„Alle Stunden umfasse mit beiden Armen. So wirst du weniger vom Morgen abhängen, wenn auf das Heute du die Hand legst.“

Original: (lat) "Fac ergo […] omnes horas complectere; sic fiet ut minus ex crastino pendeas, si hodierno manum inieceris.
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, I, 2

Übernommen aus Wikiquote. Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 18. November 2021. Geschichte
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Seneca d.J.95
römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

Ähnliche Zitate

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„Wer heute Minarette verbietet, wird morgen Kirchtürme schleifen und Kreuze abhängen.“

—  Bernd Posselt deutscher Politiker 1956

Kommentar zum Ausgang der Schweizer Volksabstimmung über Minarette am 30. November 2009 in München; zitiert in Süddeutsche Zeitung: "Heute Minarette, morgen Kirchtürme" http://www.sueddeutsche.de/bayern/850/496169/text/, 1. Dezember 2009

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„Vater, in Deine Hände lege ich meinen Geist.“

—  Jesus von Nazareth Figur aus dem Neuen Testament -7 - 30 v.Chr

nach [Bibel Lukas, 23, 46]

Umschrift: pater, eis cheiras sou paratíthemai to pneuma mou
Zitate, Letzte Worte am Kreuz
Original: Griechisch: "πάτερ, εἰς χεῖράς σου παρατίθεμαι τὸ πνεῦμά μου"

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„Morgen, morgen! nur nicht heute! // Sprechen immer träge Leute.“

—  Christian Felix Weiße deutscher Schriftsteller und Pädagoge 1726 - 1804

Aus dem Lied "Der Aufschub" in: "Lieder für Kinder", 1767; in der Form Morgen, morgen, nur nicht heute, sagen alle faulen Leute. sprichwörtlich geworden

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„Und das ist meine Demut. Lieber, dass ich mich gebe, wie ich bin, und in deine Hände lege und rufe: Hier bin ich.“

—  Paula Modersohn-Becker deutsche Malerin des Expressionismus 1876 - 1907

Briefe, 26. Dezember 1900

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„Heut auf dem Thron und morgen im Kot.“

—  Pierre Corneille französischer Dramatiker 1606 - 1684

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„Was heute revolutionär ist, wird morgen konservativ sein.“

—  Arthur Moeller van den Bruck deutscher Kulturhistoriker und Schriftsteller 1876 - 1925

Das dritte Reich, Berlin 1923, S. 22

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„Wir sind heute so vorsichtig geworden, dass wir für den anderen nur eine Handprothese ins Feuer legen.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

Kein Blatt vor den Mund nehmen, S. 77
Kein Blatt vor den Mund nehmen

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„Kriege sind arme Meißel, um friedliche Morgen zu schmieden.“

—  Martin Luther King US-amerikanischer Theologe und Bürgerrechtler 1929 - 1968

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„Den Saamen legen wir in ihre Hände, // ob Glück, ob Unglück aufgeht, lehrt das Ende.“

—  Friedrich Schiller, Wallensteins Tod

Wallensteins Tod, I, 7 / Wallenstein
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Tod

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„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“

—  Benjamin Franklin amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann 1706 - 1790

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„Nicht arm ist der, der wenig hat, sondern der, der nach mehr verlangt.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, III, 6

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„Wer beide Hände voll hat und noch mehr will fassen, // Wird das auch, was er hat in Händen, fallen lassen.“

—  Friedrich Rückert deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist 1788 - 1866

Die Weisheit des Brahmanen, XVI. Buch, II, Nr. 3. 5. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1863. S. 563.
Die Weisheit des Brahmanen

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