„Sie dachte noch an Unkes Maske, als sie einschlief, und im Halbschlaf fragte sie sich, ob nicht jedermann bisweilen eine Maske trug.
Eine Maske der Freude, eine Maske der Trauer, eine Maske der Gleichgültigkeit.
Eine Maske aus Ihr-seht-mich-nicht.“

—  Kai Meyer, Die Fließende Königin
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Kai Meyer61
Deutscher Schriftsteller, Journalist, Drehbuchautor 1969
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Ähnliche Zitate

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„Die Maske des Erwachsenen heißt 'Erfahrung'.“

—  Walter Benjamin deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph 1892 - 1940
Gesammelte Schriften, Band 2, Teil 1. Suhrkamp Frankfurt/M. 1977. S. 54

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„Welchen Sinn hatte das Leben überhaupt? Er hatte sich mühsam aus den Fesseln des Alkoholismus befreit, nur um dem Nasenlosen, jetzt mit einer neuen, länglichen Maske, erneut gegenüberzustehen.“

—  Fritz Leiber US-amerikanischer Autor 1910 - 1992
Fritz Leiber: Herrin der Dunkelheit (orig.: Our Lady Of Darkness, 1976), ins Deutsche übersetzt von Hans Maeter, München 1980, ISBN 3-453-30676-7, S. 165

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„Henker treten meist in Masken der Gerechtigkeit auf.“

—  Stanisław Jerzy Lec polnischer Aphoristiker 1909 - 1966
Sämtliche unfrisierte Gedanken, Seite 94

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„Unter dieser Maske steckt mehr als nur Fleisch. Unter dieser Maske steckt eine Idee ... und Gedanken sind kugelsicher.“

—  Alan Moore britischer Schriftsteller und Autor von Comics 1953

Original: Behind this mask there is more than just flesh. Beneath this mask there is an idea... and ideas are bulletproof.
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„Eine Maske verrät uns mehr als ein Gesicht.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900
Feder, Pinsel und Gift

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„Das Weinen des Erben ist unter der Maske ein Lachen.“

—  Publilius Syrus römischer Mimendichter 100
Sententiae H19, Übersetzung [Pohlke] S. 54

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„denn lange kann Niemand eine Maske tragen und das Erheuchelte fällt bald in seine Natur zurück.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr
Übersetzung J. Moser (1828) S. 492 books. google

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„Ich kann nichts. Außer einem: Ich traue mich.“

—  Jürgen Vogel deutscher Schauspieler 1968
Interview im Focus, Ausgabe 15/2009, S. 97

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„Es mehrt unendliche Trauer das Elend.“

—  Homér gilt als Autor der Ilias und Odyssee 750
Odyssee, 18. Gesang, 174 / Eurynome und 19. Gesang, 120 / Odysseus

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