„Wir sind zwei Abgründe - ein Brunnen, der den Himmel anstarrt.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 18. Juni 2019. Geschichte
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portugiesischer Dichter und Schriftsteller 1888 - 1935

Ähnliche Zitate

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„Der Abgrund, der geschaffen ist, leitet in sich den ungeschaffenen Abgrund, und die zwei Abgründe werden ein einig Eins, ein lauteres göttliches Wesen, dann hat sich der Geist in Gottes Geist verloren, in dem grundlosen Meere ist er ertrunken.“

—  Johannes Tauler deutscher Theologe und Prediger 1300 - 1361

über die "Unio mystica", die Vereinigung der Seele mit Gott schon im diesseitigen Leben. Johannes Tauler: "Predigten", übertragen und eingeleitet von Walter Lehmann, verlegt bei Eugen Diederichs, Jena 1913, Bd. 1, Predigt 41: Ascendit Jesus in naciculum quae erat Simonis, Seite 185 f.

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„Noch nie habe ich das Leben in seiner Schönheit so intensiv erfahren, wie an zwei Fingerspitzen frei über dem Abgrund hängend.“

—  Wolfgang Güllich deutscher Sportkletterer 1960 - 1992

zitiert in: Wochenblatt mit Amtsblatt Stadt Mannheim. Ausgabe Nr.21 vom 23.5.2013, S.1

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„Es ist ein Brunnen, der heißt Leid.“

—  Richard Dehmel deutscher Dichter und Schriftsteller 1863 - 1920

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„Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Variante: Und wenn du lange genug in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.

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„Wenn die Vernunft ein Geschenk des Himmels ist und wenn man vom Glauben das gleiche sagen kann, so hat uns der Himmel zwei unvereinbare, einander widersprechende Geschenke gemacht.“

—  Denis Diderot Französischer Schriftsteller und Philosoph des 18. Jahrhunderts 1713 - 1784

Zusätze zu den philosophischen Gedanken
"Si la raison est un don du Ciel et que l'on en puisse dire autant de la foi, le Ciel nous a fait deux présents incompatibles et contradictoires." - Addition aux Pensées philosophiques, Œuvres de Denis Diderot: Philosophie (1821) p. 145 books.google https://books.google.de/books?id=1KIGAAAAQAAJ&pg=PA245&lpg=PA245 V.
Zitate mit unvollständiger Quellenangabe

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„Wir können jetzt nur mehr auf zwei Dinge hoffen: auf Gottes Vorsehung und unseren grenzenlosen Mut! Wir stehen vor dem Abgrund, aber wir sind Russen!“

—  Alexander Wassiljewitsch Suworow russischer Generalissimus 1730 - 1800

während des Alpenfeldzuges im Herbst 1799
Quelle: NZZ Neue Zürcher Zeitung: Mit 22'000 Russen durch die Schweizer Berge: Suworows genialer Alpenfeldzug, 19.09.2017 https://www.youtube.com/watch?v=cj6LHdZuJ4M&list=TLPQMjYwNTIwMjB6J_pPHdQlmQ&index=7

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„Im Abgrund der Geschichte ist für alle Platz.“

—  Paul Valéry französischer Philosoph, Essayist, Schriftsteller und Lyriker 1871 - 1945

La crise de l'ésprit, Première lettre; in: Valéry, Paul: Œuvres, Vol. 1 / éd. par Jean Hytier; Paris 1957, S. 988

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„Gipfel und Abgrund sind eins.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Variante: Gipfel und Abgrund – das ist jetzt in eins beschlossen!
Quelle: http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Also+sprach+Zarathustra/Dritter+Teil.+Also+sprach+Zarathustra/Der+Wanderer

Also sprach Zarathustra - Dritter Teil. Also sprach Zarathustra - Der Wanderer

Citát „Jeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.“
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„Jeder Mensch ist ein Abgrund, es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.“

—  Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837

Wozzeck / Wozzeck, S. 184.
Woyzeck (1837)

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„Eltern wundern sich, warum die Bäche bitter sind, wenn sie selbst den Brunnen vergiften.“

—  John Locke englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung 1632 - 1704

„Wenn du nicht am Abgrund lebst, nimmst du zu viel Raum ein.“

—  Andrew Weatherall

https://www.sueddeutsche.de/kultur/andrew-weatherall-dj-produzent-nachruf-1.4802749

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„Ach nur in dem Abgrund des Todes ist Ruh.“

—  Clemens Brentano deutscher Schriftsteller 1778 - 1842

Godwi oder Das steinerne Bild der Mutter, Hrsg. Dr. Anselm Ruest, Verlag von Hermann Seemann Nachfolger, Berlin 1801, S. 82 https://books.google.de/books?id=JutCAQAAIAAJ&pg=PA82&dq=%22Ach+nur+in+dem+Abgrund+des+Todes+ist+Ruh.%22

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„Armes Menschengeschlecht! aus welchen Abgründen hast du dich noch emporzuarbeiten!“

—  Georg Forster deutscher Naturforscher, Ethnologe, Reiseschriftsteller, Journalist, Essayist und Revolutionär 1754 - 1794

Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit. Aus: Werke, Band 3, Leipzig: Insel, [1971]. S. 710 http://www.zeno.org/Literatur/M/Forster,+Georg/Essays+und+Reden/%C3%9Cber+die+Beziehung+der+Staatskunst+auf+das+Gl%C3%BCck+der+Menschheit

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„Er fuhr mit seinen Gedanken in den Abgrund, wo Gedichte geschrieben werden.“

—  George Orwell britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist 1903 - 1950

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