„Man wird schwerlich in der Welt noch eine andere Gesellschaft finden, die ihre eigene Sprache so schamlos mißachtet und so hemmungslos aufgibt, wie die deutsche Gesellschaft.“

Sprachnachrichten Nr. 2/2002, Juni 2002, S.3 sn2002-02.pdf http://www.vds-ev.de/images/stories/startseite/sprachnachrichten/sn2002-02.pdf

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte

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„Jede Gesellschaft muss ihren eigenen Weg finden, Unrecht und Unterdrückung zu bekämpfen.“

—  Arundhati Roy indische Schriftstellerin, politische Aktivistin und Globalisierungskritikerin 1961

Interview "DER SPIEGEL", 15/2003

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„Was ist das für eine Gesellschaft, die an nichts anderes mehr glaubt, als an das eigene Überleben?“

—  Giorgio Agamben italienischer Philosoph und Autor 1942

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/weshalb-der-staat-auch-das-nackte-leben-schuetzen-muss-17229089.html

„Was ist das für eine Gesellschaft, die an nichts anderes mehr glaubt, als an das eigene Überleben?“

—  Giorgio Agamben italienischer Philosoph und Autor 1942

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/weshalb-der-staat-auch-das-nackte-leben-schuetzen-muss-17229089.html

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„Die Notwendigkeit, eine Rolle zu spielen, und ein innerer Widerwillen dagegen machen mir jede Gesellschaft lästig, und froh kann ich nur in meiner eigenen Gesellschaft sein, weil ich da ganz wahr sein darf.“

—  Heinrich Von Kleist Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist 1777 - 1811

An Ulrike von Kleist; Berlin, 5. Februar 1801.
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„Eine formierte Gesellschaft setzt eine informierte Gesellschaft voraus.“

—  Ludwig Erhard Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1897 - 1977

„Eine Gesellschaft, in welcher alle Mitglieder ein und dasselbe Geschäft verrichteten, würde aufhören, eine Gesellschaft zu sein.“

—  Friedrich Buchholz deutscher Schriftsteller 1768 - 1843

Hermes oder Über die Natur der Gesellschaft mit Blicken in die Zukunft

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„Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in dieser Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.“

—  François de La Rochefoucauld französischer Schriftsteller 1613 - 1680

150 Maximen, J. Schmidt, 4. Auflage, Heidelberg, 1979

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„Mit der Gesellschaft zu leben - welche Qual! Aber außerhalb der Gesellschaft zu leben - welche Katastrophe.“

—  Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung

Eine Frau ohne Bedeutung, 3. Akt / Lord Illingworth
Original engl.: "To be in it [society] is merely a bore. But to be out of it simply a tragedy."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance

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„Zivilisiertheit ist ein Verhalten, das die Menschen voreinander schützt und es ihnen zugleich ermöglicht, an der Gesellschaft anderer Gefallen zu finden.“

—  Richard Sennett US-amerikanisch-britischer Soziologe 1943

Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität, Frankfurt am Main 1986, S. 335. ISBN 3-596-27353-6. Übersetzer: Reinhard Kaiser
"I would define civility as follows: it is the activity which protects people from each other and yet allows them to enjoy each other's company."
Verfall und Ende des öffentlichen Lebens

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„So etwas wie eine Gesellschaft gibt es nicht.“

—  Margaret Thatcher Premierministerin des Vereinigten Königreichs 1925 - 2013

im englischen Original und im Kontext: "They are casting their problems at society. And, you know, there's no such thing as society. There are individual men and women and there are families. And no government can do anything except through people, and people must look after themselves first. It is our duty to look after ourselves and then, also, to look after our neighbours." In: Interview mit Woman's Own http://www.margaretthatcher.org/speeches/displaydocument.asp?docid=106689 vom 23. September 1987.

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„Eine bleibende Kulturleistung der 68er besteht darin, dass sie die deutsche Gesellschaft in ein Kollektiv von Halbkranken umgeschaffen haben.“

—  Peter Sloterdijk deutscher Philosoph, Kulturwissenschaftler und Essayist 1947

FOCUS 31/2005, Interview: "Die Freigabe aller Dinge", S. 51

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„Unser Land zu mögen finden wir nationalistisch, unsere Sprache peinlich, den Deutschen an sich unerträglich, besonders im Urlaub.“

—  Jan Weiler Deutscher Journalist und Autor 1967

In meinem kleinen Land. Neun Monate Deutschland. Reinbek: Rowohlt, 2007. S. 14. ISBN 978-3-499-62199-4

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„Während die unter Gottes Gebot stehende Gesellschaft nur autoritär war, ist die wissenschaftlich geplante Gesellschaft totalitär.“

—  Gerhard Szczesny deutscher Philosoph, Publizist und Journalist 1918 - 2002

Das so genannte Gute. S.64 books.google https://books.google.de/books?id=CMsXAAAAMAAJ&q=totalitär
Das sogenannte Gute

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