„Wir haben nun gesehen, wie stark und nachhaltig Juden die revolutionäre Bewegung in Rußland und mitteleuropäischen Staaten geprägt haben. […] Daher könnte man Juden mit einiger Berechtigung als »Tätervolk« bezeichnen. Das mag erschreckend klingen. Es würde aber der gleichen Logik folgen, mit der man Deutsche als Tätervolk bezeichnet.“

Rede zum Nationalfeiertag, 3. Oktober 2003 in Neuhof, heise.de http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15981/1.html
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Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte

Ähnliche Zitate

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„Daher sind weder »die Deutschen«, noch »die Juden« ein Tätervolk.“

—  Martin Hohmann deutscher Politiker (CDU), MdB 1948

Rede zum Nationalfeiertag, 3. Oktober 2003 in Neuhof, spiegel.de http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,282651,00.html
Zitste mit Quellenangabe

„Die Juden sind unser Unglück. Die Juden sind das Unglück der Völker Russlands.“

—  Rudolf Konrad deutscher Militär, General der Gebirgstruppe im Dritten Reich 1891 - 1964

- Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg, Bestand RH 24-49-210

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„Vergasen war eine Nebenerscheinung des Abschlachtens der Juden durch die Deutschen.“

—  Daniel Goldhagen US-amerikanischer Soziologe, Politikwissenschaftler und Autor 1959

Spiegel Nr. 21/1996, S. 77

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„Noch eine Art Anwendung des Relativitätsprinzips zum Ergötzen des Lesers: Heute werde ich in Deutschland als „Deutscher Gelehrter“ in England als „Schweizer Jude“ bezeichnet; sollte ich aber einst in die Lage kommen, als „bète noire“ [schwarzes Schaf] präsentiert zu werden, dann wäre ich umgekehrt für die Deutschen ein „Schweizer Jude“, für die Engländer ein „deutscher Gelehrter.“

—  Albert Einstein, buch Mein Weltbild

Aus Einsteins "Zusätzliche[r] Bemerkung" zu dem für die Londoner TIMES verfassten Aufsatz "Was ist Relativitäts-Theorie?" Die Bemerkung bezieht sich auf die Notiz "Dr. Albert Einstein" in der TIMES vom 8. November 1919 (Seite 12), die Einstein als "Schweizer Juden" bezeichnet hatte. The Collected Papers of Albert Einstein. Volume 7. Doc. 25 Seite 210 f. Bei germanhistorydocs.ghi-dc.org http://germanhistorydocs.ghi-dc.org/docpage.cfm?docpage_id=5438&language=german nach Albert Einstein, Mein Weltbild. Amsterdam: Querido Verlag, 1934, S. 220-28. Manuskript bei alberteinstein.info http://alberteinstein.info/vufind1/Digital/EAR000033998#page/7/mode/2up. Die TIMES brachte Einsteins Aufsatz unter dem Titel “Time, Space, and Gravitation” am 28. November 1919 zusammen mit der zusätzlichen Bemerkung in englischer Übersetzung.
"By an application of the theory of relativity to the taste of readers, today in Germany I am called a German man of science, and in England I am represented as a Swiss Jew. If I come to be represented as a bête noire, the descriptions will be reversed, and I shall become a Swiss Jew for the Germans and a German man of science for the English!" - in TIMES 28. November 1919; zitiert von Herman Bernstein: Celebrities of Our Time. New York 1924. p. 267 archive.org http://www.archive.org/details/celebritiesofour000452mbp
Relativitätstheorie
Variante: Noch eine Art Anwendung des Relativitätsprinzips zum Ergötzen des Lesers: Heute werde ich in Deutschland als "deutscher Gelehrter", in England als "Schweizer Jude" bezeichnet; sollte ich aber einst in die Lage kommen, als "bète noire" präsentiert zu werden, dann wäre ich umgekehrt für die Deutschen ein „Schweizer Jude“, für die Engländer ein "deutscher Gelehrter".

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„…einmal werden wir doch wieder Menschen und nicht nur Juden sein.“

—  Anne Frank Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin 1929 - 1945

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„Der Antisemitismus, der in der großen Menge etwas Starkes und Unbewußtes ist, wird aber den Juden nicht schaden. Ich halte ihn für eine dem Judencharakter nützliche Bewegung. Er ist die Erziehung einer Gruppe durch die Massen und wird vielleicht zu ihrer Aufsaugung führen.“

—  Theodor Herzl Ein österreichisch-ungarischer jüdischer Schriftsteller 1860 - 1904

Tagebucheintrag, S. 12 alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=12794&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=19
Tagebuch

„Solange die Deutschen nicht die schlechten Seiten von Juden aussprechen, haben sie nicht begonnen, sich mit ihrem Antisemitismus auseinander zu setzen.“

—  Peter Zadek deutscher Regisseur 1926 - 2009

My way: eine Autobiographie, 1926-1969. Kiepenheuer & Witsch, 1998. Seite 317. Auszugsweiser Vorabdruck in DER SPIEGEL 14. September 1998 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8002419.html. Zitiert in den Nachrufen DIE WELT vom 31.Juli 2009 http://www.welt.de/die-welt/politik/article4228839/Seine-Lebensform-war-Spielen.html, Cicero Magazin http://www.cicero.de/259.php?kol_id=10924, Kölner Stadt-Anzeiger 30. Juli 2009 http://www.ksta.de/html/artikel/1248869569152.shtml sowie in http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Zadek

„Bevor die deutsche Rechte Juden ermordete, ermordete sie Sozialisten und Kommunisten. Warum wohl?“

—  Gerhard Zwerenz deutscher Schriftsteller und Politiker 1925 - 2015

Die Zeit, Nr. 16 vom 9. April 1976. zeit.de http://www.zeit.de/1976/16/linker-antisemitismus-ist-unmoeglich

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„Schauerlich, schändlich endet die Mär von den Juden und den Deutschen. Sie waren in eine Falle gegangen. Die Falle der Judenemanzipation.“

—  Alfred Döblin deutscher Arzt und Schriftsteller 1878 - 1957

Der Beitrag Heines zu Deutschlands Entwicklung (1935). In: Heine und die Nachwelt. Geschichte seiner Wirkung in den deutschsprachigen Ländern, hrsg von Dietmar Goltschnigg u. a., Berlin 2008, S. 383 books. google https://books.google.de/books?id=xj-QJY4uHIoC&pg=PA383&dq=judenemanzipation; Schriften zu jüdischen Fragen,
https://books.google.de/books?id=96sUBQAAQBAJ&pg=PT100 PT100 books.google
Sonstiges

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„Gebt uns eine Organisation von Revolutionären und wir werden Russland aus den Angeln heben!“

—  Lenin russischer Revolutionär und Politiker 1870 - 1924

Was tun? Ausgewählte Werke Band 1, Dietz Verlag Berlin 1961, S. 254. ml-werke.de/lenin http://www.ml-werke.de/lenin/le05_467.htm

Karl Lueger Foto

„Wer ein Jud' ist, bestimme ich!“

—  Karl Lueger österreichischer Politiker, Wiener Bürgermeister 1844 - 1910

auch Hermann Göring zugeschrieben
Sprach Dr. Karl Lueger auch das verwaschene Wort: „Wer ein Jud' ist, bestimme ich", so war er doch einer der wenigen, der nicht bloß einen Antisemitismus der Neigung und Worte an den Tag legte, sondern Maßnahmen zu einer Zurückdrängung des übermäßigen jüdischen Einflusses und zum Schutz des deutschen Wien traf. - Hans Hinkel: Die Juden in Österreich, Volk und Reich, Band 14, Ausgaben 1-4. Verlag Volk und Reich. Berlin 1938, Seite 170 books.google http://books.google.de/books?id=OvUAAAAAMAAJ&q=verwaschene
[...] denn als man z.B. versuchte, den verwaschenen konfessionellen Antisemitismus in eine konkrete Form zu bringen, da lehnte sich Lueger als erster dagegen auf mit dem Worte: „Wer a Jud is, bestimm i!" - A. Eduard Frauenfeld: Dr. Karl Lueger. Zeitschrift für Politik, Band 28, Hochschule für Politik München Verlag C. Heymann., 1938, Seite 85 books.google http://books.google.de/books?id=sWoKAAAAIAAJ&q=verwaschenen
Zugeschrieben

Heinz-Christian Strache Foto

„Das war wie die Reichskristallnacht (…) wir sind die neuen Juden“

—  Heinz-Christian Strache österreichischer Politiker (FPÖ) 1969

Strache über die Gegendemonstrationen zum WKR-Ball, 29. Jänner 2012, derstandard.at http://derstandard.at/1326504057390/Reportage-Der-letzte-Tanz-der-neuen-Juden-in-der-Hofburg

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„Der alte Jude, das ist der Mann.“

—  Otto Von Bismarck deutscher Politiker, Reichskanzler 1815 - 1898

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„Wer Jude ist, [] bestimme ich!“

—  Hermann Göring deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Ministerpräsident, Reichsmarschall 1893 - 1946

Upton Sinclair: One Clear Call, The Viking Press, New York 1948, S. 498 books.google http://books.google.de/books?id=7SIFAQAAIAAJ&q=jude
ursprünglich von Karl Lueger, siehe dort.
Zugeschrieben

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„Überall, wo Geld ist, sind auch Juden.“

—  Charles de Montesquieu, buch Persische Briefe

Persische Briefe, Nr. 60
Original franz.: "Partout où il y a de l'argent, il y a des Juifs."

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„Jedes Land hat die Juden, die es verdient […].“

—  Karl Emil Franzos österreichischer Schriftsteller und Publizist 1848 - 1904

Todte Seelen. In: Aus Halb-Asien, Erster Band Verlag von Duncker & Humblot, Leipzig 1876, S. 278,
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„Wenn die Juden ein Volk sind, so ist es ein mieses Volk.“

—  Bruno Kreisky österreichischer Politiker, Bundeskanzler 1911 - 1990

im Gespräch mit dem israelischen Journalisten Zeev Barth, 1975. Zitiert in Kreisky: Die Juden - ein mieses Volk. Der Spiegel 47/1975 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41376698.html; siehe: Kreisky-Peter-Wiesenthal-Affäre

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