„Ich fand nirgendwo so viel Kindheit wie in der Deutschen Sprache. Schmatzen, schnaufen, schluchzen, schlürfen: Viele deutsche Wörter klingen wie Onomatopoesie. Für die Neugeborenen klingt vielleicht jede Sprache so wie Deutsch für mich.“

Talisman

Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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japanische Schriftstellerin 1960

Ähnliche Zitate

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„Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Fackel 406/412 152; Nachts
Fackel

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„Der Österreicher unterscheidet sich vom Deutschen durch die gemeinsame Sprache.“

—  Karl Farkas österreichischer Schauspieler und Kabarettist 1893 - 1971

nach Oscar Wilde: "Wir [Engländer] haben nahezu alles mit Amerika gemeinsam, außer natürlich die Sprache."; fälschlich oft Karl Kraus zugeschrieben; Robert Sedlaczek, Das österreichische Deutsch, 2004, Verlag C. Ueberrreuter, ISBN 3800070758, S. 17, das-oesterreichische-deutsch. at

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„Himmel« leitet die deutsche Sprache von dem alten Wort »Heime«, »Heimat« ab.“

—  Wilhelm Raabe deutscher Prosaautor 1831 - 1910

Halb Mär, halb mehr

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„Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.“

—  Mark Twain, buch Bummel durch Europa

A Tramp Abroad, Appendix D, The Awful German Language
Original engl.: "[…] it ought to be gently and reverently set aside among the dead languages, for only the dead have time to learn it."
A Tramp Abroad, Appendix D, The Awful German Language

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„Englisch ist der Volkswagen unter den Sprachen, Deutsch der Rolls-Royce.“

—  Bastian Sick deutscher Journalist, Sachbuchautor und Sprachkritiker 1965

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 5, ISBN 9783462044959., S. 14.

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„Denn wer die deutsche Sprache beherrscht, wird einen Schimmel beschreiben und dabei doch das Wort »weiß« vermeiden können.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"Vormärz", in: "Die Schaubühne", 2. April 1914, S. 381
Andere

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„Deutsch bleibt die Sprache der Familie, der Freizeit, die Sprache, in der man Privates liest, aber Englisch wird die Arbeitssprache.“

—  Günther Oettinger deutscher Politiker, MdL, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, EU-Kommissar 1953

2005 FAZ http://www.faz.net/s/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C/Doc~E5A2736E3D33A47029555037EDAE6E345~ATpl~Ecommon~Scontent.html, Tagesspiegel http://www.tagesspiegel.de/politik/und-was-mache-ich-jetzt-von-axel-hacke/679486.html, Spiegel http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,471409,00.html, 3sat http://www.3sat.de/page/?source=/nano/bstuecke/86595/index.html

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„Deutsch war für mich schwierig als Kind. In der Schule habe ich die Sprache lange nicht angenommen.“

—  Oliver Masucci deutscher Schauspieler 1968

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/wie-oliver-masucci-zu-einem-der-gefragtesten-deutschen-schauspieler-aufstieg-17144091.html

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„Kein Wunder, denn eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar.“

—  Aydan Özoguz deutsche Politikerin, MdB 1967

Kolumne im Tagesspiegel vom 14.05.2017 Tagesspiegel: Leitkultur verkommt zum Klischee des Deutschseins https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/wie-nuetzlich-ist-eine-leitkultur-debatte/leitkultur-verkommt-zum-klischee-des-deutschseins.html

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„Himmel - leitet die deutsche Sprache von dem alten Wort Heime, Heimat - ab, und des Menschen Heimat ist im - Glück“

—  Wilhelm Raabe deutscher Prosaautor 1831 - 1910

Halb Mär, halb mehr books.google https://books.google.de/books?id=06Q5AAAAMAAJ&q=%22Himmel+leitet%22

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„Goethe hält durch die Macht seiner Werke die Entwicklung der deutschen Sprache wahrscheinlich zurück.“

—  Franz Kafka österreichisch-tschechischer Schriftsteller 1883 - 1924

Tagebücher, 25. Dezember 1911. In: Tagebücher 1910-1923, Hrsg. Max Brod, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1976, ISBN 3436023515, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/tagebucher-19101923-9759/3
Tagebücher

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„Ich hatte einst ein schönes Vaterland.
Der Eichenbaum
Wuchs dort so hoch, die Veilchen nickten sanft.
Es war ein Traum.

Das küßte mich auf deutsch, und sprach auf deutsch
(Man glaubt es kaum,
Wie gut es klang) das Wort: "Ich liebe dich!"
Es war ein Traum.“

—  Heinrich Heine deutscher Dichter und Publizist 1797 - 1856

Variante: <p>Ich hatte einst ein schönes Vaterland.
Der Eichenbaum
Wuchs dort so hoch, die Veilchen nickten sanft.
Es war ein Traum.</p><p>Das küßte mich auf deutsch und sprach auf deutsch
(Man glaubt es kaum
Wie gut es klang) das Wort: "Ich liebe dich!"
Es war ein Traum.</p>

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„Die deutsche Sprache ist eine der schönsten und ausdrucksvollsten aller Sprachen - wenn man sich ihrer Kraft bedient! Ich verlange die Freiheit, die ein Schriftsteller, ja ein Dichter für sich in Anspruch nimmt.“

—  Klaus Kinski Deutscher Schauspieler 1926 - 1991

Autobiographie „Ich brauche Liebe“, Heyne München 1991, Einleitung, zitiert auf klaus-kinski.de http://www.klaus-kinski.de/bio/kkzit.htm

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„Wenn ein Dutzend deutscher Korrespondenten in Washington die deutsche Sprache zum schlechteren verändert hat - warum sollten die 30.000 Journalisten der Bundesrepublik nicht imstande sein, sie zum besseren zu verändern, wenn sie nur wollten?“

—  Wolf Schneider deutscher Journalist, Sachbuchautor und Sprachkritiker 1925

Deutsch für Kenner. Die neue Stilkunde. Hamburg Gruner + Jahr, 1987. S. 114. Zitiert bei Verein Deutsche Sprache e. V. http://www.vds-ev.de/bekanntemitglieder

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„… dieweil sind wir Deutschen noch immer Deutsche und wollen Deutsche bleiben.“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

Zusammenhang: Luther beklagt, dass es zu wenige Geschichtsbücher gäbe, die Ereignisse und Aussprüche festgehalten haben.) - WA 15, S. 52, Zeile 23-24 (sprachlich modernisiert
An die Ratsherren aller Städte deutschen Landes, dass sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen, 1524

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„Der Hauptfeind des deutschen Volkes steht in Deutschland: der deutsche Imperialismus, die deutsche Kriegspartei, die deutsche Geheimdiplomatie.“

—  Karl Liebknecht Deutscher Politiker (KPD), MdR 1871 - 1919

"Der Hauptfeind steht im eigenen Land!", Flugblatt im Mai 1915 - marxists.org https://www.marxists.org/deutsch/archiv/liebknechtk/1915/05/feind.htm

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