„Wenn man von einem freien Aserbaidschan spricht, dann spricht man auch von einem neuen Massaker an den Armeniern. Wenn man von freien asiatischen Staaten in der Sowjetunion spricht, spricht man von einem extremen Islamismus in diesen Staaten. In der westlichen sowjetischen Union ein neuer Antisemitismus alter Art. Das Zerbröckeln der Sowjetunion ist nicht in unserem Vorteil. Vielleicht kann man aus einem Empire ein Commonwealth machen. Einfach zu sagen: Wir haben gewonnen, Ihr habt verloren, zum Teufel mit Euch, ist sehr gefährlich.“

im Gespräch mit Anton Schaller in Das Sonntags Interview (SRF) aus dem Jahr 1989, YouTube https://www.youtube.com/watch?v=L3cxiM8ihxM&list=TLPQMTQxMjIwMjAzRsM2TUTf2w&index=1

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

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„Der alte Arzt spricht Latein, der junge Arzt spricht Englisch, der gute Arzt spricht die Sprache des Patienten“

—  Ursula Lehr deutsche Psychologin und Politikerin, MdB, Ministerin 1930

Quelle: Ärzte Zeitung, 12.Juni 2009 http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/552478/gute-arzt-spricht-sprache-des-patienten.html

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„In der Kirche gilt nicht: Dies sage ich, dies sagst du, sondern: So spricht der Herr!“

—  Augustinus von Hippo lateinischen Kirchenlehrer der Spätantike 354 - 430

Vermeintliches Augustinuszitat als Inschrift unter dem Portraitbild von August F. C. Vilmar, laut Vorwort zu dessen Dogmatik: Akademische Vorlesungen, 1874, Vorwort von K. W. Piderit, Seite V. In den Werkes des Augustinus von Hippo ist der Spruch nicht belegt.
Fälschlich zugeschrieben
Original: In ecclesia non valet Hoc ego dico, hoc tu dicis, hoc ille dicit, sed Haec dicit Dominus.

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„Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, // Es findet uns nur noch als wahre Kinder.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 212 f. / Lustige Person → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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„Woran erkenn ich den besten Staat?« Woran du die beste // Frau kennst; daran mein Freund, daß man von beiden nicht spricht.“

—  Friedrich Schiller, Der beste Staat

Der beste Staat. In: Musen-Almanach für das Jahr 1796, Michaelis, Neustrelitz 1796, S. 157
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Andere Gedichte und Balladen

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„Der Mensch ist am wenigsten er selbst, wenn er für sich selbst spricht. Gib ihm eine Maske, und er wird dir die Wahrheit sagen.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert
Original engl.: "Man is least himself when he talks in his own person. Give him a mask, and he will tell you the truth."
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist

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„Man merkt, dass mit zunehmendem Alter kaum jemand weiß, wovon er spricht.“

—  John Cleese britischer Komiker, Schauspieler, Drehbuchautor und Synchronsprecher 1939

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„Von unserem Nationalplan spricht ganz Palästina. Wir sind ja doch die angestammten Herren des Landes.“

—  Theodor Herzl Ein österreichisch-ungarischer jüdischer Schriftsteller 1860 - 1904

Tagebucheintrag vom 20. Februar 1897, S. 591 alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=12794&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=598
Tagebuch

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„Das spricht sich in unserem ersten Grundsatz aus: einen Bruderbund zu gründen über die ganze Erde hin, ohne Rücksicht auf Rasse, Geschlecht, Farbe und so weiter.“

—  Rudolf Steiner österreichischer Esoteriker, Philosoph, Schriftsteller und Begründer der Anthroposophie 1861 - 1925

Die Welträtsel und die Anthroposophie (GA 54), S. 52f.
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„Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen; in unseren Schmerzen aber ruft er laut. Sie sind sein Megaphon, eine taube Welt aufzuwecken.“

—  Clive Staples Lewis irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler 1898 - 1963

Über den Schmerz

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„Der Antisemitismus ist ein Hohn auf allen Glauben an die Ideen. Er spricht v. a. der Idee Hohn, dass die Menschheit höher stehe als jede Form (Stamm, Rasse, Volk), in der sich die Menschheit auslebt.“

—  Rudolf Steiner österreichischer Esoteriker, Philosoph, Schriftsteller und Begründer der Anthroposophie 1861 - 1925

Gesammelte Aufsätze zur Kultur- und Zeitgeschichte 1887–1901 (GA 31), S. 412.
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„Ich bereue nichts. Stünde ich wieder am Anfang, würde ich wieder handeln[, ] wie ich handelte, auch wenn ich wüßte, daß am Ende ein Scheiterhaufen für meinen Flammentod brennt. Gleichgültig was Menschen tun, dereinst stehe ich vor dem Richterstuhl des Ewigen. Ihm werde ich mich verantworten, und ich weiß, er spricht mich frei.“

—  Rudolf Heß deutscher Politiker (NSDAP), MdR 1894 - 1987

aus seinem Schlusswort am 216. Verhandlungstag des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses (31. August 1946), Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Gerichtshof Nürnberg, Band 22, 1947, S. 424 zeno.org http://www.zeno.org/nid/20002763729#424; Audio im SWR2 Archivradio http://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/archivradio-nuernberger-prozess-09-rudolf-hess/-/id=2847740/did=18188692/nid=2847740/fhbmis/index.html

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„[…] ja, auch gegen ein Selbstbestimmungsrecht, das anderen Völkern ungeteilt zusteht, gegen all das spricht Auschwitz, weil eine der Voraussetzungen für das Ungeheure, neben anderen älteren Triebkräften, ein starkes, das geeinte Deutschland gewesen ist.“

—  Günter Grass deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker, Literaturnobelpreisträger 1927 - 2015

Schreiben nach Auschwitz. Frankfurter Poetik-Vorlesung [13. Februar 1990]. Frankfurt/Main Sammlung Luchterhand 1990. S. 41 https://books.google.de/books?id=uhBcAAAAMAAJ&q=Selbstbestimmungsrecht books.google https://books.google.de/books?id=uhBcAAAAMAAJ&q=geeinte; auch in: Gegen die verstreichende Zeit. Reden, Aufsätze und Gespräche 1989-1991. Hamburg und Zürich, 1991, S. 72 f https://books.google.de/books?id=RjhcAAAAMAAJ&q=Selbstbestimmungsrecht. Hier nach

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