„Man kann gewiß sein, daß das 21. Jahrhundert, das weit fortgeschrittener sein wird als das unsere, in Hitler und Stalin harmlose Sängerknaben sehen wird.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 1. November 2021. Geschichte
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rumänischer Philosoph 1911 - 1995

Ähnliche Zitate

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„Diese Themen sind der Testfall des 21. Jahrhunderts für unsere Gesellschaft.“

—  Rita Süssmuth deutsche Politikerin (CDU) 1937

über Migration und Integration, Stern Nr. 47/2010, 18. November 2010, S. 182

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„Ich habe kein Gewissen! Mein Gewissen heißt Adolf Hitler.“

—  Hermann Göring deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Ministerpräsident, Reichsmarschall 1893 - 1946

Hermann Rauschning: Gespräche mit Hitler, Europa Verlag, Zürich 1940, S. 77. Rauschning will kurz nach dem Reichstagsbrand in der Wandelhalle vor den Amtsräumen Hitlers in der Reichskanzlei mitangehört haben, wie Göring Himmler, Frick und einigen Gauleitern schilderte, wie „seine Jungens“ in den Reichstag eingedrungen seien und diesen angezündet hätten. Diese Darstellung wird inzwischen überwiegend nicht mehr ernst genommen.
Göring selbst erklärte dazu in: Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Gerichtshof Nürnberg, 18. März 1946, Nachmittagssitzung, 1947, Band 9, S. 482 f. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20002759985: "Herrn Rauschning habe ich in meinem Leben nur zweimal ganz flüchtig gesehen. Wenn ich schon den Reichstag angezündet hätte, so würde ich das voraussichtlich nur im allerengsten Vertrauenskreis, wenn überhaupt, bekanntgegeben haben. [483] Einem Mann, den ich überhaupt nicht kenne und von dem ich heute nicht sagen kann, wie er überhaupt ausgesehen hat, würde ich mich niemals gegenüber geäußert haben. Es ist dies eine absolute Fälschung."
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„Das 20. Jahrhundert wird zur Verelendung des gesamten Erdballs im 21. Jahrhundert führen.“

—  Herbert Gruhl deutscher Politiker (CDU, GAZ/GRÜNE, ÖDP), MdB, Umweltschützer (BUND) und Schriftsteller 1921 - 1993

Süddeutsche Zeitung, 4. Oktober 1975

„Computer-Muffel werden als die Analphabeten des 21. Jahrhunderts gelten.“

—  Markus M. Ronner Schweizer Theologe, Publizist und Journalist 1938

Markus M. Ronner Zitate-Lexikon
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„Die wichtigste politische Frage des 21. Jahrhunderts heißt: Krieg um Öl oder Frieden durch die Sonne?“

—  Franz Alt deutscher Journalist und Buchautor 1938

friedenskooperative.de http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/20-03-31.htm

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„Nach dem linken Faschismus der Sowjets, nach dem rechten Faschismus der Nazis, ist der Islamismus der Faschismus des 21. Jahrhunderts.“

—  Leon de Winter niederländischer Schriftsteller und Filmemacher 1954

im Interview mit dem Spiegel, spiegel.de http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,367297,00.html, 1. August 2005

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„Im 21. Jahrhundert trifft der lebensbejahende afrikanische Ausbreitungstyp auf den selbstverneinenden europäischen Platzhaltertyp.“

—  Björn Höcke deutscher Politiker, MdL 1972

Von einer Rede über Asylbewerber aus Afrika, siehe Video auf YouTube vom 15.12.2015 über die Rede am 21.11.2015 https://www.youtube.com/watch?v=kMcStcmSv08?t=30m10s

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„Ein großer Teil dessen, was wir vage die westliche Welt nennen, wird das 21. Jahrhundert nicht überleben. Ein großer Teil wird praktisch zu unseren Lebzeiten verschwinden - viele, wenn nicht die meisten der europäischen Länder eingeschlossen.“

—  Mark Steyn, buch America Alone

"America Alone", zitiert in: Die Welt, 10. Januar 2007, welt.de http://www.welt.de/print-welt/article707623/Europa_kann_sehr_leer_sein.html
"much of what we loosely call the Western world will not survive the twenty-first century, and much of it will effectively disappear within our lifetimes, including many if not most European countries." - America Alone. The End of the World As We Know It. Regnery Washington, DC 2006. p. 13 books.google http://books.google.de/books?id=thP_UKhPbP0C&pg=PR13

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„Uns ekelt vor unserem Jahrhundert, und doch gehören wir zu ihm.“

—  Benjamin Constant de Rebecque französisch-schweizerischer Schriftsteller 1767 - 1830

Briefe, an Prosper de Barante, 22. April 1798

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„Die Demokratisierung der Gesellschaft ist der Beginn der Anarchie, das Ende der wahren Demokratie. Wenn die Demokratisierung weit genug fortgeschritten ist, dann endet sie im kommunistischen Zwangsstaat.“

—  Franz-Josef Strauß deutscher Politiker (CSU), MdL, MdB, MdEP 1915 - 1988

Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 11. Januar 1978. Unter Demokratisierung der Gesellschaft verstand man damals z.B. die Mitbestimmung der Arbeitnehmer in Betrieben und von Studenten in den Universitäten und Hochschulen

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„Die Rückwärtsglaubenden sehen heut noch auf Erden Zustände, wie sie vor Jahrhunderten waren.“

—  Hedwig Dohm deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin 1831 - 1919

Die Antifeministen. Ein Buch der Verteidigung. Berlin: F. Dümmler, 1902. S. 6.

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„Die alten Schablonen - Lipizzaner, Mozartkugeln oder Neutralität - greifen in der komplexen Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts nicht mehr.“

—  Wolfgang Schüssel österreichischer Politiker 1945

über Österreich, 26. Oktober 2001 (österreichischer Nationalfeiertag), Nationalrat, XXI.GP, Stenographisches Protokoll, 97. Sitzung, S.138, konvent.gv.at http://www.konvent.gv.at/pd/steno/PG/DE/XXI/NRSITZ/NRSITZ_00097/SEITE_0138.html?P_PM=SEITE_0138

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„Jede auch nur erdenkliche Form von Terrorismus ist Alltag geworden. … Irgendwie habe ich das Gefühl, daß Terror zu den Lebensrisiken des 21. Jahrhunderts gehört.“

—  Martin Schulz deutscher Politiker (SPD), MdB, ehem. Präsident des EU-Parlaments 1955

Martin Schulz bei Günther Jauch in der ARD am 15.11.2015 https://www.youtube.com/watch?v=YdxnIC6cvbk

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„Nicht der Beifall des gegenwärtigen Jahrhunderts, das wir sehen, sondern des künftigen, das uns unsichtbar ist, soll uns begeistern. Wir wollen nicht nur unsere Vorgänger beschämen, sondern ein Muster für die Nachwelt werden.“

—  Johann Georg Hamann deutscher Philosoph und Schriftsteller 1730 - 1788

An Immanuel Kant, 1759. In: Johann Georg Hamannn's Schriften und Briefe, Erster Theil, Hrsg. Moritz Petri, Verlag Carl Meyer, Hannover 1872, S. 269, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11018136_00283.html

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„Gewisse Stubenhocker sind gewohnt, alles zu bezweifeln, weil sie nichts sehen.“

—  Honoré De Balzac Französischer Schriftsteller 1799 - 1850

Der letzte Chouan - Les Chouans (1829)

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„Eine weitere Ursache unserer Armut sind unsere neuen Bedürfnisse.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort / Der Alte
Der Mann mit den vierzig Talern
Original: Original franz.: "Une autre cause de notre pauvreté est dans nos besoins nouveaux."

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„Unser Herz ist weit, doch unsere Möglichkeiten, sie sind endlich.“

—  Joachim Gauck Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1940

Welt: https://www.welt.de/politik/deutschland/article146920096/Gauck-setzt-sich-von-Merkels-Fluechtlingskurs-ab.html Joachim Gauck zur Flüchlingspolitik von Angela Merkel am 27. September 2015

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