Zitate von Hugo Chávez

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Hugo Chávez

Geburtstag: 28. Juli 1954
Todesdatum: 5. März 2013

Hugo Rafael Chávez Frías [ˈuɣo rafaˈel ˈtʃaβes ˈfɾias] war ein venezolanischer Offizier und Politiker. Von 1999 bis zu seinem Tod 2013 war er Staatspräsident von Venezuela.

Mit seiner Programmatik berief sich Chávez auf sein Vorbild Simón Bolívar und dessen Einsatz für ein vereintes Südamerika. Der frühere Oberstleutnant gründete Anfang der 1980er Jahre die Untergrundbewegung Movimiento Bolivariano Revolucionario 200. Nach einem misslungenen Putschversuch, der ihn landesweit bekannt machte, verbrachte Chávez zwei Jahre in Haft. Er gründete die Partei Movimiento Quinta República und gewann 1998 die Präsidentschaftswahlen. Bei den Wahlen 2000, 2006 und 2012 wurde er dreimal in Folge wiedergewählt.

Chavez’ Bolivarische Revolution bezog sozialistische und marxistische Ideen ein und nutzte nach der Verstaatlichung der Schlüsselindustrien den Ölreichtum Venezuelas zur Umsetzung seiner Vorstellung vom „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ in der Sozialpolitik und auch zur Unterstützung seiner Klientel.

Chávez’ Person, seine Politik, sein Führungsstil und seine Medienauftritte haben sowohl international beachtete Kontroversen wie auch bedeutende Aufmerksamkeit und Anerkennung unter linken und globalisierungskritischen Gruppierungen hervorgerufen. Kritiker warfen ihm insbesondere sein autoritäres Vorgehen und eine nicht nachhaltige Wirtschaftspolitik und Entwicklung Venezuelas vor. Umstritten war auch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Diktatoren und militanten Bewegungen sowie sein Umgang mit Oppositionellen und Gegnern.

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„Man muss sich aber daran erinnern, dass Bush keine Schuhe auf das irakische Volk geworfen hat, sondern Bomben, Tod und Zerstörung.“ Schuhe statt Bomben; gemeint ist der Schuhwurf auf George W. Bush während eines Besuchs im Irak im Jahr 2008

„Unmöglich, dass der Kapitalismus unsere Ziele erreichen kann, auch einen Mittelweg sucht man vergebens. Ich lade alle Venezolaner ein, gemeinsam auf diesem Pfad des Sozialismus des neuen Jahrhunderts zu marschieren.“ nach Juan Forero: Chavez Restyles Venezuela With „21st-Century Socialism“, Aus: New York Times, 3. November 2005; Übersetzt von Andrea Noll


„I'm a reading addict. I can't live without it, like someone who is addicted to drugs.“

„The ones who close the path for peacefull revolution, at the same time open the path for violent revolution.“

„I love books. If they are good books, I love them even more. But even if they are bad books, I still love them.“

„Some people point to me as the cause of all society's problems, others as if I am the benefactor, responsible for everything good, but I am neither the former nor the latter. I am but a man in particular circumstances, and the most beautiful part is that an individual human life is capable of contributing to the growth, the awakening of the collective strength. That is what matters!“ Understanding the Venezuelan Revolution: Hugo Chavez Talks to Marta Harnecker

„wouldnt be strange that there had been civilization on Mars, but once capitalism got there it would finish the planet.“

„The attack on Syria has begun, they are accusing President Assad of killing his people. And the Yankees want to come in and bomb the people in order to save them. What shameless cynicism. It's a new strategy they've invented, to generate violent armed conflicts and spill blood in a country in order to then bomb it and intervene and take ownership of its natural resources and convert it into a colony.“

„It wouldn't be strange that there had been civilization on Mars, but once capitalism got there it would finish the planet“

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