbert: Nuremberg Diary. Farrar, Straus 1947, p. 7 books.google https://books.google.de/books?hl=de&id=Fc8OAQAAIAAJ&dq=%22indictment%20counts%22
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„Da werden Weiber zu Hyänen // Und treiben mit Entsetzen Scherz“

—  Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke

Das Lied von der Glocke, Vers 371f., S. 269
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Das Lied von der Glocke (1799)

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„Gewaltloser Widerstand ist Gewalt.“

—  Friedrich Zimmermann deutsch Politiker 1925 - 2012

am 13.7.1983 vor dem Grenzschutzkommando Mitte. Frankfurter Rundschau, 14.7. 1983; hier nach Peter Köhler: Die schönsten Zitate von Politikern, Baden-Baden 2005 S. 98 books.google https://books.google.de/books?id=ATguBQAAQBAJ&pg=PA98 und DIE ZEIT Nr. 30/1983 (22. Juli 1983) Worte der Woche https://www.zeit.de/1983/30/worte-der-woche/komplettansicht
Anmerkung: Das Zitat ist nur im Zusammenhang mit den jahrzehntelangen Diskussionen über den Gewaltbegriff des Nötigungstatbestands § 240 StGB zu verstehen. Mit dem Laepple-Urteil ( BGHSt 23, 46 http://www.servat.unibe.ch/dfr/bs023046.html) hatte der Bundesgerichtshof 1969 entschieden, dass das "gewaltlose" Blockieren von Straßenbahnen durch Demonstranten, die sich auf die Schienen setzen, als Nötigung mit Gewalt (im Gegensatz zu Nötigung durch Drohung) strafbar sei, und entsprechend wurden die Sitzblockaden beurteilt, die Friedensfreunde und Nachrüstungsgegner 1983 vor dem Militärstützpunkt Mutlangen veranstalteten. Erst mit seinem Beschluss vom 10. Januar 1995 "Sitzblockaden II" http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv092001.html kam das Bundesverfassungsgericht zu einer anderen Beurteilung. Der Bundesminister des Inneren Zimmermann gab also nur die seinerzeit durchaus herrschende Rechtsansicht wieder, wenn er 1983 sagte, der sogenannte gewaltlose Widerstand einer Sitzblockade sei rechtswidrige und strafbare Gewalt im Sinne von § 240 StGB.
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„Es gibt keine Wiederholung. Nur der Widerstand.“

—  Gertrude Stein US-amerikanische Schriftstellerin, Verlegerin und Kunstsammlerin 1874 - 1946

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„Wachstum kommt durch Widerstand.“

—  Dirk Kreuter deutscher Autor und Unternehmer 1967

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