„Eine Beleidigung ist ein Zitat aus der Vergangenheit. Ihre Bedeutung hat sie nur deshalb, weil sie von unzähligen Sprechern wiederholt worden ist.“

Returning to Reims

Letzte Aktualisierung 8. Februar 2023. Geschichte
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französischer Autor und Philosoph 1953

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„Einige Analphabeten der Nazis, die wohl deshalb unter die Hitlerschen Schriftgelehrten aufgenommen worden sind, weil sie einmal einem politischen Gegner mit dem Telephonbuch auf den Kopf gehauen haben, nehmen Nietzsche heute als den ihren in Anspruch. Wer kann ihn nicht in Anspruch nehmen! Sage mir, was du brauchst, und ich will dir dafür ein Nietzsche-Zitat besorgen.“

Kurt Tucholský (1890–1935) deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935)

&quot;Fräulein Nietzsche&quot;, in: &quot;Die Weltbühne&quot;, 12. Januar 1932, S. 54f. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005820189 <br class="br">Die Weltbühne

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„Ich bin hier, um das Recht auf Beleidigung zu verteidigen.“

Ayaan Hirsi Ali (1969) niederländisch-somalische Politikerin und Frauenrechtlerin

auf einer Pressekonferenz in Berlin am 9. Februar 2006 zu den am 30. September 2005 veröffentlichten Mohammed-Karikaturen; uni-muenster.de/NiederlandeNet http://www.uni-muenster.de/NiederlandeNet/aktuelles/archiv/2006/februar/0210beleidigung.html, SpiegelOnline http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/dissidentin-hirsi-ali-das-recht-zu-beleidigen-a-400031.html <br class="br">Original engl.: &quot;I am here to defend the right to offend.&quot;

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„Von den meisten Büchern bleiben nur Zitate übrig. Warum nicht gleich nur Zitate schreiben?“

Stanisław Jerzy Lec (1909–1966) polnischer Aphoristiker

Unfrisierte Gedanken
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„Eher wird ein Unrecht verziehen als eine Beleidigung.“

Philip Stanhope Chesterfield (1694–1773) britischer Diplomat

Briefe über die anstrengende Kunst, ein Gentleman zu werden

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„Es gibt für Unzählige nur ein Heilmittel - die Katastrophe.“

Christian Morgenstern (1871–1914) deutscher Dichter und Schriftsteller

Lebensweisheit 1910. In: Stufen (1922), S. 162
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„Beleidigungen sind das Recht derjenigen, die Unrecht haben.“

Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord (1754–1838) französischer Diplomat

Jean Orieux: Talleyrand. Die unverstandene Sphinx, S. 446
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„die Glaubwürdigkeit des Zitates sei anheimgestellt.“

Maria II. von England (1662–1694) Königin von England, Schottland und Irland

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