„Erst später, mit dem Aufkommen der industriellen Revolution und seiner hässlichsten Folge, der Massenarbeitslosigkeit, ist die Fähigkeit, aus eigenem Vermögen für sich und die Seinen zu sorgen, als Voraussetzung für das Wahlrecht entfallen. Ob das ein Fortschritt war, kann man mit Blick auf die Schwierigkeiten, die der deutschen Politik aus ihrer Unfähigkeit erwachsen sind, sich aus der Fixierung auf unproduktive Haushaltstitel wie Rente, Pflege, Schuldendienst und Arbeitslosigkeit zu befreien, mit einigem Recht bezweifeln“

aus der Kolumne "Die Macht der Schwachen", DIE WELT, 16. Oktober 2006. Welt-Online http://www.welt.de/print-welt/article159946/Wer-soll-waehlen.html

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte

Ähnliche Zitate

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„Beim ersten Aufkommen von Hitler hörte man vom Präsidenten der Reichsbank die Bemerkung: »Dieser Mann ist die Folge des Versailler Diktats, und ich fürchte, man wird noch mit Entsetzen von ihm hören.«“

—  Hjalmar Schacht deutscher Politiker, Bankier, Minister und Reichsbankpräsident 1877 - 1970

Hans-Otto Meissner: Junge Jahre im Reichspräsidentenpalais. Erinnerungen an Ebert und Hindenburg 1919-1934, Bechtle Verlag, Esslingen 1988, S. 139 books.google http://books.google.de/books?id=SCgfAAAAMAAJ&dq=%22Beim+ersten+Aufkommen%22
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„Integrität ist die Fähigkeit, einer Idee zu folgen.“

—  Ayn Rand US-amerikanische Schriftstellerin und Philosophin russischer Herkunft 1905 - 1982

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„Diese Revolution wird sich erst dann vollziehen, wenn sämtliche Frauen von ihrem beklagenswerten Los durchdrungen und sich des Verlustes ihrer Rechte in dieser Gesellschaft bewußt sind.“

—  Olympe de Gouges französische Revolutionärin und Frauenrechtlerin 1748 - 1793

Vorwort zur Erklärung der Rechte der Frau

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„Ich mache mir nur Sorgen um die deutsche Kultur.“

—  Ai Weiwei chinesischer Künstler 1957

https://www.spiegel.de/kultur/ai-weiwei-ich-mache-mir-sorgen-um-die-deutsche-kultur-a-a51548f6-2248-44f4-8984-3c2b4f282e14

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„Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu Lügen, A 313
Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu Lügen (1797)

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„Erst wenn man weiß, was an einem Schönen hässlich ist oder was an einem Hässlichen schön ist, dann kann man Schönheit und Hässlichkeit wirklich erkennen.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 165

Georg Büchner Foto

„[…] die Revolution ist wie Saturn, sie frißt ihre eigenen Kinder.“

—  Georg Büchner, Dantons Tod

Danton's Tod I, 5 / Danton, S. 41, [buechner_danton_1835/45]. Der diesem Zitat zugrunde liegende Ausspruch stammt von Pierre Vergniaud
Dantons Tod (1835)

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„Ohne ihn wäre die deutsche Politik langweiliger gewesen.“

—  Willy Brandt vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974) 1913 - 1992

über Franz Josef Strauß, Erinnerungen Frankfurt a. M. u. a: Propyläen u. a, 1989, S. 295

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„Eine der schauerlichsten Folgen der Arbeitslosigkeit ist wohl die, dass Arbeit als Gnade vergeben wird. Es ist wie im Kriege: wer die Butter hat, wird frech.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

"... zu dürfen" http://www.textlog.de/tucholsky-arbeit-duerfen.html, in: "Die Weltbühne", 14. Oktober 1930, S. 597
Die Weltbühne

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„Bei der Politik handelt es sich nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten.“

—  Monika Maron, buch Flugasche

Flugasche. Frankfurt/Main S. Fischer 1981. S. 192. ISBN 3-596-22317-2; ebook 2009 PT151 books.google https://books.google.de/books?id=OxpvAgAAQBAJ&pg=PT151
Vgl. Carlo Schmid im Deutschen Bundestag am 29. September 1949:

Carlo Schmid Foto

„Bei der Politik handelt es sich nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten.“

—  Carlo Schmid deutscher Politologe und Politiker (SPD), MdL, MdB 1896 - 1979

Rede in der zehnten Sitzung des Deutschen Bundestages am 29. September 1949 im Rahmen der Aussprache über die Regierungserklärung Adenauers, Plenarprotokoll http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/01/01010.pdf S.183 (D). Ganz überwiegend wird der Ausspruch ohne Beleg für eine frühere Verwendung durch Konrad Adenauer diesem zugeschrieben.
Zitate

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„Die Revolution ist die Notwehr des Volkes, das in seinen heiligsten Rechten gekränkt ist.“

—  Lothar Bucher preußischer Jurist, Journalist und Politiker 1817 - 1892

Nationalzeitung, 1890, Nr. 43, S. 395, zitiert in Georg Büchmann: Geflügelte Worte, Ullstein Verlag 1986, ISBN 3-550-08521-4, S. 386

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„Selbst im Fall einer Revolution würden die Deutschen sich nur Steuerfreiheit, nie Gedankenfreiheit erkämpfen.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Tagebücher 1, 140 (1836). S. 30.
Tagebücher

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„Die Revolution, gleich Saturn, frisst ihre eigenen Kinder.“

—  Pierre Vergniaud französischer Führer der Girondisten in der Französischen Revolution 1753 - 1793

Letzte Worte, 31. Oktober 1793, vor seiner Hinrichtung

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Karl Marx Foto

„Der gesellschaftliche Fortschritt lässt sich exakt messen an der gesellschaftlichen Stellung des schönen Geschlechts (die Häßlichen eingeschlossen).“

—  Karl Marx deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist 1818 - 1883

Marx an Ludwig Kugelmann, 12. Dezember 1868
Aus Privatbriefen

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