„Der Glaube ist kein Werk der Vernunft und kann daher auch keinem Angrif derselben unterliegen; weil Glauben so wenig durch Gründe geschieht, als Schmecken und Sehen.“

Sokratische Denkwürdigkeiten für die lange Weile des Publicums, Verlag Hartung, Amsterdam 1759, S. 50, [hamann_denkwuerdigkeiten_1759/54]

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Philosoph und Schriftsteller 1730 - 1788

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„Alles, was gegen den Glauben oder das Gewissen geschieht, ist Sünde.“
Omne quod est contra fidem vel contra conscientiam, peccatum est

—  Thomas von Aquin dominikanischer Philosoph und Theologe 1225 - 1274

Super epistolam B. Pauli ad Romanos (Kommentar zum Römerbrief), cap. 14, l. 3

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„Wir können, was wir sehen, noch nicht glauben. Was wir schon glauben, nicht aussprechen.“

—  Christa Wolf, buch Kassandra

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„Ich glaube an Christus, so wie ich glaube, dass die Sonne aufgegangen ist, nicht nur, weil ich sie sehe, sondern weil ich durch sie alles andere sehen kann.“

—  Clive Staples Lewis irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler 1898 - 1963

Ist Theologie Dichtung?, in: Das Gewicht der Herrlichkeit und andere Essays

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„In den Wäldern kehren wir zur Vernunft und zum Glauben zurück.“

—  Ralph Waldo Emerson US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller 1803 - 1882

Natur (Nature), zitiert nach der deutschen Übersetzung von Harald Kiczka, Zürich 1988, S. 16

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„In das Gute glauben nur die Wenigen, die es üben.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorisms (1880/1893)

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„Das ist die Schwäche der Vernunft: wir bedienen uns ihrer meist nur zur Rechtfertigung unseres Glaubens.“

—  Marcel Pagnol französischer Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur 1895 - 1974

My Father's Glory & My Mother's Castle: Marcel Pagnol's Memories of Childhood

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„Die Unsterblichkeit des Menschen streite ich weder ab noch bestätige ich sie. Ich sehe keinen Grund, daran zu glauben, habe aber auf der anderen Seite keine Möglichkeit, sie als falsch zu beweisen.“

—  Thomas Henry Huxley englischer Biologe, Bildungsorganisator und Hauptvertreter des Agnostizismus 1825 - 1895

Brief an Charles Kingsley, 23. September 1860
Original engl.: "I neither deny nor affirm the immortality of man. I see no reason for believing in it, but, on the other hand, I have no means of disproving it."

„Der christliche Glaube verlangt nicht weniger, sondern mehr irrationalen Glauben, als manche „Sekte“ einzufordern wagt.“

—  Horst Herrmann deutscher Kirchenrechtler, Kirchenkritiker, Soziologe und Autor 1940 - 2017

Sex und Folter in der Kirche. 2000 Jahre Folter im Namen Gottes. München, 2006. ISBN 3746681308, ISBN 978-3746681306

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