„Nichtstun und vollkommen müßig sein ist angenehm.“

—  Cícero, buch De oratore

De oratore (Über den Redner) II, VI, 24
Original lat.: "Nihil agere et plane cessare delectat."
Sonstige

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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Cícero92
römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr

Ähnliche Zitate

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„Wie angenehm und reizend ist die aus dem Bewusstsein vollkommener Eintracht entspringende Sicherheit!“

—  Jean Jacques Rousseau französischsprachiger Schriftsteller 1712 - 1778

Julie oder Die neue Héloïse / Julie
Briefe

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„Durch Nichtstun steigen nur die Kosten der Klimakrise.“

—  Frans Timmermans niederländischer Politiker 1961

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eu-europa-klimagesetz-ziele-klimawandel-1.4831969

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„Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr.“

—  Laotse legendärer chinesischer Philosoph -604

Kapitel 81, Übersetzung nach Richard Wilhelm, 1911

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„[…] einen angenehmen Abend und eine geruhsame Nacht.“

—  Ulrich Wickert deutscher Fernseh-Journalist und Moderator 1942

Abschiedsformel am Ende nahezu jeder Ausgabe der "Tagesthemen", zitiert bei Spiegel online: »Abschied von "Mr. Tagesthemen"« http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,434647,00.html

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„Vergnügen ist nichts als ein höchst angenehmer Schmerz.“

—  Heinrich Heine, buch Reisebilder

Reisebilder II, Italien I, 18
Reisebilder, Italien, Reise von München nach Genua

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„Jeder Mensch kommt mit einer sehr großen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und Vergnügen sowie mit einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt. So möchte jeder das Geld und die Frauen oder Mädchen der anderen haben, mochte er ihr Gebieter sein, sie allen seinen Launen gefügig machen und nichts oder zumindest nur sehr angenehme Dinge tun.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Philosophisches Taschenwörterbuch, Artikel "Égalité" (Gleichheit), Sektion II.
Original franz.: "Tout homme naît avec un penchant assez violent pour la domination, la richesse et les plaisirs, et avec beaucoup de goût pour la paresse; par conséquent tout homme voudrait avoir l'argent et les femmes ou les filles des autres, être leur maître, les assujettir à tous ses caprices, et ne rien faire, ou du moins ne faire que des choses très agréables."
Philosophisches Taschenwörterbuch

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„Gar zu leicht missbrauchen oder vernachlässigen uns die Menschen, sobald wir mit ihnen in einem vollkommen vertraulichen Tone verkehren. Um angenehm zu leben, muss man fast immer als ein Fremder unter den Leuten erscheinen.“

—  Adolph Freiherr Knigge, buch Über den Umgang mit Menschen

Erstes Buch, 1. Kapitel, Allgemeine Bemerkungen. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 50 http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Image%3A%C3%9Cber_den_Umgang_mit_Menschen.djvu&page=66
Über den Umgang mit Menschen
Variante: Gar zu leicht missbrauchen oder vernachlässigen uns die Menschen, sobald wir mit ihnen vertraulich werden. Um angenehm zu leben, muss man fast immer ein Fremder unter den Leuten bleiben.

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„Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Das Staatspapier des Herzens. Fragmente und Aphorismen. Hg. von Werner Ehrenforth. Köln: Bund-Verlag, 1987. ISBN 3-7663-3036-5. gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=217&kapitel=1#gb_found

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„Nichtstun ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert
Original engl.: "To do nothing at all is the most difficult thing in the world, the most difficult and the most intellectual."
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist

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„Arbeiten sind angenehm, wenn sie getan sind.“

—  Cícero, buch De finibus bonorum et malorum

De finibus (Über das höchste Gut und das größte Übel) II, 105 - Nachzitat eines Sprichworts
De finibus bonorum et malorum (Vom höchsten Gut und vom größten Übel)

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„Ein angenehmes Laster ist einer langweiligen Tugend bei weitem vorzuziehen.“

—  Molière französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker 1622 - 1673

Amphitryon, Akt I Szene 4 / Merkur
Original franz.: "J'aime mieux un vice commode // Qu'une fatigante vertu."
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„Jetzt lebe ich zu Mannheim in einem angenehmen dichtrischen Taumel - Kurpfalz ist mein Vaterland.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Brief vom 19. Januar 1784
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„Der Umgang mit Altersgenossen ist angenehmer, der mit Älteren sicherer.“

—  Ambrosius von Mailand römischer Politiker, Bischof und Kirchenlehrer 339 - 397

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„Der Appetit nach einer schönen Frucht ist angenehmer als die Frucht selbst.“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803