Zitate von Klaus Ernst

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Klaus Ernst

Geburtstag: 1. November 1954

Klaus Ernst ist ein deutscher Politiker und ehemaliger Gewerkschaftsfunktionär.

Ernst war Mitbegründer und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der WASG. In der Partei Die Linke war er von 2007 bis 2010 stellvertretender Vorsitzender und vom 15. Mai 2010 bis 2. Juni 2012 Vorsitzender. Bis zu ihrem Rücktritt am 10. April 2012 teilte er sich den Bundesvorsitz mit Gesine Lötzsch. Seit 2005 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Er war einer der acht Spitzenkandidaten seiner Partei bei der Bundestagswahl 2013.

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„Ein Entbehrungssozialismus ist mit mir nicht zu machen. Auch als Linker darf man Lebensfreude zeigen.“ Stern Nr. 3/2011, 13. Januar 2011, S. 46

„Man kann als Linker nicht nur rumlaufen, als hätte man drei Tage nicht geschlafen und auch noch schlecht gesoffen.“ über sein Image, - Stern Nr. 3/2011, 13. Januar 2011, S. 47


„Diese Hundertprozentigen, die festlegen, wie ein Linker zu sein hat: Er kommt mit dreckigen Fingernägeln zehn Minuten zu spät ins Theater, wo er nichts versteht. [... ] Die Linke, die ihren führenden Leuten vorschreibt, wie sie zu leben haben, ist so attraktiv wie ein Kuhfladen.“ auf die Frage, welche Linken ihm Angst machen, Stern Nr. 3/2011, 13. Januar 2011, S. 47

„Wir predigen nicht nur Wein, wir trinken ihn auch“ taz, 2.8.2010, Der Spiegel, 12.04.2010

„Luxus wird dann zum Problem, wenn sich jemand auf Kosten anderer bereichert.“ Stern Nr. 3/2011, 13. Januar 2011, S. 46

„Wo einer herkommt, ist egal. Was er politisch macht, ist entscheidend.“ Stern Nr. 3/2011, 13. Januar 2011, S. 47

„Mit Ideologie kann man keinen Blumentopf gewinnen.“ Stern Nr. 3/2011, 13. Januar 2011, S. 47

„Ich mag keine Gesellschaft, in der alle die gleiche Kleidung tragen, alle die gleichen Autos fahren, alle die gleiche Normwohnung haben und alle die gleichen Packungen essen. Ich habe was gegen Gleichmacherei.“ Stern Nr. 3/2011, 13. Januar 2011, S. 47

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