Sókratés (-470–-399 v.Chr) griechischer Philosoph
nach Platon, Apologie des Sokrates, Erste Rede, 21d
Maximen und Reflexionen. Aus »Kunst und Altertum«. Fünften Bandes drittes Heft. 1826. zeno.org http://www.zeno.org/nid/2000485554X <br class="br">Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet
Sókratés (-470–-399 v.Chr) griechischer Philosoph
nach Platon, Apologie des Sokrates, Erste Rede, 21d
Sókratés (-470–-399 v.Chr) griechischer Philosoph
Deutsch nach Schleiermacher. http://www.zeno.org/nid/20009262458
Original griech.: "κινδυνεύει μὲν γὰρ ἡμῶν οὐδέτερος οὐδὲν καλὸν κἀγαθὸν εἰδέναι, ἀλλ᾽ οὗτος μὲν οἴεταί τι εἰδέναι οὐκ εἰδώς, ἐγὼ δέ, ὥσπερ οὖν οὐκ οἶδα, οὐδὲ οἴομαι· ἔοικα γοῦν τούτου γε σμικρῷ τινι αὐτῷ τούτῳ σοφώτερος εἶναι, ὅτι ἃ μὴ οἶδα οὐδὲ οἴομαι εἰδέναι·")
Der letzte Teilsatz wird durch Verkürzung zu dem berühmten Zitat "Ich weiß nicht zu wissen." bzw. "Ich weiß, dass ich nicht weiß." ("Οἶδα οὐκ εἰδώς."
„Der Körper weiß alles. Wir wissen sehr wenig. Intuition ist die Intelligenz des Organismus“
Fritz Perls (1893–1970) Psychiater und Psychotherapeut
„Man sieht nur, was man weiß." Eigentlich: "Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
an Friedrich von Müller, 24. April 1819 (Vergl. auch "Was man weiß, sieht man erst!" - aus: Schriften zur Kunst, Propyläen, Einleitung, zitiert nach: Gedenkausgabe der Werke, Briefe und Gespräche, Zürich und Stuttgart 1948 ff, Bd. 13, S. 142)
„Da ich nicht wissen kann, was ich nicht weiß,
bleibt auch das, was ich weiß, ungewiss.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 320
„Wisse um das Weiße, aber bewahre das Schwarze.“
Laotse (-604) legendärer chinesischer Philosoph
Kapitel 28
„Einzugestehen, dass man etwas nicht weiß, ist Wissen.“
Konfuzius (-551–-479 v.Chr) chinesischer Philosoph zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie
Analekten (Lunyu)
Original: 不知為不知,是知也。 Bù zhī wéi bù zhī, shì zhī yě.
„Der Ignorant weiß nichts, der Parteimann will nichts wissen.“
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) österreichische Schriftstellerin
Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 79
Aphorismen
„[Z]war weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 601 / Wagner → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Der Mensch verdrängt, was er zwar weiß,
aber nicht wissen will.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 308