„Vieles von dem, was Richard an diesem Novembertag, einige Wochen nach seiner Emeritierung, liest, hat er beinahe sein ganzes Leben über gewusst, aber erst heute, durch den kleinen Anteil an Wissen, der ihm nun zufliegt, mischt sich wieder alles anders und neu. Wie oft wohl uns einer das, was er weiß, noch einmal lernen, wieder und wieder entdecken, wie viele Verkleidungen abreißen, bis er die Dinge wirklich versteht bis auf die Knochen? Reicht überhaupt eine Lebenszeit dafür aus?“
Gehen, ging, gegangen
Ähnliche Zitate
„Das Lernen vieler Dinge lehrt nicht Verständnis.“
Heraklit (-535) griechischer vorsokratischer Philosoph
Fragmente, B 40
(alternativ: "Viel Wissen bedeutet noch nicht Verstand.")
Original altgriech.: "πολυμαθίη νόον οὐ διδάσκει."
David Lynch (1946) US-amerikanischer Regisseur
cinetext http://cinetext.philo.at/magazine/circvit.html, 2. Mai 1997
„Man kann vieles unbewusst wissen, indem man es nur fühlt, aber nicht weiß.“
Fjodor Dostojewski buch Tagebuch eines Schriftstellers
Tagebuch eines Schriftstellers
Andere und Briefe
„Wer viel liest und viel reist, sieht vieles und erfährt vieles.“
Miguel de Cervantes buch Don Quijote
Verlag Artemis & Winkler, 4. Auflage, Düsseldorf und Zürich 2005, Übersetzung: Ludwig Braunfels (1810-1885), ISBN 3-538-06892-5, 2. Teil, 25. Kap., S. 741.
Original span. "El que lee mucho y anda mucho, vee mucho y sabe mucho." - Juan de la Cuesta (Hrsg.), Erstauflage, Madrid 1615, 2. Teil, 25. Kap., S. 97v.
Don Quijote (Don Quixote)
„Viele Dinge zu wissen, bedeutet noch nicht, sie zu verstehen.“
Heraklit (-535) griechischer vorsokratischer Philosoph
„Wenn Sie viele Dinge wünschen, werden viele Dinge nur wenige erscheinen.“
Benjamin Franklin (1706–1790) amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann
Ernst Moritz Mungenast (1898–1964) deutscher Schriftsteller, in Erinnerung vor allem wegen mehrerer Romane über seine lothringische Heimat
Aus dem „Vorwort des Verfassers“ im „Der Zauberer Muzot“, Büchergilde Gutenberg, Berlin 1939
Walt Whitman buch Grashalme
Grashalme, Inschriften, Das Buch, Übers. v. Wilhelm Schölermann, Leipzig: Eugen Diederichs, 1904, www.zeno.org http://www.zeno.org/Literatur/M/Whitman,+Walt/Lyrik/Grashalme+(Auswahl)/Inschriften/Das+Buch <br class="br">Original engl.: "[(As if any man really knew aught of my life, //] Why even I myself I often think know little or nothing of my real life, // Only a few hints, a few diffused faint clews and indirections // I seek for my own use to trace out here." - When I Read the Book. Inscriptions - gutenberg.org http://www.gutenberg.org/files/1322/1322-h/1322-h.htm#2H_4_0066