„[Auf dem Pult] stand die Sanduhr. Alle Körner mußten durch die Engstelle, um unten denselben Haufen zu bilden wie vordem oben. Der entstandene Zeitverlust hieß Lateinstunde.“

Die Entdeckung der Langsamkeit

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Schriftsteller 1942

Ähnliche Zitate

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„Wo ich bin, ist oben, falls ich mal unten bin, ist unten oben.“

—  René Weller deutscher Boxer 1953

im Gespräch mit Rainald Goetz. Nach Günther Franzen: Komm zurück, Schimmi! Verlag Rasch und Röhring, 1992. S. 9 books.google http://books.google.de/books?id=hVZXAAAAYAAJ&q=weller. Rainald Goetz: Hirn. edition Suhrkamp, 1986. S. 80.

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„Von oben herab muss reformiert werden, wenn nicht von unten hinauf revolutioniert werden soll.“

—  Karl Julius Weber deutscher Schriftsteller und Satiriker 1767 - 1832

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„In welcher Ordnung allein kann der Fortschritt zum Besseren erwartet werden? Die Antwort ist: nicht durch den Gang der Dinge von unten hinauf, sondern den von oben herab.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Der Streit der Fakultäten, zweiter Abschnitt, A 159
Der Streit der Fakultäten (1798)

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„Satire hat eine Grenze nach oben: Buddha entzieht sich ihr. Satire hat auch eine Grenze nach unten. In Deutschland etwa die herrschenden faschistischen Mächte. Es lohnt nicht – so tief kann man nicht schießen.“

—  Kurt Tucholský, buch Was darf die Satire?

Schnipsel, Was darf die Satire?
Quelle: „Schnipsel“, 1973, S. 119

"Die Weltbühne", 8. März 1932, S. 378. textlog.de https://www.textlog.de/tucholsky-rassenfrage.html; zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005820375

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„Ein blind Huhn findet auch wohl ein Korn!“

—  Georg Rollenhagen, buch Froschmeuseler

Wie Reinik von den bergemsen betrogen wird. Aus: Froschmeuseler, 1. Buch, 2. Theil, 14. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 112, Vers 74.
Original: "Ein blind hun findt auch wol ein korn!"

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„Es gibt keinen Grund, die Flinte ins Korn zu werfen, nur weil ein Weg verbaut ist.“

—  Andrea Ypsilanti deutsche Politikerin, MdL, Spitzenkandidatin bei der hessischen Landtagswahl 2008 1957

taz Nr. 8525 vom 8. März 2008, S. 3

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„Der Teufel ist jetzt weiser als vordem, er macht uns reich, nicht arm, uns zu versuchen.“

—  Alexander Pope, Moral Essays

Moral Essays, , Epistle III, To Lord Bathurst (1732), line 351
Original englisch: “But Satan now is wiser than of yore,
And tempts by making rich, not making poor.”
Quelle: Adressat war der britische Politiker Allen Bathurst (1st Earl Bathurst)]

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„Hierin liegt die Schönheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kürzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben.“

—  Synesios von Kyrene Philosoph der Antike 370 - 413

Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 23

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