„Der reine Modernist ist mehr oder weniger ein Snob; er kann es nicht ertragen, einen Monat hinter der Mode herzuhinken.“

Original

The pure modernist is merely a snob; he cannot bear to be a month behind the fashion.

"The Case for the Ephemeral"
All Things Considered (1908)
Kontext: It is incomprehensible to me that any thinker can calmly call himself a modernist; he might as well call himself a Thursdayite. … The real objection to modernism is simply that it is a form of snobbishness. It is an attempt to crush a rational opponent not by reason, but by some mystery of superiority, by hinting that one is specially up to date or particularly "in the know." To flaunt the fact that we have had all the last books from Germany is simply vulgar; like flaunting the fact that we have had all the last bonnets from Paris. To introduce into philosophical discussions a sneer at a creed’s antiquity is like introducing a sneer at a lady’s age. It is caddish because it is irrelevant. The pure modernist is merely a snob; he cannot bear to be a month behind the fashion.

Bearbeitet von Pappenberg.margit@yahoo.com. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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englischer Schriftsteller 1874 - 1936

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„Wir brauchen nicht so viel Mode! Wir brauchen ein wenig Mode – und die muss dann sehr, sehr gut sein!“

—  Thierry Mugler französischer Modeschöpfer 1948

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/stil/mode-design/thierry-mugler-im-interview-konventionen-habe-ich-nie-verstanden-17005247.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

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„Wenige kennen den Unterschied zwischen Ertragen und Leiden.“

—  Agustina Bessa-Luís portugiesische Schriftstellerin 1922 - 2019

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„Es giebt keine reine Wahrheit, aber eben so wenig einen reinen Irrthum.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Tagebücher 1, 852 (1839). S. 373.
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—  Jean Jacques Rousseau, buch Emile oder über die Erziehung

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Original franz.: "Qui ne sait pas supporter un peu de souffrance doit s’attendre à beaucoup souffrir."
Emile oder über die Erziehung (1762)

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„Wer im Monat mehr als 30.000 Mark verdient, der kann nicht SPD wählen.“

—  Heiner Lauterbach deutscher Schauspieler und Synchronsprecher 1953

Interview mit der Zeitschrift "Stern", Ausgabe 2/1993 vom 7. Januar 1993

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„Weniger ist mehr.“

—  Ludwig Mies van der Rohe deutscher Architekt 1886 - 1969

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„Einen langen Krieg ertragen wenige, ohne seelisch zu verderben; einen langen Frieden erträgt niemand.“

—  Oswald Spengler deutscher Geschichtsphilosoph und Kulturhistoriker 1880 - 1936

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„Seit ich Kommunist bin, lassen die mich da drüben nicht mehr rein.“

—  Wolfgang Neuss deutscher Kabarettist und Schauspieler 1923 - 1989

Der totale Neuss, Hamburg 1997, S. 602

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„Immer mehr wollen immer mehr, weil immer mehr immer mehr wollen. Immer mehr haben immer weniger, weil immer weniger immer mehr haben.“

—  Helmut Seethaler österreichischer Schriftsteller 1953

- "Zetteldichter und Pflückpoet. In der U-Bahn.", hoffnung.at http://www.hoffnung.at/hoffnung/ubahn.html am 14. Januar 2007

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—  Peter Handke österreichischer Schriftsteller, Dramatiker und Regisseur 1942

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„Lauter und rein sich halten gibt mehr Kunst, denn Studieren.“

—  Heinrich Seuse mittelalterlicher Mystiker, wirkte in Konstanz und Ulm, 1831 seliggesprochen 1295 - 1366

Das Leben Heinrich Suso's, XXXVII. Kapitel, zitiert nach: Heinrich Suso's Leben und Schriften, Hrsg. Melchior Diepenbrock, Dritte Auflage, Verlag der Karl Kollmann'schen Buchhandlung, Augsburg 1854, S. 81,
Originalzitat: "Luterlich sich halten git me kúnsten denne vast studieren."- Leben Seuses, Kap. XXXV., in: Heinrich Seuse, Hrsg. K. Bihlmeyer, Stuttgart 1907, S. 104, Zeilen 10f., archive.org https://archive.org/details/deutscheschrift01seusgoog

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„Modern ist, wer gewinnt.“

—  Otto Rehhagel deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler 1938

Stern-Interview vom 2. Juli 2004, stern.de http://www.stern.de/sport/fussball/rehagel-interview-modern-ist-wer-gewinnt-526291.html

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