„Deutsche Macht fürchte ich heute weniger als deutsche Untätigkeit.“

Vortrag am 28. November 2011 bei der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik im Allianz-Forum am Pariser Platz in Berlin, https://dgap.org/de/node/20029. Siehe auch DIE ZEIT 49/2011 (ZEITmagazin) http://www.zeit.de/2011/49/P-Europa/komplettansicht
Original englisch: "I fear German power less than I am beginning to fear German inactivity." - euobserver.com 28. November 2011 https://euobserver.com/economic/114424

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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polnischer Politiker und Journalist 1963

Ähnliche Zitate

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„es wird bei uns Deutschen mit wenig so viel Zeit todtgeschlagen wie mit dem Biertrinken.“

—  Otto Von Bismarck deutscher Politiker, Reichskanzler 1815 - 1898

Rede im Deutschen Reichstag, 28. März 1881. reichstagsprotokolle.de http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_k4_bsb00018413_00616.html S. 562 linke Spalte 4. Absatz

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„Die Zahl der deutschen Kriegerdenkmäler zur Zahl der deutschen Heine-Denkmäler verhält sich hierzulande wie die Macht zum Geist.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

Kurt Tucholsky in "Die Weltbühne", Nr. 28 vom 9. Juli 1929, S. 58.
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„… dieweil sind wir Deutschen noch immer Deutsche und wollen Deutsche bleiben.“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

Zusammenhang: Luther beklagt, dass es zu wenige Geschichtsbücher gäbe, die Ereignisse und Aussprüche festgehalten haben.) - WA 15, S. 52, Zeile 23-24 (sprachlich modernisiert
An die Ratsherren aller Städte deutschen Landes, dass sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen, 1524

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„Ich habe nicht für die deutsche Einheit gekämpft, damit heute Kommunisten und Sozialisten was zu sagen haben!“

—  Guido Westerwelle deutscher Politiker, Bundesvorsitzender der FDP 1961 - 2016

in der Sendung Anne Will, 7. September 2008, zit. nach Spiegel Online http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,576869,00.html

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„Der Hauptfeind des deutschen Volkes steht in Deutschland: der deutsche Imperialismus, die deutsche Kriegspartei, die deutsche Geheimdiplomatie.“

—  Karl Liebknecht Deutscher Politiker (KPD), MdR 1871 - 1919

"Der Hauptfeind steht im eigenen Land!", Flugblatt im Mai 1915 - marxists.org https://www.marxists.org/deutsch/archiv/liebknechtk/1915/05/feind.htm

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„Deutsche, kauft deutsche Zitronen!“

—  Kurt Tucholský, Europa

Europa, in: "Die Weltbühne", 12. Januar 1932, S. 73
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„Als Deutscher ward ich geboren, bin ich noch Einer? Nur was ich Deutsches geschrieben, nimmt mir Keiner.“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

zur Auflösung des Deutschen Bundes und Gründung des Norddeutschen Bundes ohne Österreich. 1867 auf eine Portraitfotografie für das Album einer deutschen Fürstin. Gedichte - In der neuen Aera. Sämtliche Werke, 1. Band, Stuttgart: Cotta, 1878, S. 164
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„Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Fackel 406/412 152; Nachts
Fackel

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„Goethe war der größte Deutsche, nicht nur der größte deutsche Dichter.“

—  Karl Marx deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist 1818 - 1883

mit Friedrich Engels in einem Aufsatz.

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„Exstirpation des deutschen Geistes zugunsten des »deutschen Reiches«.“

—  Friedrich Nietzsche, Unzeitgemäße Betrachtungen

Erstes Stück, Kapitel 1 (zur deutschen Reichsgründung 1871)
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„Durch den Dauereinsatz der Auschwitz-Keule […] kamen die Deutschen in eine Schuldknechtschaft, die es in- und ausländischen Kreisen bis heute ermöglicht, die Deutschen moralisch zu demütigen, wirtschaftlich auszunehmen und politisch zu bervormunden.“

—  Jürgen W. Gansel deutscher Politiker, MdL 1974

in DS Nr. 6/2005, zitiert bei spd.de http://www.stark-gegen-rechts.spd.de/servlet/PB/show/1665353/130306_woelfeohneschafspelz.pdf, S. 17-18

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„Deutsche Autoren schreiben weniger für ihre Leser als für ihre Kritiker. […] Wenn deutsche Bücher unterhaltsam sind, unterfordern sie den Leser oft. Und wenn sie Niveau haben, kommt leicht die Unterhaltung zu kurz.“

—  Bernhard Schlink deutscher Schriftsteller und Juraprofessor 1944

im Interview mit Tilman Krause. DIE WELT vom 3. April 1999, http://www.welt.de/print-welt/article569316/Gegen-die-Verlorenheit-an-sich-selbst.html

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„Es kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage »was ist deutsch?« niemals ausstirbt.“

—  Friedrich Nietzsche, buch Jenseits von Gut und Böse

Aph. 244 zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009255826
Jenseits von Gut und Böse

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„Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt [-lebhaftes Bravo-] und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt“

—  Otto Von Bismarck deutscher Politiker, Reichskanzler 1815 - 1898

Rede am 6. Februar 1888. reichstagsprotokolle.de 1887/88,2 http://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt3_k7_bsb00018648_00043.html S. 733 (D); vgl. Büchmann 1898, S. 562 http://www.susning.nu/buchmann/0596.html, 563 http://www.susning.nu/buchmann/0597.html
Variante: Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt - und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen lässt.

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„Es ist nicht alles deutsch, was nicht glänzt.“

—  Ludwig Marcuse deutsch-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller 1894 - 1971

Argumente und Rezepte. Ein Wörter-Buch für Zeitgenossen. München Szczesny, 1967. S. 21

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