„Verrat, Sire, ist nur eine Frage des Datums.“

—  Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord, zu Zar Alexander I., Wiener Kongress
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Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord3
französischer Diplomat 1754 - 1838
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„Wir können gegen den Tyrannen, das Schicksal, nichts; aber gegen die Sirene, die Sinnlichkeit, Alles.“

—  Johann Jakob Engel deutscher Schriftsteller und Literaturtheoretiker 1741 - 1802
Das Irrenhaus. Aus: Schriften, Zweiter Band: Der Philosoph für die Welt. 2. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 194. Google Books

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„Sire, ich bin ein deutscher Fürst!“

—  Franz Joseph I. von Österreich Kaiser von Österreich und König von Ungarn 1830 - 1916
nach dem Waffenstillstand vom 8. Juli 1859 bei den darauffolgenden Verhandlungen in Villafranca zu Napoléon III., als dieser versuchte, Österreich für ein Bündnis gegen Preußen zu gewinnen und die Preisgabe des Rheinlandes zu erreichen. Hermann Struschka: Kaiser Franz Josef I, Georg Szelinski, Wien 1888, S. 22 Google Books-USA* Erstmals in Buchform taucht der Satz in der Form "Nein, ich bin ein deutscher Fürst" 1860 in zwei Schriften von Wolfgang Menzel auf: Die letzten 120 Jahre der Weltgeschichte, Band 6 (1740-1860), Adolph Krabbe, Stuttgart 1860, S. 211 Google Books und Supplementband zu der Geschichte der letzten 40 Jahre (1816-1856), Adolph Krabbe, Stuttgart 1860, S. 153, Google Books

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„Sire, ich muss mich über einen Ihrer Untertanen beschweren, der so kühn gewesen ist, mir mit den Füßen in den Bauch zu treten.“

—  Marie Antoinette Erzherzogin von Österreich 1755 - 1793
Marie Antoinettes lachende Worte zu ihrem Gemahl, nachdem sich ihr Ungeborenes zum ersten Mal regte.

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„Verrat! Verrat!“

—  Richard III. von England König von England (1483–1485) 1452 - 1485
Letzte Worte, nachdem Teile seiner Truppen zum Feinde übergelaufen waren)

Honoré Gabriel de Mirabeau Foto

„Sire, Sie gehören diesem Haus nicht an und haben kein Recht, hier das Wort zu ergreifen“

—  Honoré Gabriel de Mirabeau französischer Politiker, Physiokrat, Schriftsteller und Publizist 1749 - 1791
zum französischen König Louis XVI. vor der neu gegründeten französischen Nationalversammlung 1789) - zitiert in Eric Hobsbawm: Europäische Revolutionen, S. 120, Kindler-Verlag Zürich 1962

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„Wer sich überhebt, verrät, dass er noch nie genug nachgedacht hat.“

—  Christian Morgenstern deutscher Dichter und Schriftsteller 1871 - 1914
Psychologisches 1909. In: Stufen (1922), S. 197

Antonio Labriola Foto

„Das denkwürdige Datum, an dem das Manifest der Kommunistischen Partei veröffentlicht wurde (Februar 1848), erinnert an unseren ersten und unanfechtbaren Eintritt in die Geschichte.“

—  Antonio Labriola italienischer Philosoph, Professor der theoretischen Philosophie an der Universität in Rom 1843 - 1904
Anm.: Im Februar 1848 brachen mit der Februarrevolution 1848 in Frankreich die Revolutionen von 1848/49 in Europa aus; Zum Gedächtnis des Kommunistischen Manifestes. Mit einer Einleitung von Franz Mehring (17mb), Faksimile der Ausgabe von 1909, Neue Kritik Frankfurt 1970, Haupttext S.1 ISBN 3-80150051-9

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„Der Freund kann dich verraten, aber der Feind läßt dich nicht im Stich.“

—  Karl-Eduard von Schnitzler deutscher Journalist 1918 - 2001
ZeitzeugenTV, http://www.youtube.com/watch?v=pyIVaxkD-3E,1:14

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„Eine Regierung braucht nur unbestimmt zu lassen, was Verrat ist, und sie wird zur Despotie.“

—  Charles de Montesquieu französischer Schriftsteller und Staatsphilosoph 1689 - 1755
Esprit des Lois, XII, 7

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Louis Armstrong Foto

„Wenn Du immer noch fragen musst, schäme Dich!“

—  Louis Armstrong amerikanischer Jazztrompeter und Sänger 1901 - 1971
auf die Frage, was Jazz sei

Heinz von Förster Foto

„Nur die Fragen, die prinzipiell unentscheidbar sind, können wir entscheiden“

—  Heinz von Förster österreichischer Physiker und Kybernetiker 1911 - 2002
zitiert nach »KybernEthik, 1993, ISBN 3883961116

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„Die da viel lieben, die schweigen selig [gerne], die nicht lieben, sind stets Aufpasser [Verräter] der Liebe.“

—  Mechthild von Magdeburg deutsche Mystikerin des Mittelalters 1210 - 1282
Das fließende Licht der Gottheit, 6, 25, zitiert bei Hildegund Keul: "Verschwiegene Gottesrede - Die Mystik der Begine Mechthild von Magdeburg", Tyrolia-Verlag Innsbruck Wien 2004, S. 321 Fußnote 197, mit folgender Erläuterung: „vare" bedeutet u. a. Nachstellung, Hinterlist, Falschheit; Betrug; Gefährdung, deswegen ist die Übersetzung „Verräter" treffender. Menschen, die das Schweigen verdrängen, gefährden die Liebe.

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