Zitate von Bassam Tibi

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Bassam Tibi

Geburtstag: 4. April 1944

Bassam Tibi ist ein deutscher Politikwissenschaftler syrischer Herkunft. Von 1973 bis 2009 war er Professor für Internationale Beziehungen an der Georg-August-Universität Göttingen, hatte darüber hinaus zahlreiche Lehr- und Forschungsaufenthalte an ausländischen Hochschulen und wurde über Buchveröffentlichungen und Medienauftritte vor allem in Deutschland auch einem breiten Publikum als Experte für die Arabische Welt und den Politischen Islam bekannt.

Zitate Bassam Tibi

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„Der Dschihadismus von al-Qaida ist eine neue Weltanschauung, wie es der Weltkommunismus war.“ FOCUS 29/2005

„Die Scharia trennt die Moslems von den Zivilisationen, die sich zu den Menschenrechten bekennen.“ Spiegel 37/1994, S. 172


„Die Werte für die erwünschte Leitkultur müssen der kulturellen Moderne entspringen, und sie heißen: Demokratie, Laizismus, Aufklärung, Menschenrechte und Zivilgesellschaft.“ "Europa ohne Identität", S. 154, btb Verlag, ISBN 3-4427-5592-1

„Man muss offen sagen, die Religion des Islam erlaubt die Integration nicht. Ein Muslim darf sich einem Nichtmuslimen nicht fügen. Wenn er in der Diaspora lebt, dann ist das eine Notsituation, und er kann sich absondern. Das besagt die normale Religion und nicht die fundamentalistische Variante.“ FOCUS 29/2005

„In Europe, on the other hand, Muslims find themselves in the opposite position: they are the minority, but they are offered the equality of citizens. The acceptance of reason-based knowledge by Muslims would for them smooth the way to secular democracy, human rights, peace among democratic nations and above all cultural-religious pluralism. If Muslim migrants embrace these values and the related rules, it matters little whether Muslims constitute a minority or a majority. Some leaders of the Islamic diaspora are not favorable to this embracing and make the accusation of Islamophobia every time the shari’a is rejected. This accusation becomes an instrument for deterring any call for change and for incriminating any rational criticism. A call for an embracing of cultural modernity as a platform of peace between civilizations becomes in this perception an expression of Islamophobia.“ Political Islam, World Politics and Europe: From Jihadist to Institutional Islamism