„Nicht zu wählen ist ein Akt der Aufkündigung eines Einverständnisses mit der Politik der Parteien.“

Spiegel 22/2013 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-96238982.html; "Das Ende des kleineren Übels - Warum ich nicht mehr wähle" Von Welzer, Harald

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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deutscher Sozialpsychologe und Soziologe 1958

Ähnliche Zitate

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„Alle Parteien machen ihren Wählern was vor, aber es gibt keine Partei, die eine so grandiose Differenz zwischen ihrem Image und ihrer Realität hat.“

—  Jutta Ditfurth deutsche Politikerin und Autorin 1951

mit Bezug auf die Grünen auf Spiegel Online http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,745943,00.html, 20. Februar 2011

„Der Behauptung, dass Politiker nicht denken können, ist zu widersprechen. Jeder Politiker denkt - an die nächsten Wahlen.“

—  Markus M. Ronner Schweizer Theologe, Publizist und Journalist 1938

Der treffende Geistesblitz
Der treffende Geistesblitz

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„Auch Politiker sind Vorbilder. Sie sollten sich an das halten, was sie vor der Wahl versprechen.“

—  Dagmar Metzger deutsche Politikerin, MdL 1958

Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 58/2008 vom 8. März 2008, S. 2

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„Der Akt der Würdigung von etwas, das Größe hat, ist ein Akt der Selbstüberwindung.“

—  William Butler Yeats irischer Dichter 1865 - 1939

Synges Tod
"The act of appreciation of any great thing is an act of self-conquest." - The death of Synge. books.google http://books.google.de/books?id=nQ6A_QpI4YwC&pg=PA381

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„Ich war einer der letzten Live-Rock'n'Roller der deutschen Politik. Jetzt kommt in allen Parteien die Playback-Generation.“

—  Joschka Fischer deutscher Politiker 1948

nach der Abwahl der rot-grünen Bundesregierung, taz http://www.taz.de/pt/2005/09/23/a0142.1/text, 23. September 2005

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„Wenn Politiker anfangen, die Farbe des Windes zu beschreiben, stehen bald Wahlen ins Haus.“

—  Robert Lembke deutscher Journalist und Fernsehmoderator 1913 - 1989

Steinwürfe im Glashaus. Seite 69.

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„Der fundamentale Akt der Freiheit ist der des Verzichtes auf Unterjochung eines Unterjochbaren, der Akt des »Seinlassens«.“

—  Robert Spaemann deutscher Philosoph 1927 - 2018

Handbuch philosophischer Grundbegriffe; Hg. von Hermann Krings, Hans Baumgartner und Christoph Wild; München: Kösel, 1973, S. 968, ISBN 3-466-40055-4

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„In der Praxis ist Ficken ein Akt der Besitznahme - gleichzeitig ein Akt des Besitzens, Nehmens, Gewaltantuns. Es ist Eroberung.“

—  Andrea Dworkin US-amerikanische Feministin und Soziologin 1946 - 2005

Pornographie. Männer beherrschen Frauen, Emma-Verlag 1987, ISBN 3-922670-15-6, S. 33
"In practice, fucking is an act of possession — simultaneously an act of ownership, taking, force; it is conquering; it expresses in intimacy power over and against, body to body, person to thing." - Pornography - Men Possessing Women. p. 23 books.google http://books.google.de/books?id=PdQPAQAAMAAJ&q=fucking

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„Was immer für Aufschrift die Parteien tragen, was immer für Schlachtruf von den Demagogen erschallt, die sie führen, man hat tatsächlich nur die Wahl zwischen der Plutokratie auf der einen und einer Horde lächerlicher Utopisten auf der anderen Seite.“

—  Henry Louis Mencken US-amerikanischer Publizist und Schriftsteller 1880 - 1956

Demokratenspiegel. Die Zukunft der Demokratie http://mencken.atspace.org/mencken9_3.htm
Original englisch: "Whatever the label on the parties, or the war cries issuing from the demagogues who lead them, the practical choice is between the plutocracy on the one side and a rabble of preposterous impossibilists on the other."
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„Betrachten ist ein schöpferischer Akt.“

—  Oliviero Toscani italienischer Fotograf 1942

Die Werbung ist ein lächelndes Aas, Frankfurt, 1997, S. 108. Übersetzer: Barbara Neeb

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„Die kann Partei.“

—  Franz Müntefering deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB 1940

über Andrea Nahles, Berliner Zeitung http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/1101/seite3/0015/index.html, 31. Oktober 2005

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„Der Krieg ist nie ein isolierter Akt.“

—  Carl von Clausewitz, buch Vom Kriege

Vom Kriege, 1. Buch, 1. Kapitel, Unterkapitel 7 (Überschrift)
Vom Kriege (postum 1832-1834)

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„Wer sich nicht mit Politik befaßt, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei.“

—  Max Frisch Schweizer Architekt und Schriftsteller 1911 - 1991

Tagebuch 1946 - 1949, S. 329, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1972
Tagebuch 1946-1949

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„Wer sich nicht mit Politik befaßt, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen möchte, bereits vollzogen: er dient der herrschenden Partei.“

—  Max Frisch Schweizer Architekt und Schriftsteller 1911 - 1991

Tagebuch 1946 - 1949, S. 329, Frankfurt am Main, Suhrkamp 1972
Tagebuch 1946-1949
Variante: Wer sich nicht mit Politik befasst, hat die politische Parteinahme, die er sich sparen wollte, bereits vollzogen.

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„Was für eine Wahl haben wir? Zwischen Wurst und Leben. Wir wählen das Leben!“

—  Wladimir Wladimirowitsch Putin russischer Politiker 1952

Putin in einem Interview zum Kaukasus-Konflikt. Die Wurst bezeichnet gute wirtschaftliche Beziehungen zu Europa und den USA. www. tagesschau. de, 29. August 2008

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„Wenn ich aber wählen muss zwischen Rechtschaffenheit und Frieden, wähle ich die Rechtschaffenheit.“

—  Theodore Roosevelt US Amerikanischer Politiker, 26. Präsident der USA 1858 - 1919

Original engl.: "But if I must choose between Righteousness and Peace I choose Righteousness." - On the Danger of unwise Peace Treaties http://www.theodore-roosevelt.com/images/research/treditorials/nyt3.pdf, New York Times, 4. Oktober 1914. Sowie in: Theodore Roosevelt, America and the World War, C. Scribner's sons, New York 1915. S. 51. (neu bei Cosimo Classics 2006

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