„Exzesse sind das Schlimmste nicht. Sie machen deutlich. Unsere schleichenden Übel aber nebeln allmählich ein.“

Repertorium: ein Begreifbuch von höheren und niederen Lebens-Sachen. Ausgabe 2, Verlag C.H.Beck, 1996, ISBN 978-3-40639-258-0, S. 75

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 2. Juli 2022. Geschichte
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Heimito von Doderer13
österreichischer Schriftsteller 1896 - 1966

Ähnliche Zitate

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„Es gibt nur etwas, das schlimmer ist als Ungerechtigkeit, und das ist Gerechtigkeit ohne Schwert in der Hand. Wenn Recht nicht Macht ist, ist es Übel.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert
Original engl.: "There is only one thing worse than Injustice, and that is Justice without her sword in her hand. When Right is not Might, it is Evil."
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist

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„Mäßigung ist eine verhängnisvolle Sache. Nichts ist so erfolgreich wie der Exzess.“

—  Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung

Eine Frau ohne Bedeutung, 3. Akt / Lord Illingworth
Original engl.: "Moderation is a fatal thing […]. Nothing succeeds like excess."
Anspielung auf die Wendung "Nothing succeeds like success" ("Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg.")
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance

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„Wie übel wären wir dran, wenn unsere Hoffnung auf Menschen ruhte.“

—  Adolph Kolping deutscher katholischer Priester 1813 - 1865

AKS 2, S. 285

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„Ein Übel gibt es, von dem auf die Dauer die Ärzte uns immer heilen: unsere Leichtgläubigkeit.“

—  Jean Antoine Petit-Senn 1792 - 1870

Geistesfunken und Gedankensplitter
"Il est un mal dont, à la longue, les médecins nous guérissent toujours : c'est notre crédulité à leur égard." - Bluettes & Boutades. Genève 1865. p. 43 books.google http://books.google.de/books?id=P8oGAAAAcAAJ&pg=PA43

„Der Bürokrat, der sich mit einem Computer gewappnet hat, ist der heimliche Gesetzgeber unserer Zeit und zugleich eines ihrer größten Übel.“

—  Neil Postman US-amerikanischer Medienwissenschaftler und Sachbuch-Autor 1931 - 2003

Das Technopol: die Macht der Technologien und die Entmündigung der Gesellschaft, S. 125. Übersetzer: Reinhard Kaiser. Frankfurt am Main, 1992. ISBN 3100624130. ISBN 978-3100624130

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„Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit.“

—  George Bernard Shaw, The Devil's Disciple

The Devil's Disciple, Act II (1901)
Original engl.: "The worst sin towards our fellow creatures is not to hate them, but to be indifferent to them: that's the essence of inhumanity."

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„Die schlimmste und verbreitetste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein.“

—  Walt Whitman US-amerikanischer Dichter 1819 - 1892

Tagebuch, 1876
"What worse - what more general malady pervades each and all of us, our literature, education, attitude toward each other, (even toward ourselves,) than a morbid trouble about seems, (generally temporarily seems too,) and no trouble at all, or hardly any, about the sane, slow-growing, perennial, real parts of character, books, friendship, marriage - humanity's invisible foundations and hold-together?" - The Lesson of a Tree. September 1. Prose Works 1892. Volume I Specimen Days. Edited by Floyd Stovall. © New York University 1963

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„Wenn der Weg vor dir klar und deutlich ist, so ist es vermutlich der eines anderen.“

—  Joseph Campbell US-amerikanischer Mythenforscher, Professor und Autor 1904 - 1987

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„Die Zusammenhänge sind deutlich, wenn ich auch nicht weiß, welche Zusammenhänge.“

—  Günter Eich, buch Maulwürfe

Maulwürfe. Suhrkamp, 1968. S. 41

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„Einige Heilmittel sind gefährlicher als das Übel.“

—  Seneca d.Ä. römischer Rhetoriker und Schriftsteller -54 - 39 v.Chr

Gerichtsreden (Controversiae) VI, 7, oft Publilius Syrus zugeschrieben
Original lat.: "Quaedam remedia graviora ipsis peniculis sunt"

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„Ein wohlbekanntes Übel ist am erträglichsten.“

—  Titus Livius, buch Ab urbe condita

Ab urbe condita, XXIII, 3

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„Geldliebe ist die Mutterstadt aller Übel.“

—  Diogenes von Sinope griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes -404 - -322 v.Chr

„Einige Heilmittel sind gefährlicher als das Übel.“

—  Publilius Syrus römischer Mimendichter

Sententiae falso receptae 152; in Wahrheit von Seneca d.Ä.
Original lat.: "Graviora quaedam sunt remedia periculis."
Fälschlich zugeschrieben

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