„Des Menschen Tätigkeit kann allzuleicht erschlaffen, // Er liebt sich bald die unbedingte Ruh; // Drum geb ich gern ihm den Gesellen zu, // Der reizt und wirkt und muß als Teufel schaffen.“

Faust I, Vers 340 ff. / Der Herr → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Ähnliche Zitate

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„Es gibt keine wahre Ruhe, als die durch Tätigkeit errungene Ruhe; auch gibt es keine echte Tätigkeit, als die durch Ruhe geweckte Tätigkeit.“

—  Nikolai Abramowitsch Putjatin russischer Fürst, Schriftsteller, Menschenfreund und Sonderling 1749 - 1830

Worte aus dem Buche der Bücher, hrsg. von A.W. Tappe, Dresden 1824, S. 30

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„Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigene Hölle geben“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Gespräche mit Friedrich von Müller und Clemens Wenzeslaus Coudray, 17. Mai 1829
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche

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„Fahre wie der Teufel, und du wirst ihn bald treffen.“

—  Robert Lembke deutscher Journalist und Fernsehmoderator 1913 - 1989

Steinwürfe im Glashaus. Seite 117.

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„Gern geben die Menschen ihre Leiden der Philosophie zur Betrachtung, aber nicht zur Heilung.“

—  Bernard le Bovier de Fontenelle französischer Schriftsteller 1657 - 1757

Gespräche im Elysium

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„Es ist, als ob die Völker die Gefahren liebten, weil sie sich solche schaffen, wenn es keine gibt.“

—  Joseph Joubert französischer Moralist und Essayist 1754 - 1824

Gedanken, Versuche und Maximen
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„Die beste Waffe des Teufels ist der Glaube der Menschen, es gebe keine Möglichkeit, ihn loszuwerden, außer indem sie ihm nachgeben.“

—  Clive Staples Lewis irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler 1898 - 1963

Dienstanweisungen an einen Unterteufel

„Design muß industrielle Kultur schaffen und die Menschen akzeptieren.“

—  Hartmut Esslinger deutsch-amerikanischer Produktdesigner 1944

Catharina Berents: Kleine Geschichte des Design. Von Gottfried Semper bis Philippe Starck, Verlag C. H. Beck, München 2011, S. 193

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„Um die Menschen zum Beichtstuhl zu bringen und sie wieder ruhig zu machen, dazu hat man Gott, den Teufel und die Hölle erfinden müssen.“

—  Alain französischer Philosoph, Schriftsteller und Journalist 1868 - 1951

Vorschläge und Meinungen zum Leben

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„Die Ruhe, die Tatenlosigkeit ist gut und reizend, aber das Schaffen, das Hervorbringen hat tausendfältiges Lächeln.“

—  Sophie Mereau Schriftstellerin der deutschen Romantik 1770 - 1806

Tagebücher (16. August 1805)

„Wir müssen mehr Aufmerksamkeit schaffen.“

—  Peter Steudtner Deutscher Aktivist und Dokumentarfilmer 1971

https://www.sueddeutsche.de/politik/tuerkei-peter-steudtner-prozess-1.4804077

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„So weiß auch keiner von uns, was er wirkt und was er Menschen gibt.“

—  Albert Schweitzer elsässischer Arzt, Theologe, Musiker und Philosoph 1875 - 1965

Aus meiner Kindheit und Jugendzeit (1924). München: Beck, 2006. S. 73. ISBN 978-3-406-52862-0,

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„[…] der Mensch ist nicht zur Ruhe bestimmt;“

—  Adolph Diesterweg deutscher Pädagoge 1790 - 1866

Wegweiser zur Bildung für deutsche Lehrer, S. 26, books.google.de https://books.google.de/books?id=xOJMAAAAcAAJ&pg=PA26&dq=%22Der+Mensch+ist+nicht+zur+Ruhe+bestimmt.%22
Wegweiser zur Bildung für deutsche Lehrer

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„Die Tätigkeit des faulsten Menschen ist intensiver als die des tätigsten Tieres.“

—  Giacomo Leopardi italienischer Dichter und Philologe 1798 - 1837

Gedanken aus dem Zibaldone

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„Wenn die Religion von dem vielen Dampf, den sie machen muß, nur nicht bald selbst verdampft!“

—  Christian Dietrich Grabbe deutscher Dramatiker 1801 - 1836

Napoleon oder die hundert Tage, IV, 1 / Jouve, S. 179,
Napoleon oder die hundert Tage (1831)

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„Die Menschen, die nach Ruhe suchen, die finden Ruhe nimmermehr, // Weil sie die Ruhe, die sie suchen, in Eile jagen vor sich her.“

—  Wilhelm Müller deutscher Dichter des 19. Jahrhunderts 1794 - 1827

Die Jäger der Ruhe. Zitiert nach: Vermischte Schriften von Wilhelm Müller, hrsg. von Gustav Schwab, Zweites Bändchen, Epigramme 54, F.A. Brockhaus, Leipzig 1830, S.341,
Weitere Quellen

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