Zitate

Michel Foucault Foto

„Es gibt im Leben Augenblicke, da die Frage, ob man anders denken kann, als man denkt, und auch anders wahrnehmen kann als man sieht, zum Weiterschauen und Weiterdenken unentbehrlich ist.“

Michel Foucault (1926–1984) französischer Philosoph

Sexualität und Wahrheit. Der Gebrauch der Lüste. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 1986, 2. Auflage, ISBN 978-3518283172

Sigmar Gabriel Foto

„Es gibt in der SPD ganz viele, die nun sicher sind, dass er auch über Wasser laufen kann. Ich bekenne freimütig: Ich gehöre dazu.“

Sigmar Gabriel (1959) deutscher Politiker

über Gerhard Schröder, Stern, 20. September 2005

David Lynch Foto

„Es gibt so viel Geheimnisvolles, wenn man ein Kind ist. […] Mit dem Erwachsenwerden glauben wir die Gesetze zu verstehen, doch in Wirklichkeit erleben wir eine Verarmung der Phantasie.“

David Lynch (1946) US-amerikanischer Regisseur

'in: Chris Rodley (Hrsg.), Lynch über Lynch, Verlag der Autoren, Juli 2006, S. 30, ISBN 3886612910; Übersetzer: Daniel Bickermann, Marion Kagerer

Walter Flex Foto

„Es ist mit Büchern nicht anders als mit Menschen. Sie mögen so verschieden sein, wie sie wollen - nur stark und ehrlich müssen sie sein und sich behaupten können, das gibt die beste Kameradschaft.“

Walter Flex (1887–1917) deutscher Dichter

Der Wanderer zwischen beiden Welten
"Der Wanderer zwischen beiden Welten" (1916)

Anselm Feuerbach Foto

„Es gibt wenige Frauen, welche fähig sind, den Mann um des Genius willen zu lieben. Es ist die Person und der Erfolg, was sie begehren.“

Anselm Feuerbach (1829–1880) deutscher Maler

Frauen. In: Ein Vermächtnis, Hrsg. Henriette Feuerbach, Kurt Wolff Verlag, München 1920, S. 263,

Emanuel Lasker Foto

„Im Leben werden die Partien nie so unstrittig gewonnen wie im Spiel; das Spiel gibt uns Genugtuungen, die uns das Leben versagt.“

Emanuel Lasker (1868–1941) deutscher Schachspieler, Mathematiker und Philosoph, Schachweltmeister 1894 bis 1921

Lehrbuch des Schachspiels, 1925

Franz Kafka Foto
Ambrose Bierce Foto

„Glaube, der: Dinge für wahr halten, für die es keine Parallele und keinen Beweis gibt und die jemand verkündet, der über kein Wissen verfügt.“

Des Teufels Wörterbuch, Gesellschaftskritisches Wörterbuch eines Zynikers. DIE ZEIT 12. Juni 1987 http://www.zeit.de/1987/25/ambrose-bierce-des-teufels-woerterbuch/komplettansicht
"Faith, n. Belief without evidence in what is told by one who speaks without knowledge, of things without parallel." - books.google http://books.google.de/books?id=ESpUXpqO55QC&pg=PA77
Des Teufels Wörterbuch

Mark Twain Foto

„Ich glaube nicht, dass es irgendetwas auf der ganzen Welt gibt, was man in Berlin nicht lernen könnte - außer der deutschen Sprache!“

Mark Twain (1835–1910) US-amerikanischer Schriftsteller

Ansprache an Medizinstudenten während seines Aufenthalts in Berlin zum Ende des Jahres 1891
Original engl.: "I don't believe there is anything in the whole earth that you can't learn in Berlin except the German language." -Chapter XXI „European Residence“. Mark Twain's Notebook (1935), p.219 archive.org https://archive.org/stream/completeworksofm22twai#page/218/mode/2up/search/berlin
Notebook

Miguel de Unamuno Foto

„In einem Volk, bei dem viel gearbeitet wird, ist die Arbeit meist schlecht verteilt; dort gibt es mehr Leute, die viel arbeiten, damit die anderen faulenzen können.“

Miguel de Unamuno (1864–1936) spanischer Philosoph

Plädoyer des Müßiggangs. Ausgewählt und aus dem Spanischen übersetzt von Erna Pfeiffer, Literaturverlag Droschl Graz - Wien, 2. Auflage 1996, ISBN 3-85420-442-6, S. 18

Karl Julius Weber Foto

„Es gibt Männer, die die Beredsamkeit weiblicher Zungen übertreffen. Aber kein Mann übertrifft die Beredsamkeit weiblicher Augen.“

Karl Julius Weber (1767–1832) deutscher Schriftsteller und Satiriker

Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen. 3. Band, 8. Ausgabe. Stuttgart: Scheible, Rieger und Sattler, 1843. S. 83.

Heinrich Heine Foto

„Der Historiker ist immer ein Merlin, er ist die Stimme einer begrabenen Zeit, man befragt ihn, und er gibt Antwort, der rückwärtsschauende Prophet.“

Heinrich Heine (1797–1856) deutscher Dichter und Publizist

Gedanken und Einfälle, III: Kunst und Literatur
Gedanken und Einfälle

Michel De Montaigne Foto
Slawomir Mrožek Foto
Stephen King Foto
Marie von Ebner-Eschenbach Foto
Epikur Foto
Arthur Schopenhauer Foto
Cecelia Ahern Foto