„Ich hab den Krieg verhindern wollen.“

—  Georg Elser, Quelle: deutsche Sonderbriefmarke zum 100. Geburtstag von Georg Elser aus dem Jahr 2003. Vgl. Peter Steinbach, Johannes Tuchel: Georg Elser. be. bra wissenschaft verlag GmbH, Berlin 2008 ISBN 978-3-937233-53-6. S. 40: "Im November 1939 wurde Georg Elser während der Vernehmungen in Berlin seiner Mutter und seiner Schwester Marie gegenübergestellt. Leonhard Elser berichtete um 1960 darüber: »Die Mutter hat unter Schluchzen nur gefragt: 'Georg, warum hast Du das getan?' und er hat gesagt: 'Mutter, ich habe den Krieg verhindern wollen.' Und dann haben alle beteiligten Personen geweint und geschluchzt und man ist einfach nicht mehr fähig gewesen, weitere Fragen zu stellen. Die ganze Gegenüberstellung dürfte nur etwa vier Minuten gedauert haben.
Themen
krieg, krieger
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Georg Elser2
deutscher Widerstandskämpfer und Hitler-Attentäter 1903 - 1945
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Ähnliche Zitate

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„Der einzige Weg einen Krieg zu gewinnen, ist ihn zu verhindern.“

—  George Catlett Marshall amerikanischer General of the Army und Staatsmann 1880 - 1959

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„Wollt ihr den totalen Krieg?“

—  Herbert Wehner deutscher Politiker (KPD, SPD), MdL, MdB, MdEP 1906 - 1990
Zwischenruf während der Bundestagsdebatte am 25. Februar 1972 zu den Ostverträgen, zitiert von Dietrich Kuessner auf bs. cyty. com (Stand 6/07); Video auf Youtube

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„Es ist im Kriege alles sehr einfach, aber das Einfachste ist schwierig.“

—  Carl von Clausewitz preußischer General und Militärtheoretiker 1780 - 1831
Vom Kriege, 1. Buch, 7. Kapitel

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„Aber wenn wir nicht mehr wollen: dann gibt es nie wieder Krieg!“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935
"Schwarz-weiß-rote Erinnerungen", in: "Hamburger Echo", 30. Juli 1921, S. 1

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„Der eigentliche, totale Krieg ist zu einem Informationskrieg geworden.“

—  Marshall McLuhan kanadischer Medientheoretiker 1918 - 1980
Das Medium ist die Botschaft

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„Der Krieg bekommt mir wie eine Badekur.“

—  Paul von Hindenburg Generalfeldmarschall, Reichspräsident der Weimarer Republik, Reichskanzler 1847 - 1934
»Geflügelte Worte«, Bibliographisches Institut Leipzig, 1981, S. 601

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„Der Krieg ernährt den Krieg.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

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„Ich werde wiederkommen.“

—  Douglas MacArthur US-amerikanischer General 1880 - 1964
Versprechen im Zweiten Weltkrieg an die philippinische Bevölkerung, nach dem er diese verlassen musste; Video mit der Aussage; Übersetzung: Wikiquote

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„O bleiche Pest der Geldsucht!“

—  Lukan römischer Dichter und Neffe Senecas 39 - 65
Der Bürgerkrieg

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„Eine Giftschlange zähmt man nit, man zertritt sie!“

—  Friedrich Wolf deutscher Arzt, Schriftsteller und kommunistischer Politiker 1888 - 1953
Der Arme Konrad. Schauspiel aus dem deutschen Bauernkrieg 1514. Stuttgart: Reclam, 1975. S. 37. ISBN 3150098092

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„Ich kam, sah und siegte.“

—  Gaius Julius Caesar römischer Staatsmann, Feldherr und Autor -100 - -44 v.Chr
Brief an seinen Freund Matius, um den schnellen Sieg über den pontischen König Pharnax zu melden; überliefert durch Seneca d. Ä. (Suasoriae, 2, 21), Plutarch (Leben des Caesar, 50, 3) und Appian (Bürgerkriege, 2, 91). Gemäß Sueton (Divus Iulius, 37) hat Caesar diese Worte im Triumphzug nach dem pontischen Feldzug vor sich her tragen lassen.

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„Ein jeder kriegt, ein jeder nimmt // In dieser Welt, was ihm bestimmt.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908
Bestimmung, Band 4, S. 290-291

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Otto Dix Foto

„Auch den Krieg muß man als ein Naturereignis betrachten.“

—  Otto Dix deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit und des Expressionismus 1891 - 1969
Notiz auf S. 107 seines Kriegstagebuchs aus dem Ersten Weltkrieg; zitiert nach Otto Conzelmann: Das Kriegstagebuch - Ein Merkbuch der Erkenntnisse. In: Alfred Hagenlocher (Hg.): Otto Dix. Bestandskatalog Zeichnungen - Pastelle - Aquarelle - Kartons und Druckgraphik der Jahre 1912-1969 aus der Stiftung Walther Groz in der Städtischen Galerie Albstadt, Veröffentlichungen der Städtischen Galerie Albstadt, 2. Aufl. Albstadt 1985, S. 32-36. ISBN 3923644116

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„Wer den Frieden wünscht, bereite den Krieg vor.“

—  Vegetius Kriegstheoretiker des ausgehenden 4. Jahrhunderts 400 - 450
Epitoma rei militaris, III, Vorwort

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„Der Krieg ist aller Dinge Vater.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535 - -475 v.Chr
Fragmente, B 53

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„Wenn ich gefragt werde, ob ich jüdisch bin, sage ich immer, dass ich während des Kriegs jüdisch war.“

—  Glenn Gould kanadischer Pianist, Komponist und Musikautor 1932 - 1982
im Original: "When people ask me if I'm Jewish, I always tell them that I was Jewish during the war."] - Glenn Gould, dessen Eltern den Familiennamen Gold 1939 informell in Gould änderten, zitiert nach Kevin Bazzana: Wondrous Strange. The Life and Art of Glenn Gould (Oxford University Press, 2004). ISBN 0195174402

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