„Das Leben hat es nicht gern und ist einem nicht gnädig und günstig, wenn man es zu ernst nimmt.“

Brief an Beate Heine, 28. August 1900
Briefe

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Schriftsteller und Schauspieler 1864 - 1918

Ähnliche Zitate

„Wer Träume nicht ernst nimmt, spielt nur mit dem Traum. Wir leben von Möglichkeiten und sterben an Wirklichkeiten.“

—  Hans Kudszus deutscher Aphoristiker 1901 - 1977

Jaworte, Neinworte, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1973, ISBN 3518012525

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„Ein Clown nimmt die Schwächen seiner Mitmenschen ernst und dann zum Spaß auf den Arm.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

Kein Blatt vor den Mund nehmen, S. 25
Kein Blatt vor den Mund nehmen

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„Nun, aller höhere Humor fängt damit an, daß man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt.“

—  Hermann Hesse, buch Der Steppenwolf

Figur »Pablo« in: Der Steppenwolf. Suhrkamp, 1974. S. 227. ISBN 9783518366752.

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„Großenteils schafft man sich seinen Ärger selbst, entweder durch falschen Verdacht oder, weil man Kleinigkeiten zu ernst nimmt.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

De Ira/Der Zorn, III, 12
Über den Zorn - De Ira
Original: lat.: "Magna pars querelas manu fecit aut falsa suspicando aut levia aggravando."

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„Manche Leute verneigen // Sich gern vor Leuten, die ernsten Gesichts // Langdauernd schweigen.“

—  Joachim Ringelnatz, Schweigen

Schweigen. In: Gedichte dreier Jahre. Berlin: Rowohlt, 1932. S. 77

„Man muss das Leben wichtig nehmen. Wenn man das Leben wichtig nimmt, so nimmt der Gewinn an Wichtigkeit ab.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 381

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„Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.“

—  Friedrich Schiller, Wallensteins Lager

Wallensteins Lager, Prolog
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Lager

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„Vom Ernst des Lebens halb verschont // ist der schon, der in München wohnt.“

—  Eugen Roth deutscher Lyriker und populärer Dichter 1895 - 1976

"Auf geht's — eine oktoberfestliche Moritat". Fackelträger-Verlag 1961 http://books.google.de/books?id=kzcOAQAAIAAJ&q=verschont. Die ungenehmigte Verwendung des Zitats in Publikationen der Stadt München und als Wandinschrift in ihrer Touristeninformation war Gegenstand zweier Urheberrechtsprozesse, siehe OLG München 17. September 2009 (29 U 3271/09) http://openjur.de/u/31703.html und Archivalia http://archiv.twoday.net/stories/5809249/.

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„Was gut, günstig, glücklich und gesegnet sei!“

—  Cícero, buch De divinatione

De Divinatione (über die Wahrsagung) I, XLV, 101
Original lat.: "Quod bonum, faustum, felix, fortunatumque esset!"
Sonstige

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„Wer Geld hat, segelt mit günstigem Winde.“

—  Petron römischer Schriftsteller 27 - 66

Satiren, 137
Original lat.: "Quisquis habet nummos, secura naviget aura."

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„Vertrau’ dem Mund des Windes nicht//und wenn er noch so günstig bliese!“

—  Hafes persischer Dichter 1326 - 1389

Diwan-e-Hafes
Original Persisch: "گره به باد مزن گرچه بر مراد وزد"

Citát „Wenn man nicht weiß, welchen Hafen man ansteuert, ist kein Wind günstig.“
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„Wenn man nicht weiß, welchen Hafen man ansteuert, ist kein Wind günstig.“
errant consilia nostra, quia non habent quo derigantur; ignoranti quem portum petat nullus suus ventus est.

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Original: lat.: "Ignoranti quem portum petat nullus suus ventus est."
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), VIII, LXXI, 3

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„Ich bin seit Ewigkeiten Gamer. Allerdings nicht so extrem wie so manche anderen, die rund um die Uhr zu spielen scheinen. Ich spiele zwar gern, aber es ist mir nie wirklich ernst.“

—  Mike Shinoda US-amerikanischer Musiker und Musikproduzent 1977

Quelle: https://www.spiegel.de/kultur/musik/mike-shinoda-von-linkin-park-ueber-twitch-die-fans-koennen-mir-zuschauen-a-597ff120-f76c-4511-a4f5-801c88a9a30e

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„Sein heißt, sich behaupten, sich bejahen, sich lieben; wer des Lebens überdrüssig, nimmt sich das Leben.“

—  Ludwig Feuerbach, buch Das Wesen des Christentums (Feuerbach)

Das Wesen des Christentums 1848, S.122 http://www.zeno.org/Philosophie/M/Feuerbach,+Ludwig/Das+Wesen+des+Christentums/Erster+Teil.+Das+wahre,+d.i.+anthropologische+Wesen+der+Religion/6.+Das+Geheimnis+des+leidenden+Gottes
Das Wesen des Christentums

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„Jede Zeit nimmt erst mal ihre eigenen Herausforderungen ernst. Das soll sie ja tun. Ich finde nur, dass der Blick auf die Geschichte diesen Herausforderungen gegenüber eine wirkliche Erleichterung ist.“

—  Richard von Weizsäcker ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1920 - 2015

Stuttgarter Zeitung Nr. 210/2008 vom 8. September 2008, S. 21

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„Das ganze Leben wird dem Glücklichen zu kurz, // Dem Leidenden nimmt eine Nacht kein Ende.“

—  Friedrich Jacobs deutscher klassischer Philologe und Schriftsteller 1764 - 1847

Griechische Blumenlese, VII, Lucian

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