„Auf dem Erlebnismarkt tummeln sich viele missmutig Vergnügte.“

—  Otto Pötter

Letzte Aktualisierung 8. Februar 2023. Geschichte
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Otto Pötter 204
deutscher Autor 1948

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„Halte dir einen tüchtigen Feind! Er wird dir ein Sporn sein, dich zu tummeln.“

Karl Gutzkow (1811–1878) deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Journalist

Vom Baum der Erkenntnis, Denksprüche von Karl Gutzkow, Verlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung, Stuttgart 1868, Kampf und Bewährung, S.74,

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Voltaire (1694–1778) Autor der französischen und europäischen Aufklärung

Original: "je me suis mis à être un peu gai, parce qu'on m'a dit que cela est bon pour la santé."
Quelle: Brief an Abbé Trublet, Ferney 27. April 1761, books.google http://books.google.de/books?id=P1MTAAAAQAAJ&pg=PA91&dq=gai.

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„So viele Menschen sind, so viele Kräfte, so viele Eigenschaften hat die Menschheit.“

Das Wesen des Christentums 1848, S.66 http://www.zeno.org/Philosophie/M/Feuerbach,+Ludwig/Das+Wesen+des+Christentums/Einleitung/2.+Das+Wesen+der+Religion+im+allgemeinen
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„Denen, die vieles verlangen, mangelt es an vielem.“

Horaz (-65–-8 v.Chr) römischer Dichter

Carmina 3,16,42f.
Original lat.: "Multa petentibus // desunt multa."

„Wen viele fürchten, der muss viele fürchten.“

Publilius Syrus römischer Mimendichter

Sententiae M30, Übersetzung von A. Otto, Reinhard Häussler, in: Die Sprichwörter und sprichwörtlichen Redensarten der Römer, B.G. Teubner, 1890, S. 349 http://books.google.de/books?q=%22wen+viele+f%C3%BCrchten%22+h%C3%A4ussler&btnG=Nach+B%C3%BCchern+suchen
Original lat.: "Multos timere debet, quem multi timent."
Tatsächlich geht dieser Aphorismus auf Decimus Laberius (105-43 v.Chr.) zurück. (Dieser war übrigens von Caesar im Jahr 46 v.Chr. zu einem Improvisationswettbewerb mit seinem literarischen Konkurrenten Publilius Syrus gezwungen worden, den er verlor.) Die Sentenz des Laberius: "Necesse est multos timeat, quem multi timent." wird von Seneca d.J. überliefert, Über den Zorn (De Ira) II, XI, 3. Siehe z.B. Musikalische Quellen, Quellen zur Musikgeschichte, von Martin Staehelin et al., Vandenhoeck & Ruprecht, 2002, ISBN 3525278209, S. 67 http://books.google.de/books?id=1mPrDGN3bpQC&pg=PA67

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