„Der heimliche Prosaiker hingegen sucht zum Gedanken den Reim; der Pfuscher zum Reim den Gedanken.“

Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum dritten Buch, Kapitel 37
Die Welt als Wille und Vorstellung

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 8. Juni 2022. Geschichte
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deutscher Philosoph 1788 - 1860

Ähnliche Zitate

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„Reim ist bloss ein wortspiel wenn zwischen den durch den reim verbundenen worten keine innere verbindung besteht.“

—  Stefan George deutscher Lyriker des Symbolismus und reinen Ästhetizismus (1868–1933) 1868 - 1933

Über Dichtung. In: Blätter für die Kunst, Hrsg. Carl August Klein, Folge 2, Band 4, Berlin Oktober 1894, S. 122, uni-due.de pdf http://www.uni-due.de/lyriktheorie/scans/1894_george.pdf, auch bei zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004822374

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„Unsere Handlungen sind wie Verse, für die jeder den Reim finden kann, der ihm gefällt.“

—  François de La Rochefoucauld französischer Schriftsteller 1613 - 1680

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„Ein Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist nicht wert, als Gedanke zu gelten.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert
Original engl.: "An idea that is not dangerous is unworthy of being called an idea at all."
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist

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„Vor dem Essen stören die Gedanken des Magens die Gedanken der Seele.“

—  Jeremias Gotthelf, buch Die schwarze Spinne

Die schwarze Spinne. In: Bilder und Sagen aus der Schweiz, Band 1, Solothurn: Jent & Gaßmann, 1842. S. 18

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„Vff das ichs nit anheb vmbsunst. // wollauff wir haben gottes gunst. // Wer wolt in solchem bleiben dheim. // ich habs gewagt, das ist mein reim.“

—  Ulrich von Hutten Reichsritter und Humanist 1488 - 1523

Clag und vormanung gegen dem übermässigen unchristlichen gewalt des Bapstes zu Rom, 1521. In: Lebensbeschreibungen berühmter Männer aus den Zeiten der Wiederherstellung der Wissenschaften. Hrsg. von Christoph Meiners. 3. Band: Ulrich von Hutten. Zürich: Orell, Geßner, Füßli, 1797. S. 459.

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„Und wenn die Muse heut, // Des Tanzes freie Göttin und Gesangs, // Ihr altes deutsches Recht, des Reimes Spiel, // Bescheiden wieder fordert - tadelt`s nicht!“

—  Friedrich Schiller, Wallensteins Lager

Wallensteins Lager, Vers 129-132 - Prolog
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Lager

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„Ein Wiesel // saß auf einem Kiesel // Inmitten Bachgeriesel. // Wisst ihr // weshalb? // Das Mondkalb // verriet es mir // Im Stillen: // Das raffinier- // te Tier // tat's um des Reimes willen.“

—  Christian Morgenstern deutscher Dichter und Schriftsteller 1871 - 1914

Das ästhetische Wiesel. Aus: Alle Galgenlieder. Zürich: Diogenes 1981, S. 36

Citát „Unsere Gedanken machen uns zu dem, was wir sind.“

„Unsere Gedanken machen uns zu dem, was wir sind.“

—  Dale Carnegie US-amerikanischer Schriftsteller und Persönlichkeitstrainer 1888 - 1955

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„Nichts ist so vergänglich wie ein Gedanke.“

—  Kai Meyer Deutscher Schriftsteller, Journalist, Drehbuchautor 1969

Die Seiten der Welt

„Wie die Gedanken sind, die du am häufigsten denkst, ganz so ist auch deine Gesinnung. Denn von den Gedanken wird die Seele gesättigt.“

—  Marc Aurel 121 - 180

Selbstbetrachtungen V, 16 (nach Übersetzung von C. F. Schneider)

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„Es genügt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen.“

—  Karl Marx, buch Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie

Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. MEW 1, S. 386 http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_378.htm#S386, 1844
Deutsch-Französische Jahrbücher (1844), Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung (1844)

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„Wie die Gedanken sind, die du am häufigsten denkst, ganz so ist auch deine Gesinnung. Denn von den Gedanken wird die Seele gesättigt.“

—  Marcus Aurelius, buch Selbstbetrachtungen

Selbstbetrachtungen V, 16 (nach Übersetzung von C. F. Schneider)
Selbstbetrachtungen

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