„Alle Körper sind entweder in Bewegung oder in Ruhe.“

Ethik, Buch II, "Über die Natur und den Ursprung des Geistes", Lehrsatz 13, Axiom 1
Original lat.: "Omnia corpora vel moventur vel quiescunt."
Ethik, Buch II, Über die Natur und den Ursprung des Geistes

Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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Baruch Spinoza28
niederländischer Philosoph des Rationalismus 1632 - 1677
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„Inmitten von Bewegung und Chaos herrscht immer noch Ruhe in dir.“

—  Deepak Chopra indischer Autor von Büchern über Spiritualität, alternative Medizin und Ayurveda 1946

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„Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod.“

—  Blaise Pascal französischer Mathematiker, Physiker und Literat (* 19. Juni 1623; † 19. August 1662) 1623 - 1662

Pensées II, 129
Original franz.: "Notre nature est dans le mouvement: le repos entier est la mort."

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„Ohne Ruhe geht es nicht, Ruh' ist erste Bürgerpflicht.“

—  August Heinrich Hoffmann von Fallersleben deutscher Dichter und Germanist, Verfasser des „Lieds der Deutschen" 1798 - 1874

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Citát „Alles, was man denkt, ist entweder Zuneigung oder Abneigung!“
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„Entweder werde ich einen Weg finden oder einen bauen.“

—  Hannibal Barkas karthagischer Feldherr -247 - -183 v.Chr

lat.:"Aut viam inveniam aut faciam."
Dass Hannibal mit diesen Worten auf Zweifel an der Möglichkeit, mit Elefanten die Alpen zu überqueren, geantwortet habe, wird ihm, soweit ersichtlich, erst seit dem 19. Jahrhundert unterstellt. In der Antike findet sich der Ausdruck bei Seneca d.J.#Der rasende Herkules - Hercules furens im Monolog des Amphitryon Megara Lycus in der dritten Person als "inveniet viam / aut faciet", perseus http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A2007.01.0003%3Acard%3D205 Zeile 275-6. Bei Titus Livius, der in seiner römischen Geschichte Ab urbe condita ausführlich über Hannibals Feldzug berichtet, liest man davon jedoch nichts.
Fälschlich zugeschrieben

„Es gibt eine feine, gewichtslose und äusserst elastische Flüssigkeit, die Äther heisst und im ganzen Universum verteilt ist. Sie durchdringt alle Körper, sowohl die schwersten und undurchsichtigsten wie auch die leichtesten und durchsichtigsten…. Eine bestimmte Art der Bewegung, die dem Äther mitgeteilt wird, kann zum Phänomen der Wärme führen. Die selbe Art der Bewegung, aber von grösserer Frequenz, führt zu Licht. Und möglicherweise ist eine Bewegung anderer Form und Art die Ursache der Elektrizität.“

—  Adolphe Ganot französischer Physiker 1804 - 1887

Zitiert in Leonard Mlodinow: Das Fenster zum Universum -Eine kleine Geschichte der Geometrie - Teil 4, "Die Geschichte von Einstein", S. 171 - Original veröffentlicht in: Adolphe Ganot: Traité élémentaire de physique expérimentale et appliquée et de météorologie avec un recueil nombreux de problèmes - 6e éd. - Paris, Chez l'Auteur-Editeur, 1856

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„Ruhe, Ruhe, tiefe Ruhe. // Lautlos schlummern Menschen, Tiere. // Nur des Gipfels Gletschertruhe // schüttet talwärts ihre // Wasser.“

—  Christian Morgenstern deutscher Dichter und Schriftsteller 1871 - 1914

Wasserfall bei Nacht, In: Wir fanden einen Pfad, München: R. Piper & Co., 1914. S. 74-75

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„Es gibt keine wahre Ruhe, als die durch Tätigkeit errungene Ruhe; auch gibt es keine echte Tätigkeit, als die durch Ruhe geweckte Tätigkeit.“

—  Nikolai Abramowitsch Putjatin russischer Fürst, Schriftsteller, Menschenfreund und Sonderling 1749 - 1830

Worte aus dem Buche der Bücher, hrsg. von A.W. Tappe, Dresden 1824, S. 30

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„Die Menschen, die nach Ruhe suchen, die finden Ruhe nimmermehr, // Weil sie die Ruhe, die sie suchen, in Eile jagen vor sich her.“

—  Wilhelm Müller deutscher Dichter des 19. Jahrhunderts 1794 - 1827

Die Jäger der Ruhe. Zitiert nach: Vermischte Schriften von Wilhelm Müller, hrsg. von Gustav Schwab, Zweites Bändchen, Epigramme 54, F.A. Brockhaus, Leipzig 1830, S.341,
Weitere Quellen

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„Der Reiche ist entweder ein Schelm oder eines Schelmen Erbe.“

—  Hieronymus Kirchenvater, Heiliger, Gelehrter und Theologe der alten Kirche 345 - 420

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„Der Mensch kann die Natur nicht erreichen, nur übertreffen; er ist entweder über ihr oder unter ihr.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Tagebücher 3, 4404 (1848). S. 305.
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„Alles ist in Bewegung und nichts bleibt stehen.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535

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„Man sollte entweder ein Kunstwerk sein, oder eines tragen.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

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Original engl.: "One should either be a work of art, or wear a work of art."
Sätze und Lehren zum Gebrauch für die Jugend - Phrases and Philosophies for the Use of the Young

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„Zwischen entweder und oder führt noch manches Sträßlein.“

—  Joseph Victor Von Scheffel, Ekkehard

Ekkehard. Eine Geschichte aus dem 10. Jahrhundert von Joseph Victor Scheffel. In: Kritische Ausgabe in 4 Bänden, Band 3, Leipzig und Wien 1917, S. 140 http://www.zeno.org/Literatur/M/Scheffel,+Joseph+Viktor+von/Roman/Ekkehard/9.+Kapitel

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„Die Zärtlichkeit ist das Ruhen der Leidenschaft.“

—  Joseph Joubert französischer Moralist und Essayist 1754 - 1824

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