„Ich weiß nicht, ob jemals festgestellt wurde, daß ein Hauptmerkmal des Lebens die Separatheit ist. Wenn uns keine Fleischesschicht umhüllt, sterben wir. Der Mensch existiert nur in dem Maße, in dem er von seiner Umwelt abgesondert ist.“

— Vladimir Nabokov, Pnin

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Vladimir Nabokov2
Russisch-amerikanischer Schriftsteller, Literaturwissensc... 1899 - 1977
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„Das Kennzeichen des unreifen Menschen ist, daß er für eine Sache nobel sterben will, während der reife Mensch bescheiden für eine Sache leben möchte.“

— Jerome David Salinger US-amerikanischer Schriftsteller 1919 - 2010
zitiert als Äußerung Wilhelm Stekels in J. D. Salingers Roman "Der Fänger im Roggen". Deutsch von Heinrich Böll. Kiepenheuer und Witsch Köln 1962. Kapitel 24

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„Die Entwicklung einer differenzierten autonomen Person wird um so seltener, als sie nicht mehr im selben Maß wirtschaftlich gefordert, ja beim Fortkommen zum Hemmnis wird.“

— Max Horkheimer deutscher Philosoph und Soziologe 1895 - 1973
Zum Begriff der Vernunft. Festrede bei der Rektoratsübergabe der Johann Wolfgang Goethe-Universität am 20. November 1951. Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 1962, S. 10.

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„Man bekommt beim Schweigen ganz gut ein Maß für die Zeit.“

— Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954
Süddeutsche Zeitung Nr. 86/2007 vom 14. April 2007, S. VIII

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„Schizophrenie ist ein Kampf um Integration, der scheitert, weil die Kraft fehlt, die eigene Wahrheit in einer feindlichen Umwelt zu leben.“

— Arno Gruen deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Psychologe und Psychoanalytiker 1923 - 2015
Der Wahnsinn der Normalität

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„Es wäre moralisch falsch gewesen, wenn wir die Bombe gehabt, aber nicht benutzt hätten - auf dass Millionen weitere Menschen sterben.“

— Paul Tibbets US-amerikanischer Pilot und Soldat 1915 - 2007
zitiert von der Sächsischen Zeitung vom 3./4. November 2007, S. 27. sz-online

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„Ideen brauchen keine Waffen, wenn sie die großen Massen überzeugen können.“

— Fidel Castro ehemaliger kubanischer Staatspräsident 1926 - 2016
aus einer Rede vom 3. August 1985, cuba. cu

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„Wer in einer Masse, die vorwärts drängt, stehenbleibt, leistet so gut Widerstand, als trät' er ihr entgegen: er wird zertreten.“

— Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837
Dantos Tod / Robbespierre 1. Akt 6. Szene

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„Ich weiß, daß niemand glücklich oder auch nur erträglich leben kann, ohne Studium der Weisheit.“

— Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr
Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), II, XVI, 1

„Wer Träume nicht ernst nimmt, spielt nur mit dem Traum. Wir leben von Möglichkeiten und sterben an Wirklichkeiten.“

— Hans Kudszus deutscher Aphoristiker 1901 - 1977
Jaworte, Neinworte, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 1973, ISBN 3518012525

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„Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand.“

— John Ronald Reuel Tolkien britischer Schriftsteller und Philologe, Autor von "Herr der Ringe" 1892 - 1973
(Gandalf zu Frodo über Gollum) Der Herr der Ringe, Band 1 "Die Gefährten", Klett-Cotta, Stuttgart 1979, Erstes Buch, S. 82. Übers.: Margaret Carroux

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„ach! wüßtet ihr wie schwer es ist,
wenn man gehängt ist und nicht sterben kann!!“

— Klaus Kinski Deutscher Schauspieler 1926 - 1991
Kinski Spricht Kinski Fieber ; Tagebuch Eines Aussätzigen

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