„Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer; sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen.“

Daniel Cohn-Bendit und Thomas Schmid: Wenn der Westen unwiderstehlich wird. DIE ZEIT, 22. November 1991 http://www.zeit.de/1991/48/wenn-der-westen-unwiderstehlich-wird/komplettansicht

Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte

Ähnliche Zitate

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„Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.“

—  Helmut Schmidt Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1918 - 2015

Die Zeit http://www.zeit.de/2004/18/Deutschland_2fSchmidt_18?page=all, Nr. 18/2004, 22. April 2004

Citát „Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert.“
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„Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert.“

—  Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954

Rede auf dem CSU-Parteitag am 20. November 2004, zitiert in Karl Feldmayer: Die neue Sprache Angela Merkels. faz.net 21. November 2004 http://www.faz.net/aktuell/politik/csu-parteitag-die-neue-sprache-angela-merkels-1193517.html
2004

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„Der Wert eines Dialogs hängt vor allem von der Vielfalt der konkurrierenden Meinungen ab.“

—  Karl Raimund Popper österreichisch-britischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker 1902 - 1994

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„Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren, mit möglichst vielen kulturellen Gruppen, halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.“

—  Helmut Schmidt Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1918 - 2015

Frankfurter Rundschau, 12. September 1992, S. 8, zitiert in konservativ.de http://www.konservativ.de/epoche/139/epo_139b.htm und linksnet.de http://www.linksnet.de/linkslog/index.php?itemid=431

Citát „Ein Zyniker ist ein Mensch, der von allem den Preis und von nichts den Wert kennt.“
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„Ein Zyniker ist ein Mensch, der von allem den Preis und von nichts den Wert kennt.“

—  Oscar Wilde, Lady Windermeres Fächer

Lady Windermeres Fächer, 3. Akt / Lord Darlington
Original engl.: "[A cynic is] a man who knows the price of everything and the value of nothing."
Lady Windermeres Fächer - Lady Windermere's Fan (1892)

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„Vielfalt, die nicht auf Einheit zurückgeht, ist Wirrwarr; Einheit, die nicht auf Vielfalt gründet, ist Tyrannei.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662

Pensées XIV, 871
Original franz.: "La multitude qui ne se réduit pas à l'unité est confusion; l'unité qui ne dépend pas de la multitude est tyrannie."

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„Nur wenige sind es wert, dass man Ihnen widerspricht.“

—  Ernst Jünger deutscher Schriftsteller und Publizist 1895 - 1998

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„Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, ob es einem gefällt oder nicht […] Die Grünen werden sich in der Einwanderungspolitik nicht in die Defensive drängen lassen nach dem Motto: Der Traum von Multi-Kulti ist vorbei.“

—  Claudia Roth deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen), MdB, MdEP 1955

FAZ.net http://www.faz.net/s/Rub28FC768942F34C5B8297CC6E16FFC8B4/Doc~E0AAF41904F0348998FAC5D83BD04F158~ATpl~Ecommon~Scontent.html, 20. November 2004

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„Die Gesellschaft kränkelt nicht an fehlenden Werten, sondern an vorhandenen Zwängen.“

—  Rosa Luxemburg Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des proletarischen Internationalismus 1871 - 1919

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„Die Gesellschaft kennt den Begriff des Verbrechens, aber nicht den der Sünde, sie zwingt zur Strafe, ohne Reue erreichen zu wollen.“

—  Otto Weininger, buch Geschlecht und Charakter

"Geschlecht und Charakter", MSB Matthes&Seitz, Berlin 1997, ISBN 9783882213126, S.195, Zweiter Teil, VI. Kapitel. Gedächtnis, Logik, Ethik gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/geschlecht-und-charakter-7794/15
Geschecht und Charakter. Eine prinzipielle Untersuchung. Wien und Leipzig 1903. 19. unveränderte Auflage 1920, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/geschlecht-und-charakter-7794/1

„Wer wahren Wert nicht kennt, nimmt das Wichtige für unwichtig und das Unwichtige für wichtig.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 4

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„Ein wenig Aufrichtigkeit, das ist die rarste Ingrediens der Gesellschaft.“

—  Honoré De Balzac Französischer Schriftsteller 1799 - 1850

Das Bankhaus Nucingen - La maison Nucingen (1838)

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