„Ich sterbe für mein Vaterland, ich habe ein reines Gewissen.“

Letzte Worte vor seiner Hinrichtung, 9. April 1945

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 6. März 2022. Geschichte
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deutscher Admiral 1887 - 1945

Ähnliche Zitate

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„Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist beides, ihr Sinn und ihr Gewissen.“

—  Paulus von Tarsus Apostel und Missionar des Urchristentums 5 - 67

[Bibel Titus, 1, 15, Luther]

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„Wenn Euer Gewissen rein ist, so seid Ihr frei.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, Götz von Berlichingen

Götz von Berlichingen, Erster Akt – Jagsthausen. Götzens Burg / Götz
Dramen, Götz von Berlichingen (1773)

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„Ehe Du für dein Vaterland sterben willst, sieh dir s erst mal genauer an!“

—  Arno Schmidt deutscher Schriftsteller und Autor von Zettel’s Traum 1914 - 1979

Aus dem Leben eines Fauns, Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe I, Band 1, S. 371

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„Das Vaterland kann einen Jeden von uns entbehren, aber Keiner von uns das Vaterland.“

—  Iwan Sergejewitsch Turgenew, buch Rudin

Rudin (1855). Aus: Ausgewählte Werke, Autorisirte Ausgabe. 3. Band. Mitau: E. Behre, 1870. S. 202.

„In Zeiten der Begeisterung für das Vaterland zu sterben ist leichter, als in den nüchternen Tagen dafür zu leben mit Gedanken, Wort und Tat.“

—  Otto von Leixner österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker 1847 - 1907

Aus meinem Zettelkasten

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„Es gibt schwierige Vaterländer. Eines von ihnen ist Deutschland. Aber es ist unser Vaterland.“

—  Gustav Heinemann ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1899 - 1976

Ansprache nach Leistung des Amtseids als Bundespräsident in der gemeinsamen Sitzung von Bundestag und Bundesrat am 1. Juli 1969 - Die Bundesversammlungen 1949–2010, Dt. Bundestag, Referat WD 1, 2009, ISBN 978393034182-5, S. 184

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„Ich liebe mein Vaterland nicht, weil es mein Vaterland ist, sondern weil ich es schön finde. Ich habe Heimatgefühl, aber keinen Patriotismus.“

—  Arthur Schnitzler österreichischer Erzähler und Dramatiker 1862 - 1931

Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass
Aphorismen und Betrachtungen aus dem Nachlass

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„Die Arbeiter haben kein Vaterland.“

—  Friedrich Engels, buch Manifest der Kommunistischen Partei

Manifest der Kommunistischen Partei, II. Marx/Engels, MEW 4, S. 479, 1848
Marx-Engels-Werke

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„Vaterland oder Tod!“

—  Che Guevara marxistischer Revolutionär 1928 - 1967

von Guevara häufig verwendete Formel, unter anderem in der Ansprache vor der Vollversammlung der UNO am 11. Dezember 1964. Glanz & Elend – Magazin für Literatur und Zeitkritik http://www.glanzundelend.de/Artikel/cheredeuno.htm
Original spanisch: „¡Patria o Muerte!“

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„Die Arbeiter haben kein Vaterland.“

—  Karl Marx, buch Manifest der Kommunistischen Partei

Manifest der Kommunistischen Partei, II. Marx/Engels, MEW 4, S. 479
Manifest der Kommunistischen Partei (1848)

„Die Freiheit ist mein Vaterland“

—  Michel von Tell

https://www.imdb.com/title/tt2941526/

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„Das Vaterland ist dort, wo es gut ist.“

—  Cícero, buch Tusculanae disputationes

Tusculanae disputationes (Tuskulanische Gespräche) V, XXXVII, 108
Original lat.: "Patria est ubicumque bene est."
Dem legendären trojanischen König Teukros zugeschrieben; meist zitiert als "Ubi bene, ibi patria"
Tusculanae disputationes (Tuskulanische Gespräche)

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„Das Vaterland ist dort, wo es gut ist.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

(Proverbia Senecae), 43; siehe Cicero, Tusculanae disputationes 5, 108
Original lat.: "Patria est ubicumque bene est."
Irrtümlicherweise zugeschrieben

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„Ich habe nur ein Vaterland, das heißt Deutschland.“

—  Heinrich Friedrich Karl vom Stein preußischer und deutscher Politiker 1757 - 1831

in einem Brief an Graf Münster am 1. Dezember 1812

Alfred De Musset Foto

„Große Künstler haben kein Vaterland.“

—  Alfred De Musset, Lorenzaccio

Übersetzung Wikiquote
(Original französisch: "Les grands artistes n'ont pas de patrie" - Lorenzaccio. (L'Orfévre). Acte 1 Scène 5.
Lorenzaccio

Wilhelm Frick Foto

„Der Anklage gegenüber habe ich ein reines Gewissen. Mein ganzes Leben war Dienst an Volk und Vaterland. Ihnen habe ich meine beste Kraft in treuester Pflichterfüllung gewidmet. Ich bin überzeugt, dass kein patriotischer Amerikaner oder Angehöriger eines anderen Landes in gleicher Lage seines Landes an meiner Stelle anders gehandelt hätte. Denn jede andere Handlungsweise wäre Bruch meines Treueides, Hoch- und Landesverrat gewesen“

—  Wilhelm Frick deutscher Politiker (NSDAP), MdR und Funktionär 1877 - 1946

sein Schlusswort vor dem Nürnberger Kriegsverbrechertribunal am 1. Oktober 1946; Zeno.org: Protokoll der Sitzung des Kriegsverbrechertribunals http://www.zeno.org/Geschichte/M/Der+N%C3%BCrnberger+Proze%C3%9F/Hauptverhandlungen/Zweihundertsechzehnter+Tag.+Samstag,+31.+August+1946/Vormittagssitzung

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„Guter Stil beruht auf einem reinen und tiefen Wahrheitsgefühl. Hinter allem schlechten Stil steckt immer eine gewisse Verlogenheit oder wenigstens Wahrheitsscheu.“

—  Isolde Kurz deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin 1853 - 1944

Von der Sprache. In: Im Zeichen des Steinbocks, bei Georg Müller, München und Leipzig 1905, S. 148,

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„Ein Wahrzeichen nur gilt: das Vaterland zu erretten!“

—  Homér, Ilias

Ilias, 12. Gesang, 243 / Hektor
Original griech.: "εἷς οἰωνὸς ἄριστος ἀμύνεσθαι περὶ πάτρης."
Ilias (8./7. Jh. v.Chr)

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„Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland“

—  Jeremias Gotthelf Schweizer Schriftsteller und Pfarrer 1797 - 1854

Eines Schweizers Wort an den Schweizerischen Schuetzenverein, Bern 1842, S. 15.

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„Was wird nun aus unserem tschechisch-magyarischen Vaterland?“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

nach dem Preußischen Sieg im Deutschen Krieg in einem Brief (249.) an Joseph Pollhammer vom 26. Oktober 1866. Briefe und Tagebücher 1. Band, Stuttgart: Cotta 1893, S. 275
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