„Ich setze Mich nicht voraus, weil Ich Mich jeden Augenblick überhaupt erst setze oder schaffe, und nur dadurch Ich bin, daß Ich nicht vorausgesetzt, sondern gesetzt bin, und wiederum nur in dem Moment gesetzt, wo Ich Mich setzt, d. h. Ich bin Schöpfer und Geschöpf in Einem.“

S. 200, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/208
Der Einzige und sein Eigenthum (1845)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 29. Januar 2021. Geschichte
Max Stirner Foto
Max Stirner31
deutscher Philosoph 1806 - 1856

Ähnliche Zitate

Gotthold Ephraim Lessing Foto

„Was kann der Schöpfer lieber sehen als ein fröhliches Geschöpf!“

—  Gotthold Ephraim Lessing, Minna von Barnhelm

Minna von Barnhelm, II, 7 / Fräulein
Minna von Barnhelm

Nikki Sixx Foto

„Lebe für einen Moment. Momente schaffen Geschichte.“

—  Nikki Sixx US-amerikanischer Musiker und Gründer der Hard-Rock Band Mötley Crüe 1958

Alfred Nobel Foto

„Ich möchte einen Stoff oder eine Maschine schaffen können von so fürchterlicher, massenhaft verheerender Wirkung, daß dadurch Kriege überhaupt unmöglich würden.“

—  Alfred Nobel schwedischer Chemiker und Erfinder 1833 - 1896

Bertha von Suttner: Memoiren, Stuttgart und Leipzig 1909, S. 134, zeno.org http://www.zeno.org/Literatur/M/Suttner,+Bertha+von/Autobiographisches/Memoiren/Dritter+Teil/16.+Zenit+des+Glückes
Zugeschrieben

Carl Sagan Foto

„Sollten wir uns daher in den Kopf setzen, unseren Apfelkuchen von Grund auf selber zu machen, müßten wir erst das Universum erfinden.“

—  Carl Sagan US-amerikanischer Naturwissenschaftler und Fernsehmoderator 1934 - 1996

Unser Kosmos, München 1991, ISBN 3-426-04053-0, Kapitel 9, Seite 230. Übersetzer: Siglinde Summerer, Gerda Kurz
Original engl.: "If you wish to make an apple pie from scratch, you must first invent the universe."

Eduardo Mendoza Garriga Foto
Giordano Bruno Foto

„Der Schöpfer kann nichts anderes schaffen, als was er schaffen will; er will nichts anderes schaffen, als was er schafft; folglich kann er nichts anderes schaffen, als was er schafft. Wer also die Unendlichkeit der Schöpfung leugnet, leugnet das Unendlichsein des schaffenden Vermögens.“

—  Giordano Bruno italienischer Philosoph 1548 - 1600

Vom Unendlichen, in Ludwig Kuhlenbeck (Hg.): Giordano Bruno. Gesammelte Werke in sechs Bänden, zit. n. Jochen Kirchhoff: Giordano Brunoin Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. 4. Aufl. Reinbek bei Hamburg (Rowohlts Monographien 285) 1993, S. 84.
Vom Unendlichen

Ernst Jünger Foto
Manfred Weber Foto

„Wo Gott als Gott erkannt wird, dort will er als erstes den Dank seiner Geschöpfe.“

—  Manfred Weber deutscher Politiker (CSU), MdEP 1972

Dietrich Bonhoeffer. Worte für jeden Tag

Karl Prantl Foto

„Zuerst ist der Stein, dann der Baum, und dann, irgendwann, dann erst kommt der Mensch. Umgekehrt ist es genauso. Ich bin der Nächste, der gehen wird. Dann die Bäume, die wir im Garten gesetzt haben, die Kirsch- und Nussbäume. Und irgendwann vergeht auch der Stein. Zerbröselt. Wird zu Erde.“

—  Karl Prantl österreichischer Bildhauer 1923 - 2010

in der Dankesrede anlässlich der Verleihung des großen österreichischen Staatspreises 2008, zitiert von Andrea Schurian in Der Standard Printausgabe, 09./10.10.2010, Standard-online http://derstandard.at/1285200386044/Karl-Prantl-1923-2010-Seine-Steine-schlagen-Wurzeln

Éric Pichet Foto
Sully Prudhomme Foto

„Die Aufrichtigkeit ist die erste Bedingung jeglichen geistigen Schaffens.“

—  Sully Prudhomme französischer Dichter 1839 - 1907

Intimes Tagebuch

Marcus Aurelius Foto

„Alles was du siehst, wird die alles lenkende Natur bald verwandeln und aus diesem Stoff andere Dinge schaffen und aus deren Stoff wiederum andere, damit die Welt immer verjüngt werde.“

—  Marcus Aurelius, buch Selbstbetrachtungen

Selbstbetrachtungen VII, 25
Original altgriech.: "Πάντα ὅσα ὁρᾷς ὅσον οὔπω μεταβαλεῖ ἡ τὰ ὅλα διοικοῦσα φύσις καὶ ἄλλα ἐκ τῆς οὐσίας αὐτῶν ποιήσει καὶ πάλιν ἄλλα ἐκ τῆς ἐκείνων οὐσίας, ἵνα ἀεὶ νεαρὸς ᾖ ὁ κόσμο."
Lat.: "Quaecunque vides, haec omnia iamiam natura, quae res omnes administrat, mutabit, aliaque ex eorum materia faciet, et ex horum rursus alia, ut mundus semper sit novus."
Selbstbetrachtungen

Immanuel Kant Foto

„Übrigens beruht die Möglichkeit der Beschleunigung überhaupt, durch ein fortwährendes Moment derselben, auf dem Gesetze der Trägheit.“

—  Immanuel Kant, buch Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft

Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft, A 135, Allgemeine Anmerkung zur Mechanik
Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft (1786)

Theodor Seuss Geisel Foto
Groucho Marx Foto
Johann Wolfgang von Goethe Foto
Arthur Schnitzler Foto

„Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nützen ist alles.“

—  Arthur Schnitzler österreichischer Erzähler und Dramatiker 1862 - 1931

Buch der Sprüche und Bedenken
Buch der Sprüche und Bedenken

Carl von Clausewitz Foto

Ähnliche Themen