„So war es damals! Alles, was wuchs, brauchte viel Zeit zum Wachsen; und alles, was unterging, brauchte lange Zeit, um vergessen zu werden. Aber alles, was einmal vorhanden gewesen war, hatte seine Spuren hinterlassen, und man lebte dazumal von den Erinnerungen, wie man heutzutage lebt von der Fähigkeit, schnell und nachdrücklich zu vergessen.“

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Joseph Roth13
österreichischer Schriftsteller und Journalist 1894 - 1939
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—  Sophokles klassischer griechischer Dichter -496 - -406 v.Chr
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„Die Erinnerung ist eine Fata Morgana in der Wüste des Vergessens.“

—  Gerhard Roth österreichischer Schriftsteller und Drehbuchautor 1942
Das Alphabeth der Zeit. S. Fischer Verlag Frankfurt am Main, 2007 ISBN 978-3-10-066060-2. S. 5. Siehe auch die Rezension in: Glanz und Elend – Magazin für Literatur und Zeitkritik

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„Es braucht viel Zeit, ein Genie zu sein, man muss so viel herumsitzen und nichts tun, wirklich nichts tun.“

—  Gertrude Stein US-amerikanische Schriftstellerin, Verlegerin und Kunstsammlerin 1874 - 1946
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—  Hans Bemmann österreichischer Schriftsteller 1922 - 2003
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„Länger als Taten lebt das Wort.“

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„Der Reichtum des Lebens besteht aus vergessenen, aber gemeinsamen Erinnerungen.“

—  Cesare Pavese italienischer Schriftsteller und Übersetzer 1908 - 1950
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„Wie der, der eifrig zu gewinnen strebt,// Wenn zum Verlieren nun die Zeit gekommen,// In Kümmerniß und tiefem Bangen lebt:“

—  Dante Alighieri italienischer Dichter und Philosoph 1265 - 1321
Carl Streckfuß: Dante Göttliche Komödie, Die Hölle. Erster Gesang. Wikisource-Seite

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„Die Eifersucht lebt länger als die Liebe. Wenn es dann noch Liebe ist?“

—  François Lelord französischer Psychiater und Schriftsteller 1953
Hector und die Geheimnisse der Liebe. München, 2005. Übersetzer: Ralf Pannowitsch. ISBN 3-492-04741-6, S. 200.

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