„Ich nehme an, der Atheismus ist das höchste Beispiel eines einfachen Glaubens.“

Original

Atheism is, I suppose, the supreme example of a simple faith.

Where All Roads Lead (1922); this is often misquoted as "If there were no God, there would be no atheists."
Kontext: Atheism is, I suppose, the supreme example of a simple faith. The man says there is no God; if he really says it in his heart, he is a certain sort of man so designated in Scripture [i. e. a fool, Ps 53:2]. But, anyhow, when he has said it, he has said it; and there seems to be no more to be said. The conversation seems likely to languish. The truth is that the atmosphere of excitement, by which the atheist lived, was an atmosphere of thrilled and shuddering theism, and not of atheism at all; it was an atmosphere of defiance and not of denial. Irreverence is a very servile parasite of reverence; and has starved with its starving lord. After this first fuss about the merely aesthetic effect of blasphemy, the whole thing vanishes into its own void. If there were not God, there would be no atheists.

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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englischer Schriftsteller 1874 - 1936

Ähnliche Zitate

„Atheismus finde ich abstoßend. Das Universum hat sich einfach nicht so ergeben. Wir brauchen die Religion.“

—  Franz Josef Wagner deutscher Boulevardjournalist 1943

"Post von Wagner" 14. März 2008 http://www.bild.de/BILD/news/standards/post-von-wagner/2008/03/14/post-von-wagner-14-03,geo=4015750.html
Aus Wagners Kolumne

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„Atheismus ist Selbstmord der Seele.“

—  Jean Antoine Petit-Senn 1792 - 1870

Geistesfunken und Gedankensplitter
"L'athéisme est le suicide de l'âme." - Bluettes & Boutades. Genève 1865. p. 11 books.google http://books.google.de/books?id=P8oGAAAAcAAJ&pg=PA11

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„Atheismus ist der Versuch, die Erde ohne die Sonne zu erklären.“

—  Sigismund Von Radecki deutscher Schriftsteller und Übersetzer 1891 - 1970

Das Schwarze sind die Buchstaben. Köln: Burges Verlag 1957. S. 225.

„Tertium datur. Die weltberühmten Alternativen sind meist gar keine - zum Beispiel: Glaube und Unglaube.“

—  Ludwig Marcuse deutsch-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller 1894 - 1971

Argumente und Rezepte. Ein Wörter-Buch für Zeitgenossen. München Szczesny, 1967. S. 3

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„Der Atheismus ist eine Form der Religion, vielleicht sogar der echten.“

—  Hans F. Geyer

Gedanken eines philosophischen Lastträgers http://www.hansfgeyer.ch/geyer_buch.html. Zur Phänomenologie des 20. Jahrhunderts. Zürich: Origo Verlag 1962.

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„Wenn man Regierungsbeamten vorschlägt, einmal über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, nehmen sie einfach einen größeren Teller.“

—  Tom Clancy US-amerikanischer Schriftsteller 1947 - 2013

Der Spiegel 32/2002 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-23740238.html

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„Fanatismus ist sicherlich tausendfach verhängnisvoller, denn Atheismus entfacht keine blutige Leidenschaft, wo Fanatismus es tut. Atheismus stellt sich dem Verbrechen zwar nicht entgegen, aber Fanatismus führt zu Verbrechen.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 2, Atheismus, Sektion IV.
Original franz.: "Le fanatisme est certainement mille fois plus funeste; car l’athéisme n'inspire point de passion sanguinaire, mais le fanatisme en inspire; l'athéisme ne s'oppose pas aux crimes, mais le fanatisme les fait commettre."
Philosophisches Taschenwörterbuch

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Citát „Männer nehmen die Welt nicht wahr, weil sie selber glauben, sie seien die Welt.“
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„Die richtig gelesene Bibel ist die mächtigste Kraft für den Atheismus, die wir uns vorstellen können.“

—  Isaac Asimov US-amerikanischer Biochemiker und Science-Fiction-Schriftsteller 1920 - 1992

Variante: Die richtig gelesene Bibel ist die mächtigste Kraft für den Atheismus, die wir uns vorstellen können.

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„Atheismus, [letzte] Stufe des Theismus, der negativen Anerkennung Gottes“

—  Karl Marx, buch Die heilige Familie

Die heilige Familie, MEW 2, S. 116
Die heilige Familie (1845)

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„Glaube, so wie ihn unsere Philosophen zum Theil nehmen, ist doch wohl nichts, als Resignation seiner Persönlichkeit zu Gunsten eines Andern?“

—  Karl Ludwig von Knebel deutscher Lyriker und Übersetzer und "Urfreund" von Johann Wolfgang Goethe 1744 - 1834

Psychologische Bemerkung. In: Knebel’s literarischer Nachlaß und Briefwechsel. Hrsg. von Karl August Varnhagen von Ense. Band 3. Leipzig: Gebrüder Reichenbach, 1836. S. 488.

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