„Leiden heißt Erkenntnis produzieren.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 26. Dezember 2019. Geschichte
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Émile Michel Cioran57
rumänischer Philosoph 1911 - 1995

Ähnliche Zitate

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„Es ist ein Brunnen, der heißt Leid.“

—  Richard Dehmel deutscher Dichter und Schriftsteller 1863 - 1920

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„Wahrnehmen heißt Leiden.“

—  Aristoteles klassischer griechischer Philosoph -384 - -321 v.Chr

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„"Existenz heißt Nervenexistenz, das heißt Reizbarkeit, Zucht, enormes Tatsachenwissen, Kunst. Leiden heißt am Bewußtsein leiden, nicht an Todesfällen. Arbeiten heißt Steigerung zu geistigen Formen. Mit einem Wort: Leben heißt provoziertes Leben" -“

—  Gottfried Benn deutscher Arzt, Dichter und Essayist 1886 - 1956

Provoziertes Leben. Ullstein 1961. S. 137 books.google http://books.google.de/books?id=3GEvAQAAIAAJ&q=Nervenexistenz

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„Humor ist Erkenntnis der Grenze, verbunden mit grenzenloser Erkenntnis.“

—  Gerhart Hauptmann Schriftsteller des deutschen Naturalismus 1862 - 1946

„Aufzeichnungen“, in: Gesammelte Werke. Band 12: Aufzeichnungen. Erzählendes. Gedichte. Dramatisches. S. Fischer 1922. S. 51 books.google https://books.google.de/books?id=lrpLAQAAMAAJ&q=grenzenloser; Ausblicke, S. Fischer Verlag, Berlin 1924, S. 51, google.books https://books.google.de/books?id=n6sdAAAAMAAJ&q=grenzenloser
Aufzeichnungen

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„So wird die Erkenntnis der Prinzipien zum Prinzip der Erkenntnis für alles Weitere. Und eben indem wir die Prinzipien erkennen, erkennen wir etwas von den Dingen an sich selbst. Die Erkenntnis jeder Sache beruht auf der Erkenntnis ihres Prinzips…“

—  Paul Natorp deutscher Philosoph und Pädagoge 1854 - 1924

Platons Ideenlehre, Elftes Kapitel. Aristoteles und Plato. 1. Logik und Psychologie. Leipzig ²1921, S. 391. www.zeno.org http://www.zeno.org/Philosophie/M/Natorp,+Paul/Platons+Ideenlehre/11.+Aristoteles+und+Plato/1.+Logik+und+Psychologie

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„Denn der radikalste Zweifel ist der Vater der Erkenntnis.“

—  Max Weber deutscher Soziologe, Jurist, National- und Sozialökonom 1864 - 1920

Der Sinn der »Wertfreiheit« der soziologischen und ökonomischen Wissenschaften. In: Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre, Hrsg. von Johannes Winckelmann, Tübingen <sup>6</sup>1985, S. 540,
Andere Werke

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„Alles Erkenntnis setzt Verstand voraus.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, erstes Buch, § 7, BA 26
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798)

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„Der erste Schritt […] ist die Erkenntnis: Nichts stimmt mehr.“

—  Heidi Schüller deutsche Weitspringerin 1950

Die Alterslüge, Rowohlt 1995, S. 69, ISBN 3-499-60129-X

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„Alles Wissen besteht in einer sicheren und klaren Erkenntnis.“

—  René Descartes französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler 1596 - 1650

Regeln zur Leitung des Geistes
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Citát „Nur dem, der Glück verachtet, wird Erkenntnis.“
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„Nur dem, der Glück verachtet, wird Erkenntnis.“

—  Georg Trakl österreichischer Dichter des Expressionismus 1887 - 1914

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„Dichtung ist Ungeduld nach Erkenntnis.“

—  Hermann Broch österreichischer Schriftsteller 1886 - 1951

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„Die Anschauung ist das Fundament der Erkenntnis.“

—  Johann Heinrich Pestalozzi Schweizer Pädagoge 1746 - 1827

Wie Gertrud ihre Kinder lehrt

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„Die Kenntnis der Ursachen bewirkt die Erkenntnis der Ergebnisse.“

—  Cícero, Topica

Topica (Die Kunst, richtig zu argumentieren) 67
Original lat.: "Causarum enim cognitio cognitionem eventorum facit."
Sonstige

„Das, worum die Menschen mit geringer Erkenntnis sich streiten, sind immer nur Äußerlichkeiten.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 299
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„Wir können von der Dauer unseres Körpers nur eine höchst inadäquate Erkenntnis haben.“

—  Baruch Spinoza niederländischer Philosoph des Rationalismus 1632 - 1677

, Buch II, "Über die Natur und den Ursprung des Geistes", Lehrsatz 30
Original lat.: "Nos de duratione nostri corporis nullam nisi admodum inadæquatam cognitionem habere possumus."
Ethik, Buch II, Über die Natur und den Ursprung des Geistes

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„Ein hartnäckiger Begleiter der Erkenntnis ist die Unwissenheit über die eigene Unwissenheit.“

—  Stanisław Lem, buch Golem XIV

Also sprach Golem, S. 184, Insel Verlag 1984

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