Zitate von Theodor Däubler

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Theodor Däubler

Geburtstag: 17. August 1876
Todesdatum: 14. Juni 1934

Theodor Däubler war ein österreichisch-deutscher Schriftsteller, Epiker, Lyriker, Erzähler und Kunstkritiker.

Zitate Theodor Däubler

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„Mit den äußeren Sinnen fühlen und sehen wir den Boden unter uns, die Sonne über uns. Mit dem innersten Sinn sind wir einig, urverbunden mit allen Welten: Sonne ist bloß unser herrlichster Inhalt.“

„Der Mond wurde mir zum ersten Architekten, da er eine silberne Brücke durch die Nacht, den Schlaf der Wesen, zu bauen imstande war.“


„Den Ararat wird meine Glut zerspalten!“

„Purpurschwere, wundervolle Abendruhe,
grüßt die Erde, kommt vom Himmel, liebt das Meer.
Tanzgestalten, rot gewandet, ohne Schuhe,
kamen rasch, doch sie versinken mehr und mehr.“

„Die Gründlichkeit der Welt verschmäht die Maße,
in denen sich der Hang zur Dinglichkeit verrät…“

„Durch Geburt und Tod bleiben wir jedoch auf urwunderreichen eignen Beschluß hin geschieden. Erst rein geistig wollen wir uns finden; über uns als Menschen hinaus im pfingstlichen Ich.“

„Es schwellt der Orange benebelnder Duft // Fast heimlich herbei und berauscht meinen Sinn, // Es kühlt stiller Lorbeer die windliebe Luft, // Und Myrten enthaucht es, kaum merkbar: ich bin!“ Das Nordlicht. Genfer Ausgabe. Leipzig: Insel-Verlag, S. 444. Arno-Schmidt-Referenzbibliothek

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