„Gewalt zerbricht an sich selbst.“

—  Laotse

Kapitel 42

Letzte Aktualisierung 19. Mai 2021. Geschichte
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legendärer chinesischer Philosoph -604

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„Das ist ja Gewalt! - Auch du, mein Sohn?!“

—  Gaius Julius Caesar römischer Staatsmann, Feldherr und Autor -100 - -44 v.Chr

Letzte Worte, 15. März 44 v.Chr.
(Original lat./griech.: "Ista quidem vis est! - καὶ σὺ τέκνον"; Umschrift: kai sy teknon)
Sueton (nach 70 - nach 122) schreibt in seiner Biographie Caesars (Kap. 82), als die Verschwörer Caesar umringt hätten und einer ihn auf beiden Schultern an der Toga gefasst habe, habe Caesar gerufen: "Das ist ja Gewalt!", während Casca ihm den ersten Dolchstoß versetzt habe. Danach habe Caesar in Erkenntnis seiner ausweglosen Lage sein Haupt verhüllt und kein Wort mehr vernehmen lassen, "obschon Einige berichten, er habe dem auf ihn einstürzenden Brutus auf Griechisch zugerufen: 'Auch du, mein Sohn?!' - Sueton: Divus Julius. Loeb Classical Library 1913 penelope.uchicago.edu http://penelope.uchicago.edu/Thayer/L/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Julius*.html#ref57, deutsch von Adolf Stahr, Stuttgart 1857, S. 60 f
Plutarch (um 45 - um 125) berichtet in seiner Biographie des Brutus, nachdem Tullius Cäsar das Gewand von den Schultern gerissen gehabt habe, habe Casca als erster den Dolch gezogen und Cäsar damit von hinten an der Schulter verletzt. "Cäsar faßte den Dolch bey dem Griffe, und schrie in lateinischer Sprache: Verfluchter Casca, was machst du? Dieser aber rief seinem Bruder auf griechisch zu, er möchte ihm zu Hülfe kommen. Nun bekam Cäsar schon von vielen Verschwornen Stiche, sahe sich aber noch immer herum, und wollte sie wegstossen, bis er auch den Brutus mit gezücktem Dolche gegen sich sahe, worauf er den Casca, den er noch immer bey der Hand hielt, losließ, seinen Kopf in sein Kleid verhüllte, und den Stichen seiner Mörder sich überließ." - Biographien des Plutarchs. Deutsch von Gottlob Benedict von Schirach. Achter Theil. Wien und Prag bei Franz Haas 1796. S. 308 f. ; Βίοι Παράλληλοι - Βρούτος 17. Abschnitt el.wikisource.org http://el.wikisource.org/wiki/%CE%92%CE%AF%CE%BF%CE%B9_%CE%A0%CE%B1%CF%81%CE%AC%CE%BB%CE%BB%CE%B7%CE%BB%CE%BF%CE%B9/%CE%92%CF%81%CE%BF%CF%8D%CF%84%CE%BF%CF%82
In der in griechischer Sprache abgefassten Römischen Geschichte (gr.: ‘Ῥωμαϊκὴ ἱστορία, Band 44 Kap. 19) des Cassius Dio (um 163 - nach 229) heißt es schließlich, die Verschwörer hätten Caesar wie Bittsteller umringt, bis einer ihm die Toga vor der Schulter gezogen habe. Auf dieses Zeichen "fiel man von allen Seiten zugleich über ihn her, und verwundete ihn, so daß er vor der Menge seiner Mörder nicht zu einem Worte, noch weniger zur Vertheidigung kommen konnte, nur in seine Toge sich hüllte, und so nach vielen Wunden starb. Dies ist die eigentliche Wahrheit, obgleich andere noch erzählen, er habe zum Brutus, indem er ihm eine gefährliche Wunde stieß, gesagt: 'Auch du, mein Sohn?'" - Dio Cassius Römische Geschichte. Zweyter Band, aus dem Griechischen übersetzt von Johann Augustin Wagner. Frankfurt/Main 1784. S. 152 ; Cassius Dio Band 44 (griechisch/französisch) remacle.org http://remacle.org/bloodwolf/historiens/Dion/livre44.htm
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„Was mit Gewalt erlangt wird, kann nur gewaltsam aufrechterhalten werden.“

—  Martin Luther King US-amerikanischer Theologe und Bürgerrechtler 1929 - 1968

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„Gewalt ist nicht nur unpraktisch, sondern auch unmoralisch.“

—  Martin Luther King US-amerikanischer Theologe und Bürgerrechtler 1929 - 1968

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„Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift.“

—  Karl Marx, buch Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie

Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. MEW 1, S. 385 http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_378.htm#S385, 1844
Deutsch-Französische Jahrbücher (1844), Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung (1844)

„Wahre Muslime sind grundsätzlich bereit zur Gewalt.“

—  Adelgunde Mertensacker deutsche Politikerin 1940 - 2013

Quelle: Muslime erobern Deutschland, 1998, S. 154, zitiert bei zeit.de http://zeus.zeit.de/text/2004/25/Schl_9fchtern, 9. Juni 2004

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„Die Gewalt besitzt nicht halb so viel Macht wie die Milde.“

—  Samuel Smiles englischer Moralschriftsteller 1812 - 1904

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„Diese Kraft ist nichts entgegenzusetzen, als ungerechte und rechtswidrige Gewalt.“

—  John Locke englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung 1632 - 1704

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„Gewalt und Betrug sind die zwei Haupttugenden im Kriege.“

—  Thomas Hobbes englischer Mathematiker, Staatstheoretiker und Philosoph 1588 - 1679

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„Durch Klugheit und List ist jeder zu besiegen, der nur rohe Gewalt hat.“

—  Dschingis Khan Khan der Mongolen, der weite Teile Zentralasiens und Nordchinas eroberte 1162 - 1227

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„Freyheit ohne Gesetz und Gewalt ist der Stand der Wilden.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Reflexionen zur Anthropologie, 1468. AA XV, Seite 647, 20
Reflexionen zur Anthropologie (1798)

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„Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen;“

—  Georg Büchner, Dantons Tod

Danton's Tod II, 5 / Danton, S. 78, [buechner_danton_1835/82]
Dantons Tod (1835)

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„Religionen können Gewalt hervorrufen und legitimieren. Und sie können vor Gewalt warnen. Dazu sind alle Religionen in der Lage. Dazu ist der Islam in der Lage, aber das Christentum auch.“

—  Nikolaus Schneider deutscher evangelischer Theologe 1947

Tacheles TV, Sendung "Talk am roten Tisch", 7. Oktober 2010, tacheles.tv http://www.tacheles.tv/streit-um-religion-und-gewalt.php

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„Gewalt, die befreiende Gewalt des Volkes gegen die innere und/oder äußere Unterdrückung, dies ist der Urstoff, aus dem die modernen Demokratien ihre Legitimität bilden und mittels ihrer Traditionsbestände bewahren.“

—  Joschka Fischer deutscher Politiker 1948

Risiko Deutschland. Krise und Zukunft der deutschen Politik. Köln, 1994, ISBN 3462023411. S. 194 books.google http://books.google.de/books?id=NPxnAAAAMAAJ&q=Urstoff

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