„Wenn das Denken die Sprache korrumpiert, korrumpiert die Sprache auch das Denken.“

Original

But if thought corrupts language, language can also corrupt thought.

"Politics and the English Language" (1946)
Quelle: 1984
Kontext: But if thought corrupts language, language can also corrupt thought. A bad usage can spread by tradition and imitation even among people who should and do know better.
Kontext: All issues are political issues, and politics itself is a mass of lies, evasions, folly, hatred, and schizophrenia. When the general atmosphere is bad, language must suffer. I should expect to find — this is a guess which I have not sufficient knowledge to verify — that the German, Russian and Italian languages have all deteriorated in the last ten or fifteen years, as a result of dictatorship.
But if thought corrupts language, language can also corrupt thought. A bad usage can spread by tradition and imitation even among people who should and do know better.

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 21. Februar 2022. Geschichte
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britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist 1903 - 1950

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„Denken ist die Sprache, die die Seele mit sich selbst führt.“

—  Platón antiker griechischer Philosoph -427 - -347 v.Chr

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„Denke wie ein Weiser aber sprich die Sprache Deiner Mitmenschen!“

—  William Butler Yeats irischer Dichter 1865 - 1939

Leider steht das Zitat mit einem tragischen RS-fehler in der Sammung.. statt "weiser Mensch" ist dort von einem "Weißen" die Rede... leider hab ich die Kommentarfunktion nicht gefunden.. vielen Dank für die Korrektur, mit freundlichen Grüßen von CK

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„Du sollst nicht töten sprach der Denker, nicht nur zum Mörder, auch zum Henker.“

—  Arnold Zweig deutscher Schriftsteller und Politiker, MdV 1887 - 1968

Die Feuerpause. 5. Auflage. Berlin: Aufbau-Verlag, 1963. S. 406

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„Aber die Sprache um ein Wort ärmer machen heißt das Denken der Nation um einen Begriff ärmer machen.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Die Welt als Wille und Vorstellung

Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 12
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„Wir kämpfen mit der Sprache. Wir stehen im Kampf mit der Sprache.“

—  Ludwig Wittgenstein österreichisch-britischer Philosoph 1889 - 1951

(1931), Vermischte Bemerkungen - Eine Auswahl aus dem Nachlaß, G. H. von Wright (Hrsg.), Suhrkamp, Frankfurt a.M. 1978. S. 30 http://books.google.de/books?hl=de&id=5vfWAAAAMAAJ&q=kampf
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„Kunst ist weniger eine Sprache, als vielmehr die Sprache eine Kunstform ist.“

—  Ernst Krieck deutscher Erziehungswissenschaftler, Vordenker der nationalsozialistischen Pädagogik 1882 - 1947

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„Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.“

—  Mark Twain, buch Bummel durch Europa

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Original engl.: "[…] it ought to be gently and reverently set aside among the dead languages, for only the dead have time to learn it."
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„Wirklich übersetzen heißt: etwas, das in einer andern Sprache gesprochen ist, seiner Sprache anpassen.“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

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„Ein Volk lebt, webt, steht und vergeht mit seiner Sprache. Die Sprache ist die Seelenwanderung des Volksthums. Mit dem Untergange der Sprachen sind die Völker verschollen.“

—  Friedrich Ludwig Jahn deutscher Pädagoge und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung 1778 - 1852

Achtung der Muttersprache. In: Merke zum deutschen Volksthum, S. 212, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10016167_00244.html
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„Sprache ist ein Geschenk.“

—  Marcel Reif Schweizer Fernsehjournalist und Sportkommentator 1949

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„Das Menschlichste, was wir haben, ist doch die Sprache.“

—  Theodor Fontane, buch Unwiederbringlich

13. Kapitel. Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Band 6. Seite 99 zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004774310
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„Sein, das verstanden werden kann, ist Sprache.“

—  Hans-Georg Gadamer, buch Wahrheit und Methode

Wahrheit und Methode. Grundzüge einer philosophischen Hermeneutik (Ges. Werke Bd. 1, S. 478). Zitiert nach Bd. 2 Ergänzungen, Register, 2. Aufl. 1993 S. 334 books.google http://books.google.de/books?id=V9PONAKj5EIC&pg=PA334

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„Denken ist das Denken des Denkens.“

—  James Joyce irischer Schriftsteller 1882 - 1941

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