„Für jeden „Terroristen“, jeden „Handlanger“ der getötet wird, werden auch Hunderte unschuldiger Menschen getötet. Und an die Stelle von hundert Unschuldigen, die sterben mussten, treten wahrscheinlich ein paar künftige Terroristen.“

— Arundhati Roy, Essay im SPIEGEL 44/2001

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indische Schriftstellerin, politische Aktivistin und Glob... 1961
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„Mutwilliges Töten unschuldiger Zivilisten ist Terrorismus und kein Krieg gegen den Terrorismus.“

— Noam Chomsky Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology 1928
9-11, 2001

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„Hundert Gründe gibt es, weshalb ich immer verliebt bin.“

—  Ovid römischer Dichter -43 - 17 v.Chr
Liebesgedichte (Amores) Buch II, Gedicht IV

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„Es wäre moralisch falsch gewesen, wenn wir die Bombe gehabt, aber nicht benutzt hätten - auf dass Millionen weitere Menschen sterben.“

— Paul Tibbets US-amerikanischer Pilot und Soldat 1915 - 2007
zitiert von der Sächsischen Zeitung vom 3./4. November 2007, S. 27. sz-online

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„ach! wüßtet ihr wie schwer es ist,
wenn man gehängt ist und nicht sterben kann!!“

— Klaus Kinski Deutscher Schauspieler 1926 - 1991
Kinski Spricht Kinski Fieber ; Tagebuch Eines Aussätzigen

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„Das Kennzeichen des unreifen Menschen ist, daß er für eine Sache nobel sterben will, während der reife Mensch bescheiden für eine Sache leben möchte.“

— Jerome David Salinger US-amerikanischer Schriftsteller 1919 - 2010
zitiert als Äußerung Wilhelm Stekels in J. D. Salingers Roman "Der Fänger im Roggen". Deutsch von Heinrich Böll. Kiepenheuer und Witsch Köln 1962. Kapitel 24

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„Das will ich jetzt in meinem Abschied, womit ich die Bürde und Last von meiner Seele abwerfe, keiner Empörung weiter statt zu geben, damit das unschuldige Blut nicht weiter vergossen werde“

— Thomas Müntzer evangelischer Theologe und Revolutionär in der Zeit des Bauernkrieges 1489 - 1525
Müntzers Abschiedsworte an die aufständischen Bauern, zit. nach Otto Zierer: 'Bild der Jahrhunderte', Bertelsmann-Verlag, o. J., Band 14, S. 176

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„Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd.“

— Christa Wolf deutsche Schriftstellerin 1929 - 2011
Kindheitsmuster (1976), Anfang des Roman; der erste Satz stammt aus William Faulkners Requiem für eine Nonne.

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„Auch müsse deutlich gesagt werden, dass "ein perfekter Werbeblock im Fernsehen seine Wirkung verfehlt, wenn er alle paar Minuten von einem unverständlichen Spielfilmteil unterbrochen wird.“

—  Loriot deutscher Humorist 1923 - 2011
"Festvortrag" über "Sinn und Unsinn des Fernsehkonsums" zur Eröffnung des deutschen Fernsehmuseums der Stiftung Deutsche Kinemathek in Berlin am 31. Mai 2006, Tagesspiegel 1. Juni 2006

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„Ehe Du für dein Vaterland sterben willst, sieh dir s erst mal genauer an!“

— Arno Schmidt deutscher Schriftsteller und Autor von Zettel’s Traum 1914 - 1979
Aus dem Leben eines Fauns, Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe I, Band 1, S. 371

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