„Dieses Dokument [das Kommunistische Manifest] ist in seiner Art, sosehr wir es in entscheidenden Thesen ablehnen (wenigstens tue ich das) eine wissenschaftliche Leistung ersten Ranges. Das läßt sich nicht leugnen, das darf auch nicht geleugnet werden, weil es einem niemand glaubt und weil es mit gutem Gewissen nicht geleugnet werden kann.“

—  Max Weber

Der Sozialismus, Vortrag zur allgemeinen Orientierung von k. u. k. Offizieren in Wien, Phöbus, Wien 1918, S. 17
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Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Soziologe, Jurist, National- und Sozialökonom 1864 - 1920

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„Das denkwürdige Datum, an dem das Manifest der Kommunistischen Partei veröffentlicht wurde (Februar 1848), erinnert an unseren ersten und unanfechtbaren Eintritt in die Geschichte.“

—  Antonio Labriola italienischer Philosoph, Professor der theoretischen Philosophie an der Universität in Rom 1843 - 1904

Anm.: Im Februar 1848 brachen mit der Februarrevolution 1848 in Frankreich die Revolutionen von 1848/49 in Europa aus; Zum Gedächtnis des Kommunistischen Manifestes. Mit einer Einleitung von Franz Mehring http://www.vulture-bookz.de/marx/archive/volltext/Labriola_1895~Zum_Gedaechtnis_des_Kommunistischen_Manifestes.pdf (17mb), Faksimile der Ausgabe von 1909, Neue Kritik Frankfurt 1970, Haupttext S.1 ISBN 3-80150051-9
Original it.: "La data memorabile della pubblicazione del Manifesto dei comunisti (febbraio 1848) ci ricorda il nostro primo e sicuro ingresso nella storia." - In memoria del manifesto http://trotsky.org/italiano/archive/labriola/1895/inmemoriadelmanifesto.htm, 1895

„Tue 10 Jahre lang Gutes und niemand wird es bemerken. Eine Stunde lang Böses getan und der Ruhm ist dir gewiss.“

— Unbekannter Autor

Samurai-Weisheit, Japan

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„Die Leugner des Zufalls. - Kein Sieger glaubt an den Zufall.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Aph. 258
Variante: Die Leugner des Zufalls. — 'Kein Sieger glaubt an den Zufall.

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„Wenn ich etwas tue, möchte ich wissen, ob die Menschen zustimmen oder es ablehnen. Der König ist fehlbar.“

—  Bhumibol Adulyadej thailändischer Adeliger, König von Thailand (seit 1946) 1927 - 2016

zitiert bei Peter Saale. Im Schatten der Krone. In: TAGESSPIEGEL 15. April 2009 http://www.tagesspiegel.de/zeitung/im-schatten-der-krone/1496434.html
Englische Übersetzung: "[But] the King can do wrong. [...] If someone offers criticisms suggesting that the King is wrong, then I would like to be informed of their opinion." - in der Geburtstagsansprache am 4. Dezember 2005 THE GUARDIAN 6. Dezember 2005 https://www.theguardian.com/g2/story/0,3604,1658948,00.html zur Strafbarkeit wegen Majestätsbeleidigung in Thailand

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„Wir werden uns von keiner Plattform trennen, auch nicht von einer kommunistischen. Die PDS darf alles mögliche werden, nur nicht antikommunistisch.“

—  Gregor Gysi deutscher Rechtsanwalt, Politiker (PDS, Die Linke), MdV, MdB 1948

Interview in »Der Spiegel« vom 1. August 1994, spiegel.de http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13683908.html

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„Alles Gute auf der Welt geschieht nur, wenn einer mehr tut, als er tun muss. Das Gute, das ich nicht tue, kann niemand für mich tun.“

—  Hermann Gmeiner österreichischer Pädagoge und Gründer der SOS-Kinderdörfer 1919 - 1986

zitiert bei Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Mureck

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„In unseren Prozessen, wenigstens in Kriminalfällen, besteht die Verteidigung gewöhnlich im Leugnen.“

—  Cícero, buch De oratore

De oratore (Über den Redner) II, XXV, 105
Original lat.: "Ac nostrae fere causae, quae quidem sunt criminum, plerumque infitiatione defenduntur."
Sonstige

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„Leistung darf nie über den Wert von Leben entscheiden.“

—  Barbara Prammer österreichische Politikerin 1954 - 2014

4. Mai 2012, Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus, zitiert in: Barbara Prammer in Zitaten https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140805_OTS0074/barbara-prammer-in-zitaten

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„Niemand, sagen die Verfasser der Bibliothek, wird leugnen, daß die deutsche Schaubühne einen großen Teil ihrer ersten Verbesserung dem Herrn Professor Gottsched zu danken habe.« Ich bin dieser Niemand; ich leugne es gerade zu. Es wäre zu wünschen, daß sich Herr Gottsched niemals mit dem Theater vermengt hätte.“

—  Gotthold Ephraim Lessing, buch Laokoon

Briefe, die neueste Literatur betreffend. Erster Teil. VII. Den 16. Februar 1759. Siebzehnter Brief zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005265487
Briefe, Fabeln, Laokoon, Philotas, Theologische Streitschriften, Sonstige

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„Unter den Gelehrten sind die Fremdwörter eine Art wissenschaftlicher Freimaurerhändedruck, an dem sich die Eingeweihten erkennen.“

—  Ludwig Reiners deutscher Fabrikant, Kaufmann und Schriftsteller 1896 - 1957

Stilkunst V, Licht und Schatten der Fremdwörterei

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„Jede Art Berufung ist bedeutsam und nötig, damit das Gewissen gewiss sei.“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

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„Guter Stil beruht auf einem reinen und tiefen Wahrheitsgefühl. Hinter allem schlechten Stil steckt immer eine gewisse Verlogenheit oder wenigstens Wahrheitsscheu.“

—  Isolde Kurz deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin 1853 - 1944

Von der Sprache. In: Im Zeichen des Steinbocks, bei Georg Müller, München und Leipzig 1905, S. 148,

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„Ich brauche meine Erinnerungen. Das sind meine Dokumente.“

—  Louise Bourgeois französisch-US-amerikanische Bildhauerin und Malerin 1911 - 2010

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„Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

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„Nie ist das, was man tut, entscheidend, sondern immer erst das, was man danach tut!“

—  Robert Musil, buch Der Mann ohne Eigenschaften

Ulrich, S. 751
Der Mann ohne Eigenschaften (ab 1930)

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„Das Gute, das wir heute tun, wird morgen vergessen sein. Doch tu Gutes!“

—  Mutter Teresa katholische Selige, Ordensschwester und Missionarin 1910 - 1997

Variante: Das Gute, das du tust, wird morgen vergessen sein, tue trotzdem Gutes.

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