„Das Sittliche setzt das Natürliche voraus.“
Thomas von Aquin (1225–1274) dominikanischer Philosoph und Theologe
De correctione fraterna (Über die brüderliche Zurechtweisung)
„Das Sittliche setzt das Natürliche voraus.“
Thomas von Aquin (1225–1274) dominikanischer Philosoph und Theologe
De correctione fraterna (Über die brüderliche Zurechtweisung)
„Alles Erkenntnis setzt Verstand voraus.“
Immanuel Kant (1724–1804) deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, erstes Buch, § 7, BA 26
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798)
„Daß man wird, was man ist, setzt voraus, daß man nicht im entferntesten ahnt, was man ist.“
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Ecce Homo (1888)
„Anderen zu helfen,
setzt kein Opfer voraus.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 147
„Ein Gespräch setzt voraus, dass der andere Recht haben könnte.“
Hans-Georg Gadamer (1900–2002) deutscher Philosoph
im Interview mit Thomas Sturm. DER SPIEGEL 8/2000 21.02.2000
„Jegliche Bewegung setzt ein Unbewegliches voraus.“
Omnis motus supponit aliquid immobile.
Thomas von Aquin (1225–1274) dominikanischer Philosoph und Theologe
Summa theologica I, q. 84, art. 1
„Unbedingter Gehorsam setzt Unwissenheit bei den Gehorchenden voraus.“
Charles de Montesquieu buch Vom Geist der Gesetze
Vom Geist der Gesetze (De l'esprit des lois), IV, 3
Original franz.: "L'extrême obéissance suppose de l'ignorance dans celui qui obéit."