„Es entspricht dem menschlichen Wesen, den zu hassen, den man verletzt hat.“

—  Tacitus

Agricola 42, 4. Übersetzung Wikiquote in Anlehnung an die "Präparation zu Tacitus" und die "Cyclopædia" (s. u.)

Letzte Aktualisierung 18. Juli 2022. Geschichte
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römischer Historiker und Senator 54 - 120

Ähnliche Zitate

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„Es ist die Eigenthümlichkeit des menschlichen Charakters, zu hassen, wen man verletzt hat.“

—  Tacitus, buch Agricola

Agricola 42, 4. Präparation zu Tacitus' Werken, Bd. 1, Agricola, Germania, Verlag Wilhelm Violet, Leipzig, o. J. (ca. 1900), S. 222 books. google http://books.google.de/books?id=3YMDAAAAQAAJ&pg=PA222&dq=hassen
Original lat.: "Proprium humani ingenii est odisse, quem laeseris."

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„Jedes Wesen kann nur in seinem Gegenteil offenbar werden, Liebe nur in Haß, Einheit in Streit.“

—  Friedrich Wilhelm Joseph Schelling deutscher Philosoph und einer der Hauptvertreter des Deutschen Idealismus 1775 - 1854

Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände, bei zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009265775

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„Wir erklären unser Recht auf dieser Erde […] ein menschliches Wesen zu sein, als solches respektiert zu werden, und die Rechte eines menschlichen Wesens in dieser Gesellschaft zu besitzen, auf dieser Erde, an diesem Tag, das werden wir durchsetzen - mit allen nötigen Mitteln …“

—  Malcolm X US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung 1925 - 1965

Rede bei der Gründung der Organization of Afro-American Unity, 1964
"We declare our right on this earth to be a man, to be a human being, to be respected as a human being, to be given the rights of a human being in this society, on this earth, in this day, which we intend to bring into existence by any means necessary." - Speech at the Founding Rally of the Organization of Afro-American Unity 28. Juni 1964, in: By Any Means Necessary. Speeches, Interviews, and a Letter by Malcolm X (New York: Pathfinder Press, 1970), pp. 35-67. blackpast.org http://www.blackpast.org/?q=1964-malcolm-x-s-speech-founding-rally-organization-afro-american-unity

Citát „Mich verletzt nichts mehr.“
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„Mich verletzt nichts mehr.“

—  Marie Antoinette Erzherzogin von Österreich 1755 - 1793

Am 02.08.1793 auf dem Weg vom Temple in die Conciergerie stieß sich die Königin den Kopf an einem niedrigen Türbogen so sehr, dass Blut aus der Wunde trat. Sie wurde daraufhin von einem Wächter gefragt, ob sie sich verletzt habe.
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„Kein menschliches Forschen kann das Wesen Gottes in seiner ganzen Fülle enthüllen“

—  Johann Michael Sailer katholischer Theologe und Bischof von Regensburg 1751 - 1832

Grundlehren der Religion, http://books.google.de/books?id=U8UtAAAAYAAJ&pg=PA58

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„Jedes menschliche Wesen hat Anspruch auf eine Erziehung, die es fähig macht, auf sich selbst zu ruhen.“

—  Malwida von Meysenbug deutsche Schriftstellerin 1816 - 1903

Memoiren einer Idealistin. 2. Band. 6. Auflage. Berlin und Leipzig: Schuster & Loeffler, 1900. S. 59.

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„Es ist zu bezweifeln, ob alle bisherigen technischen Erfindungen die Tageslast auch nur eines menschlichen Wesens erleichtert hat.“

—  John Stuart Mill ehemaliger englischer Philosoph und Ökonom und einer der einflussreichsten liberalen Denker des 19. Jahrhunderts 1806 - 1873

Grundsätze der politischen Oekonomie

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„Gott sucht sich nicht den vollkommensten Menschen, um sich mit ihm zu verbinden, sondern er nimmt menschliches Wesen an, wie es ist.“

—  Manfred Weber deutscher Politiker (CSU), MdEP 1972

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„Nicht Menschenrechte werden verletzt, sondern Menschen.“

—  Walter Ludin Schweizer katholischer Theologe, Kapuziner, Priester, freischaffender Journalist, Redaktor und Buchautor 1945

Einfach ins Blaue, S. 9

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„In seinem Verhalten schien eine kryptische, sardonische Arroganz zu lauern, als ödeten ihn alle menschlichen Wesen nur noch an.“

—  H. P. Lovecraft amerikanischer Horrorautor 1890 - 1937

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„Verletzte Eitelkeit infiziert sich oft mit Hassgefühlen.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

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„Hass erzeugt Hass, aber nie will der Hass sich nach dieser Wahrheit richten.“

—  Paul Ernst deutscher Schriftsteller und Journalist 1866 - 1933

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„Wird nämlich das Unrecht von Einer Seite herausgeworfen, so schleicht es sich von der andern wieder herein; weil eben die Unrechtlichkeit tief im menschlichen Wesen liegt.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Parerga und Paralipomena

Parerga und Paralipomena, Zweiter Band, F. A. Brockhaus, Leipzig 1874, Kapitel 9 Zur Rechtslehre und Politik, § 128, S.267,
Parerga und Paralipomena, Teil II

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„Wir werden viel weniger durch das verletzt, was uns geschieht als durch unsere Meinung darüber.“

—  Michel De Montaigne französischer Philosoph und Autor 1533 - 1592

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