„Das Weltall in seiner für alle Lebewesen gültigen Weltordnung […] war, ist und wird ewig sein ein sich lebendes Feuer, das sich in ständigem Rhythmus entzündet und verlöscht.“

—  Heraklit

Fragmente, B 30
Original altgriech.: "κόσμον τόνδε, τὸν αὐτὸν ἁπάντων […] ἦν ἀεὶ καὶ ἔστιν καὶ ἔσται πῦρ ἀείζωον ἁπτόμενον μέτρα καὶ ἀποσβεννύμενον μέτρα."

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
Heraklit Foto
Heraklit43
griechischer vorsokratischer Philosoph -535

Ähnliche Zitate

Michio Kushi Foto

„Die Ordnung des unendlichen Universums, die ewigen Prinzipien des Wechsels, sind nichts anderes als die verschiedenen Namen für den lebenden Gott oder das lebende unendliche Universum.“

—  Michio Kushi japanischer Autor, Vertreter der Makrobiotik und Autor zahlreicher Bücher 1926 - 2014

Das Buch der Makrobiotik. Deutsche Übersetzung von Christine Spieth-Fürle und Marianne Wischmeier. Verlag Ost-West Bund: Frankfurt, 5. Auflage 1984, ISBN 3924724008, S. 13.

Francis Scott Fitzgerald Foto
Kurt Schwitters Foto

„Was Kunst ist, wissen Sie ebensogut wie ich, es ist nichts weiter als Rhythmus.“

—  Kurt Schwitters deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler des Dadaismus 1887 - 1948

Das literarische Werk, Bd. 5

Cícero Foto

„Jedes Lebewesen liebt sich selbst.“

—  Cícero, buch De finibus bonorum et malorum

De finibus (Über das höchste Gut und das größte Übel) V, IX, 24
Original lat.: "Omne animal se ipsum diligit."
De finibus bonorum et malorum (Vom höchsten Gut und vom größten Übel)

Léopold Sédar Senghor Foto

„Was ist denn der Rhythmus? Der Rhythmus ist die Architektur des Seins, ist die innerliche Dynamik, die ihm Form gibt, ist das Wellensystem, welches das Sein dem Anderen entgegensendet, ist der reine Ausdruck der Lebenskraft.“

—  Léopold Sédar Senghor senegalesischer Dichter und Politiker 1906 - 2001

Deutsch von Janheinz Jahn, in: „Schwarze Ballade. Moderne afrikanische Erzähler beider Hemisphären“. Düsseldorf-Köln : Eugen Diederichs Verlag 1957, S. 226 books.google https://books.google.de/books?id=waQ_AAAAIAAJ&q=wellensystem
Original französisch: "Qu'est-ce que le rythme? C'est l'architecture de l'être, le dynamisme interne qui lui donne forme, le système d'ondes qu'il émet à l'adresse des autres, l'expression pure de la force vitale." - Liberté, t. I: Négritude et humanisme, Paris, Ed. du Seuil, 1964, p. 211-212

Helmuth Karl Bernhard von Moltke Foto

„Der ewige Friede ist ein Traum, und nicht einmal ein schöner, und der Krieg ist ein Glied in Gottes Weltordnung. In ihm entfalten sich die edelsten Tugenden des Menschen, Mut und Entsagung, Pflichttreue und Opferwilligkeit mit Einsetzung des Lebens. Ohne den Krieg würde die Welt im Materialismus versumpfen.“

—  Helmuth Karl Bernhard von Moltke preußischer Generalfeldmarschall und Chef des Generalstabes 1800 - 1891

am 11. Dezember 1880 in einem Brief an Johann Caspar Bluntschli; wiedergegeben in: Bluntschli, Denkwürdiges aus meinem Leben, 3. Band, Nördlingen 1884, sowie in: ders., Gesammelte kleine Schriften. Band II, Nördlingen 1881 S. 271

Mark Twain Foto

„Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das erröten kann. Oder sollte.“

—  Mark Twain, buch Following the Equator

Following the Equator, chapter XXVII
Original engl.: "Man is the Only Animal that Blushes. Or needs to."
Following the Equator

Wilhelm Busch Foto

„Materie ist die Hartnäckigkeit der kleinsten Lebewesen.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Die Welt ist groß, S. 873
Spricker - Aphorismen und Reime

Mohammed Foto

„Wegen jeden Lebewesens gibt es Lohn!“

—  Mohammed Religionsstifter des Islam 570 - 632

Sahih Muslim, 4162; gemeint ist: Gute Taten gegenüber Tieren werden belohnt
Original arab.: "‏في كل ‏ ‏كبد رطبة ‏ ‏أجز"

Napoleon Hill Foto
Ernst Moritz Arndt Foto

„Aus Feuer ist der Geist geschaffen, // Drum schenk mir süßes Feuer ein.“

—  Ernst Moritz Arndt deutsch-nationaler Schriftsteller 1769 - 1860

Das Feuerlied. Aus: Gedichte. 2. Theil. Frankfurt a. M.: Eichenberg, 1818. S. 343

Friedrich Hölderlin Foto

„Jetzt komme, Feuer!“

—  Friedrich Hölderlin deutscher Lyriker 1770 - 1843

Nikola Tesla Foto
Christian Morgenstern Foto
Bernhard von Clairvaux Foto

„Dies habe ich erst im Alter begriffen. Mein leben ist ein Versuch, so wie das aller Lebewesen“

—  pewi71

Mein leben ist ein Versuch Referenz: https://beruhmte-zitate.de/suggestions/create-quote/user/

Charles Darwin Foto

„Desinteressierte Liebe zu allen Lebewesen, das edelste Attribut des Menschen.“

—  Charles Darwin britischer Naturforscher, Begründer der modernen Evolutionstheorie 1809 - 1882

Aristoteles Foto

„Nach der Vereinigung sind alle Lebewesen unglücklich, außer dem Hahn, der singt.“

—  Aristoteles klassischer griechischer Philosoph -384 - -321 v.Chr

Pseudo-Aristoteles, Problemata physica, XXX, 1
Lat.: "Post coitum omne animal triste praeter gallum, qui cantat." oder "Omne animal post coitum triste praeter gallum, qui cantat."
Fälschlich zugeschrieben

Theodor Heuss Foto

„Hebel aber blieb lebendig […] nicht bloß deshalb, weil die Dankbarkeit des alemannischen Volkstums den Mann trägt, die Dankbarkeit dafür, daß er die Heimatsprache sozusagen druckreif gemacht hat, sondern weil in diesem bewußten und begrenzten Provinzialismus der Gedichte ein Weltgefühl umfaßt ist, und weil in diesen mit sehr viel Zeitluft und mit aktuellem Zeitgeschehen angefüllten Anekdoten der Unterton des Bleibenden, des Gültigen, des Ewigen, des Ewig-Menschlichen mitklingt.“

—  Theodor Heuss ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1884 - 1963

Johann Peter Hebel. Wiedergabe einer Rede, die auf Einladung des Hebelbundes am 10. Mai 1952 in Lörrach gehalten wurde, Tübingen/Stuttgart 1952. Auch in: Über Johann Peter Hebel, Tübingen, 1964, Seite 12 books.google http://books.google.de/books?id=eMQoAAAAYAAJ&q=provinzialismus

Ähnliche Themen