„Auch der demütigste Mensch glaubt und hofft innerlich immer mehr, als er auszusprechen wagt.“

Glauben, Hoffnung

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Schweizer Schriftsteller und Dichter 1819 - 1890

Ähnliche Zitate

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„Wenn ich gestorben bin, sagt dem süssen Königreich Erde, dass ich es mehr geliebt habe, als ich je auszusprechen wagte.“

—  Georges Bernanos französischer Schriftsteller 1888 - 1948

Handschriftliche Widmung für Jacques Vallery-Radot in einem Exemplar von Journal d’un Curé de Campagne, abgebildet in Bernanos par lui-même, Albert Beguin, S. 53. Das Zitat steht auf Bernanos' Grabstein.
"Quand je serai mort, dites au doux royaume de la terre que je l'aimais, plus que je n'ai jamais osé dire." - Grabstein in Pellevoisin https://www.landrucimetieres.fr/spip/spip.php?article2479

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„So ist der Mensch der Sklave seines eigenen Herzens und schließt die Augen vor Dingen, die ihm unbehaglich sind, und glaubt an das was er hofft.“

—  Mika Waltari, buch Sinuhe der Ägypter

Sinuhe der Ägypter, Aus dem Finnischen von Charlotte Lilius, Bastei Lübbe Verlag Bergisch Gladbach 2008, ISBN 3404158113, S. 565

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„Die Welt wird alt und wird wieder jung, // Doch der Mensch hofft immer Verbesserung!“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Hoffnung
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Andere Gedichte und Balladen

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„Wer demütig ist, der ist duldsam, weil er weiß, wie sehr er selbst der Duldsamkeit bedarf; wer demütig ist, der sieht die Scheidewände fallen und erblickt den Menschen im Menschen.“

—  Theodor Fontane, buch Der Stechlin

Verlobung, Weihnachtsreise nach Stechlin. 29 Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 8. Seite 287 http://www.zeno.org/Literatur/M/Fontane,+Theodor/Romane/Der+Stechlin/Verlobung,+Weihnachtsreise+nach+Stechlin/29.+Kapitel
Der Stechlin (1898)

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„Man findet oftmals mehr, als man zu finden glaubt.“

—  Pierre Corneille, Der Lügner

Der Lügner

„Was ist das für eine Gesellschaft, die an nichts anderes mehr glaubt, als an das eigene Überleben?“

—  Giorgio Agamben italienischer Philosoph und Autor 1942

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/weshalb-der-staat-auch-das-nackte-leben-schuetzen-muss-17229089.html

„Was ist das für eine Gesellschaft, die an nichts anderes mehr glaubt, als an das eigene Überleben?“

—  Giorgio Agamben italienischer Philosoph und Autor 1942

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/weshalb-der-staat-auch-das-nackte-leben-schuetzen-muss-17229089.html

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„Es gibt keinen lebenden Mann, der nicht mehr kann, als er glaubt.“

—  Henry Ford Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company 1863 - 1947

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„Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

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„Immer mehr wollen immer mehr, weil immer mehr immer mehr wollen. Immer mehr haben immer weniger, weil immer weniger immer mehr haben.“

—  Helmut Seethaler österreichischer Schriftsteller 1953

- "Zetteldichter und Pflückpoet. In der U-Bahn.", hoffnung.at http://www.hoffnung.at/hoffnung/ubahn.html am 14. Januar 2007

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„Leider Gottes ist das Geld eine Macht, die auch innerlich mehr wirkt und aushält, als man gewöhnlich glauben und zugestehen will.“

—  Henriette Feuerbach deutsche Schriftstellerin 1812 - 1892

An Emma Herwegh, 1. Januar 1847. In: Die neue Rundschau, XIXter Jahrgang der freien Bühne, Vierter Band, S. Fischer, Berlin 1908, S. 1791,

„Der christliche Glaube verlangt nicht weniger, sondern mehr irrationalen Glauben, als manche „Sekte“ einzufordern wagt.“

—  Horst Herrmann deutscher Kirchenrechtler, Kirchenkritiker, Soziologe und Autor 1940 - 2017

Sex und Folter in der Kirche. 2000 Jahre Folter im Namen Gottes. München, 2006. ISBN 3746681308, ISBN 978-3746681306

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„Die Regierungen irren immer und in allem unendlich mehr als der Mensch.“

—  Johann Heinrich Pestalozzi Schweizer Pädagoge 1746 - 1827

Wie Gertrud ihre Kinder lehrt

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„Der Mensch glaubt, nichts Menschliches sei ihm fremd.“

—  Cícero, De officiis

De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln) I, 30 und De legibus (Über die Gesetze) I, 33
Original lat.: "Humani nihil a se alienum putat."
Nachzitierung von Terenz; dort: "Homo sum, humani nil a me alienum puto" ("Ich bin ein Mensch. Ich meine, nichts Menschliches ist mir fremd."); das Zitat geht angeblich zurück auf Menandros
De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln)

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„Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, daß er die Menschen schlechter machen kann.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Fackel 277/278 60; Pro domo et mundo
Fackel
Variante: Der Teufel ist ein Optimist, wenn er meint er könnte den Menschen schlechter machen.

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„Der Mensch glaubt lieber, was er für wahr hält.“

—  Francis Bacon englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler 1561 - 1626

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