„Auf der Alm, da gibt's kan Sünd'." - Refrain der dritten, fünften und - mit der Modifikation „nur“ statt „, da“

siebten (letzten) Strophe des Gedichts „Alpenunschuld“. Allgemeine Theaterzeitung und Originalblatt für Kunst, Literatur, Musik, Mode und geselliges Leben. Wien 21. Jänner 1840, No. 18, S. 43 books.google https://books.google.de/books?id=qksPaPnasEIC&pg=PA73. Als "Auf da Oalm da gibt's kan Sünd'!" in Johann Nepomuk Vogl: „Neuer Lieder-Frühling“, Wien 1841, S. 120 f. reader.digitale-sammlungen.de https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10121961_00124.html?. Siehe auch Erich Schneider und Annemarie Bösch-Niederer: „Die Liederhandschriften der Schwestern Cleßin“, Böhlau 1997, S. 205 books.google https://books.google.de/books?id=vNX1r2WC4aUC&pg=PA205

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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Johann Nepomuk Vogl2
österreichischer Schriftsteller 1802 - 1866

Ähnliche Zitate

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„Wollt ihr das Volk bessern, so gebt ihm statt Deklamationen gegen die Sünde bessere Speisen.“

—  Ludwig Feuerbach deutscher Philosoph 1804 - 1872

Die Naturwissenschaft und die Revolution
Sonstige

„Daher rechne man mich zum fünften Rade.“

—  Herbort von Fritzlar, buch Liet von Troye

Liet von Troye, Vers 83 [Lied von Troja, mutmaßlich um 1195]. Ältester Beleg für die Verwendung der redensartlichen Metapher vom fünften Rad am Wagen in der deutschen Sprache, die für das Lateinische schon im 11. Jahrhundert belegt ist (›Germania‹ 18,31 5): »Quem fastidimus, quinta est nobis rota plaustri« (Wer uns lästig ist, der ist uns das fünfte Rad am Wagen), siehe Lutz Röhrich: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, Stichwort: Rad, S. 4896, oldphras.net https://www.oldphras.net/olui/result/Form_Ad0463_1/. Herbort erwähnt, dass die Geschichte der Erorberung Trojas bereits auf griechisch, lateinisch und "welsch" (französisch) vorliege. Als er den Stoff als Vierter (auf Deutsch) habe bearbeiten sollen, sei ihm aber ein anderer zuvorgekommen (nämlich Heinrich von Veldecke mit seinem Eneasroman), weshalb er es hinnehme, nun als fünftes Rad am Wagen angesehen zu werden.
Original: "So zele man mich zv dē fūftē [= dem funften] rade." - Handschrift Cod. Pal. germ. 368. folium 1v https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg368/0010/image (links oben); Herbort's von Fritslâr liet von Troye, hrsg. von Ge.[org] Karl Frommann, Quedlinburg und Leipzig 1837, S. 2, Vers 83,

„Der Wagen hat keine Stelle, an der das fünfte Rad zu befestigen ist.“

—  Freidank mittelhochdeutscher Spruchdichter

Von Guote und Uebele
Original: "der wagen hât deheine stat // dâ wot stê daz fünfte rat."

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„Der bereuende Sünder ist wie der, der keine Sünde auf sich (geladen) hat.“

—  Mohammed Religionsstifter des Islam 570 - 632

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„Der fünfte bringt stumm Wein herein;

das wird der Weinreinbringer sein.“

—  Robert Gernhardt deutscher Schriftsteller, Comiczeichner und Maler 1937 - 2006

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„Freiheit statt Demokratie!“

—  Hans-Hermann Hoppe deutscher Volkswirt 1949

Freiheit statt Demokratie: Der libertäre Vordenker und bekennende "Antidemokrat" Hans-Hermann Hoppe über seine provokanten Thesen. Interview in Junge Freiheit, Nr. 26/05, 24. Juni 2005. S.3. Archiv Junge Freiheit http://www.jf-archiv.de/archiv05/200526062409.htm

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„So großes Kleinod, einmal sein statt gelten!“

—  Annette von Droste-Hülshoff deutsche Schriftstellerin und Komponistin 1797 - 1848

An ***, Vers 6, zitiert nach: Gedichte, J. G. Cotta'scher Verlag, Stuttgart und Tübingen 1844, S. 165,

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„Der einzige Unterschied zwischen dem Heiligen und dem Sünder ist, dass jeder Heilige eine Vergangenheit hat und jeder Sünder eine Zukunft.“

—  Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung

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Original engl.: "The only difference between the saint and the sinner is that every saint has a past, and every sinner has a future."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance

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„Gesucht: Dritte Zähne für Gewissensbisse.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

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No Body is perfect!

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„Die Toten waren niemals Sünder.“

—  Italo Svevo italienischer Schriftsteller 1861 - 1928

aus La coscienza di Zeno, Kap. 5, Übersetzung: Nino Barbieri
(Original ital.: "I morti non sono mai stati peccatori.") - Wikisource it - La coscienza di Zeno http://it.wikisource.org/wiki/La_coscienza_di_Zeno/Un%27associazione

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„Ich werde mich an den Sünden und Tugenden meiner Vorfahren rächen.“

—  Otto Dix deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit und des Expressionismus 1891 - 1969

Notiz 1920; zitiert nach Diether Schmidt: Otto Dix im Selbstbildnis, Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, 2. Aufl. Berlin 1981, S. 201

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„Es gibt nur eine Sünde, und das ist die Dummheit.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

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Original engl.: "There is no sin except stupidity."
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„Die größte Sünde ist, zufrieden zu sein.“

—  Nikos Kazantzakis griechischer Schriftsteller 1883 - 1957

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„Sünd und Schande // Bleibt nicht verborgen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 3821 f. / Böser Geist
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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„Ich sei, gewährt mir die Bitte, // In eurem Bunde der Dritte.“

—  Friedrich Schiller, Die Bürgschaft

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Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Die Bürgschaft (1798)

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