„Für mich sind die Menschen in ihrer Würde gleich, aber nicht in ihren Lebenschancen. Da gibt es furchtbare Diskrepanzen. Die Politik ist dazu da, diese so weit es geht auszugleichen. Es geht um Chancengerechtigkeit.“

— Gesine Schwan, Interview mit der »Welt«, 13. März 2004, zitiert auch im »Tagesspiegel«, 19. März 2004

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Gesine Schwan2
deutsche Politikwissenschaftlerin 1943
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„Es gibt Reichtümer, an denen man zugrunde geht, wenn man sie nicht mit anderen teilen kann.“

— Michael Ende deutscher Schriftsteller 1929 - 1995
Momo, oder, die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Ein Märchen-Roman. München: DTV, 1988. S. 205. ISBN 3-423-10958-0

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„Eines geht ins andere über. Alles bildet eine Einheit. Es gibt keine Domäne, die verschieden ist von anderen. Alles ist miteinander verkettet.“

— Joan Miró spanischer (katalanischer) Maler 1893 - 1983
Hans Platschek (Hrsg.), Joan Miró, rowohlt Monographie, Reinbek bei Hamburg, 1993, 1090 - ISBN 3 499 50 409 X, S. 117

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„Geht einmal euren Phrasen nach bis zu dem Punkt, wo sie verkörpert werden.“

— Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837
Dantons Tod, 3. Akt, 3. Szene / Mercier

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„[…] Jedes Reich, das in sich gespalten ist, geht zugrunde, […].“

— Jesus von Nazareth Figur aus dem Neuen Testament -2 - 30 v.Chr
Matthäus 12,25 EU

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„Man geht nicht nach dem Klettern einen Kaffee trinken, sondern Kaffeetrinken ist Teil des Kletterns.“

— Wolfgang Güllich deutscher Sportkletterer 1960 - 1992
zitiert in: Tilmann Hepp: Wolfgang Güllich - Leben in der Senkrechten. Eine Biographie. Boulder Verlag, Stuttgart/Nürnberg 2004. ISBN 3-00-014938-4. Neudruck S. 8.

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„Das Militär kommt nach der Politik, nur im Kriege ist es ihr Schrittmacher“

— Erich Ludendorff deutscher General und Politiker (DVFP, NSFP), MdR 1865 - 1937
zitiert nach Manfred Nebelin: Ludendorff. Diktator im Ersten Weltkrieg; Siedler, München 2011; zitiert und besprochen u. a. in Zeit. de: Biografie Erich Ludendorff: "Ich pfeife auf Amerika

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„Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden.“

— Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804
Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu Lügen, A 313

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„Politik ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln“

— Michel Foucault französischer Philosoph 1926 - 1984
In Verteidigung der Gesellschaft. Vorlesungen am College de France 1975. 76. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 2001, 1. Auflage, ISBN 3-518-29185-8

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„Der Philosoph, der in der Öffentlichkeit eingreifen will, ist kein Philosoph mehr, sondern Politiker; er will nicht mehr nur Wahrheit, sondern Macht.“

— Hannah Arendt US-amerikanische Politologin und Philosophin deutscher Herkunft 1906 - 1975
Wahrheit und Politik, S. 338 in: "Zwischen Vergangenheit und Zukunft", 2000

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„Die dritte Person bei einem Gespräch ist der Kork, der verhindert, daß das Gespräch in die Tiefe geht.“

— Otto Dix deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit und des Expressionismus 1891 - 1969
Gespräch mit dem Porzellanrestaurator Richard Seyffarth, 1. Oktober 1962; zitiert nach Diether Schmidt: Otto Dix im Selbstbildnis, Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, 2. Aufl. Berlin 1981, S. 255

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„Es geht um Prinzipien: Arbeiten so viel wie man kann, guten Glaubens sein, Eitelkeit und Arroganz vermeiden. All das habe ich in Thun gelernt.“

— Jean Ziegler Schweizer Soziologe, Politiker und Sachbuch- und Romanautor 1934
zu seiner Rolle als Uno-Berichterstatter www. tagesanzeiger. ch, Aktualisiert am 17. März 2009

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