„Die Gefolterten sagen zu allem ja, und weil sie dann nicht zu widerrufen wagen, müssen sie alles mit dem Tode besiegeln.“

Cautio Criminalis, oder: Rechtliches Bedenken wegen der Hexenprozesse. Deutsch von Joachim-Friedrich Ritter. Böhlaus Nachf. Weimar 1939. Seite 93
"ad omnia annuunt torturae; & cum deinde revocare non audeant, morte omnia obsignantur" - Cautio criminalis S. 133 books.google.de http://books.google.de/books?id=i7hCAAAAcAAJ&pg=PA133

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
Themen
tod, wagen, sage, sagen, ja
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Friedrich Spee von Langenfeld2
deutscher Jesuit, Moraltheologe, Lyriker und geistlicher Sc… 1591 - 1635

Ähnliche Zitate

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„Verdammt noch mal! Wagen Sie es sich ja nicht, Gott zu fragen, mir zu helfen.“

—  Joan Crawford US-amerikanische Filmschauspielerin 1904 - 1977

Letzte Worte, zu ihrer Haushälterin, die laut zu beten begann, 10. Mai 1977

Citát „Was wir sagten und schrieben, denken ja so viele. Nur wagen sie nicht, es auszusprechen.“
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„Gott ist ja nichts als gut: Verdammnüß / Tod / und Pein / Und was man böse nennt / muß Mensch in dir nur seyn.“

—  Angelus Silesius deutscher Barockdichter 1624 - 1677

Der Cherubinische Wandersmann, I, 129 ("Das böß' entsteht auß dir"; S.46)

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„Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Original en: "I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it." - The Friends of Voltaire. With Portraits. Smith Elder & Co. London 1906, Chapter 7, Helvetius: The Contradiction, p. 199, Google Books https://books.google.de/books?hl=de&id=uaUTAAAAQAAJ&focus=searchwithinvolume&q=I+disapprove, S.199.
Fälschlich zugeschrieben

„Wir müssen sagen, was wir denken, müssen tun, was wir sagen, und müssen sein, was wir tun.“

—  Alfred Herrhausen Vorstandssprecher der Deutschen Bank 1930 - 1989

zitiert in: Alfred Herrhausen Gesellschaft, Leitbild https://alfred-herrhausen-gesellschaft.de/de/leitbild.htm

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„Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Moralische Briefe an Lucilius - Epistulae morales ad Lucilium
Original: (lat) Non quia difficilia sunt non audemus, sed quia non audemus difficilia sunt.
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), XVII/XVIII, CIV, 26

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„Was morgen ist, // auch wenn es Sorge ist, // ich sage: Ja!“

—  Wolfgang Borchert deutscher Schriftsteller 1921 - 1947

Das Gesamtwerk, Rowohlt, Hamburg 1952, S. 367, books.google.de https://books.google.de/books?&id=hM3nAAAAMAAJ&dq=%22Was+morgen+ist%22

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„Jeder kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, wenn der Wagen nur schwarz ist.“

—  Henry Ford Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company 1863 - 1947

IX. Kapitel, S. 82
Original engl.: "Any customer can have a car painted any colour that he wants so long as it is black." - IX. Kapitel, S.72
Mein Leben und Werk (My Life and Work)

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„Nun so wäre denn endlich die Untersuchung in die Geheimnisse der Mathematik gehüllt, damit doch ja niemand so leicht wage, sich diesem Heiligtum zu nähern.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

über Isaac Newtons "Optik"
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„Wage es, weise zu sein!“

—  Horaz römischer Dichter -65 - -8 v.Chr

Epistulae 1,2,40

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„Man muss wagen, glücklich zu sein.“

—  Gertrude Stein US-amerikanische Schriftstellerin, Verlegerin und Kunstsammlerin 1874 - 1946

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„Sie kennen ja sicherlich meine Grabinschrift: Die einen werden sagen, er hat zu viel gemacht. Die anderen werden sagen, er hat sich zu wenig bewegt. Ich aber sage euch, lasst mich in Ruh.“

—  Hanns Dieter Hüsch deutscher Kabarettist, Schauspieler und Moderator 1925 - 2005

im Gespräch mit Ursula Heller. Alpha-Forum, Sendung vom 9. Oktober 2000, 20.15 Uhr br-online.de http://www.br-online.de/download/pdf/alpha/h/huesch.pdf

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„Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen; // Der Staat muß untergehn, früh oder spät, // Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Demetrius / Fürst Sapieha
Demetrius - Fragment (entstanden 1805)

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